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Zeitreise in die Amberger Vergangenheit [zurück zur Übersicht]

VorschauTheorielastiger Geschichtsunterricht im Klassenzimmer, obwohl Geschichte zum Greifen nahe vor den eigenen Türen liegt? Das geht auch anders, dachten sich die Schülerinnen des Projektseminars Geschichte und entführten die Siebtklässlerinnen der Schule in das mittelalterliche Amberg.

Unter der Leitung von Studienrätin Julia Simbeck erarbeitete das P-Seminar zum Thema „Das historische Amberg erleben – Entwicklung eines Rundgangs für Schulklassen“ eine Stadtführung. Diese sollte die Amberger Geschichte wortwörtlich erlebbar machen und dabei alle Sinne ansprechen.

Ein ganzes Jahr lang organisierten die Schülerinnen von der Recherche bis zur Umsetzung eigenständig ihre Stadtführung. Zu insgesamt neun historisch bedeutsamen Orten und Themenbereichen wie Schulkirche, kurfürstliches Schloss und Amberger Hochzeit planten die angehenden Abiturientinnen feste Stationen. Außerdem überraschten sie die Siebtklässlerinnen immer wieder mit „flexiblen Stationen“, die unerwartet kamen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen erneut zu fesseln. So erschien der Pestarzt eigens, um den Schülerinnen von den Leiden der Amberger Bürger zu erzählen. Oder der Winterkönig höchstpersönlich gab sich die Ehre und berichtete vom Prager Fenstersturz.

Dass sich das ganze Seminar mit Begeisterung für das Projekt engagierte und auch bereitwillig Überstunden machte, zahlte sich am Ende aus: Die Siebtklässlerinnen entlohnten Mühe und Arbeit mit heller Begeisterung. Und auch die Amberger, die der Führung teilweise beiwohnten, beobachteten das Event mit großer Neugierde. So wollte eine Passantin bei einem Schauspiel beinahe den Notarzt rufen, so realistisch wurde die Verurteilung der Kindsmörderin nachgespielt. Der Anklang beim Butterstampfen am Marktplatz war so groß, dass die Amberger die selbst gemachte Butter gerne gekauft hätten.

Damit die kostbare Arbeit nun nicht in Vergessenheit gerät, wird die Stadtführung für den Geschichtsunterricht an Schulen aufbereitet, so dass Lehrer jederzeit Elemente der Führung aufgreifen und in ihren Unterricht einbauen können. Auch die Stadt Amberg zeigte Interesse. Bürgermeister Michael Cerny und Kulturreferent Wolfgang Dersch waren von der Präsentation der P-Seminar-Ergebnisse sehr angetan und äußerten sich anerkennend über die „zahlreichen Anregungen“, die sie mitnehmen könnten. Die Schülerinnen des P-Seminars freuten sich über das Lob.

(djd-Pressemeldung vom 7. Januar 2013; Bild: djd)

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