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Toleranz im Rampenlicht [zurück zur Übersicht]

VorschauSchülerinnen und Schüler aus fünf Teilnehmerländern lassen bei dem vom DJDG aus koordinierten Comenius-Projekt Theaterszenen zum Thema "Toleranz" entstehen, und bei der feierlichen Eröffnung der Amberger Projektwoche zitierte Schulleiterin Renate Gammel den Namensgeber des EU-Programms, Johann Amos Comenius: "Lernen durch Tun, Denken vor dem Reden und Beispiele über Worte" ...

... so lautete ein Leitspruch dieses weitsichtigen Reformpädagogen aus dem 17. Jahrhundert.
Dass dies auch auf den Inhalt des laufenden Projekts anzuwenden ist, betonte die Direktorin der Dr.-Johanna-Decker-Schulen in ihrer in englischer Sprache gehaltenen Ansprache, die sie an die rund 30 Gäste aus Italien, Polen, Rumänien und der Türkei richtete.

Die Veranstaltung hatte noch nicht angefangen, da waren die Gäste schon beeindruckt: Decker-Schülerinnen aus allen Jahrgangsstufen begrüßten sie mit Fähnchen der Europäischen Union. Gleich zu Beginn gab es eine musikalische Eröffnung durch den Schulchor unter der Leitung des Musiklehrers Franz Hanauska.

Schulleiterin Renate Gammel begrüßte die Gäste und äußerte die Hoffnung, dass sie sich in Amberg und in ihrer Schule bald wie zu Hause fühlen. Nach ihrer kurzen Rede übergab sie das Wort an Peter Ringeisen, "den Kopf und Organisator dieses Projektes". Der Titel des vom Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium initiierten und seit 2011 koordinierten Projekts ist "Spotlights for Tolerance".

Prozess von Bedeutung

Dabei entstehen von den Teilnehmern entwickelte Schultheaterszenen, die am Donnerstagabend aufgeführt werden. Das Projekt, sagte Peter Ringeisen, sei hauptsächlich mit dem Schultheater verknüpft, integriere aber auch Inhalte der Fächer Englisch, Geographie, Geschichte, Sozialkunde und Religion, denn all dies spiele mit eine Rolle, wenn Angehörige unterschiedlicher Kulturen zusammentreffen, denen es darum geht, die gegenseitigen Unterschiede kennen und schätzen zu lernen, aber auch die Gemeinsamkeiten auszuloten.

Dabei sei nicht das Ergebnis, sondern der Prozess von großer Bedeutung. Im Lauf der gemeinsamen Arbeit sollten Vorurteile abgebaut und das Gefühl des Miteinanders gestärkt werden, um eine "europäische Gemeinschaft" erfahrbar zu machen.

Ringeisen betonte, man habe mit Winfried Steinl und Anne Schleicher zwei hervorragende Theaterpraktiker gewonnen, die es verstünden, die Jugendlichen zu begeistern und mit dem zusammen erarbeiteten Konzept vertraut zu machen. Drei Vormittage und einen ganzen Tag habe man nun Zeit, die Spielszenen für Donnerstagabend zu entwickeln und einzustudieren.

An den Nachmittagen sei Gelegenheit, die Besonderheiten der hiesigen Kultur zu erkunden, zunächst in Amberg, später in der Woche dann in Regensburg und in Nürnberg. Auch Begegnungen mit Bürgermeister und Landrat stünden auf dem Terminplan.

Für die Aufführung im Gerhardinger-Saal der Schule (21.03.2013, 19.30 Uhr) seien nicht nur DJD-Schülerinnen und deren Eltern eingeladen, sondern alle Interessierten seien willkommen.


(djd-Bericht, unter Verwendung von Details aus dem Artikel in der Amberger Zeitung vom 19.03.2013; Fotos: djd)

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