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Jahresbericht der Decker-Schulen: Schön und gut [zurück zur Übersicht]

Vorschau„Phantastische Treppen“ und Bilder einer „bunten Stadt“ schmücken den Umschlag des 240 Seiten starken gemeinsamen Jahresberichts von Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium und -Realschule. Das durchgehend farbig gedruckte Buch ist mit zahlreichen Kunstwerken der DJD-Schülerinnen versehen, wobei alle Jahrgangsstufen vertreten sind.

Neben den üblichen Statistiken, Lehrerlisten und Klassenlisten mit Foto sind es vor allem die Texte über die prägenden Geschehnisse des abgelaufenen Schuljahrs, die Aufschluss über die Schule geben.

Den Abschlussjahrgängen sind jeweils eigene Kapitel gewidmet, die die Reden der Schulleiterin, Oberstudiendirektorin i. K. Renate Gammel, und die Predigten des Schulseelsorgers, Studiendirektor i. K. Stefan Hirblinger enthalten. So ist nachzulesen, dass Gammel den Abiturientinnen ans Herz legte, „auch mal dahin zu denken, wo es wehtut“, statt immer nur mit dem Strom zu schwimmen. „Bereitschaft zum persönlichen Handeln“ sei nötig, um eine „lebbare, vielleicht sogar bessere Zukunft“ zu gestalten. In ähnlicher Weise ging Hirblinger in seiner Predigt für den Realschulabschlussgottesdienst auf das Wort des Evangeliums vom „breiten Weg des Verderbens“ und dem „schmalen Weg zum Leben“ ein, und rief zum Nachdenken darüber auf, ob man „konsumorientierte Mitläuferin“ sein oder mit Blick auf unsere Welt nicht auch Verzicht üben wolle - ein Appell gegen Gedankenlosigkeit.

Ein Bericht über das Schulkonzert, in dem vor allem der hohe Stellenwert des Chorsingens an der Schule gelobt wird, sowie einer über das Benefiz-Konzert, das drei Schülerinnen des Abiturjahrgangs allein auf die Beine gestellt hatten (Katharina Bäumler, Marie Siegert, Sarina Wagner), zeigen Beispiele für die musikalischen Aktivitäten an den DJD-Schulen. Ihre naturwissenschaftlichen Talente konnten Schülerinnen der Q11 in den Experimentierlabors zweier Lehrstühle an der Universität Regensburg erproben; ging es im einen um Experimente zum Thema „genetischer Fingerabdruck“, konnte man im anderen erproben, wie man Kosmetika herstellt. Zwei Schülerinnen der Q12 berichten begeistert über ihre Erfahrungen bei einem zweitägigen Schülerpraktikum, das das JungChemikerForum an der Uni Regensburg organisierte.

Etliche Eindrücke und Einsichten konnten die Schülerinnen bei Besuchen von Referenten und Künstlern an den Decker-Schulen gewinnen. So gab die australische Countrysängerin Dianna Corcoran ein bejubeltes Konzert im Gerhardinger-Saal und beantwortete Fragen, die die Schülerinnen der Realschule auf englisch stellten. Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel ermöglischte Schülerinnen der Oberstufe Einblicke in die Herausforderungen der Europäischen Währungsunion. MdB Marianne Schieder stellte sich den Fragen der 10. Klassen des Gymnasiums. Und Anja Fröhlich, Mitarbeiterin im Eine-Welt-Laden, referierte über die Produktionskette bei der Herstellung von Jeans.

Selbst kreativ wurden die DJD-Schülerinnen nicht nur im Fach Kunsterziehung, sondern auch in zwei Theatergruppen: Theatergruppe I führte „Die Probe“ auf - ein selbst erarbeitetes Stück über eine Probe von Schillers Drama „Die Räuber“, Theatergruppe II spielte eine gekürzte und etwas umgearbeitete Fassung der Komödie „Landpartie à la mode“ von Carlo Goldoni/Heinz Riedt. Tänzerinnen des Wahlfachs Tanz waren sowohl mit bei der „Landpartie“ aktiv, als auch bei einem Tanzprojekt zusammen mit Schülern der Lebenshilfe. Andere attraktive Sparten waren das Gerätturnen, Bewegungskünste und Selbstverteidigung.
Besonders war die Kreativität gefragt beim jährlichen literarischen Wettbewerb um die „Blaue Barke“, an dem in diesem Schuljahr über 90 Schülerinnen aus beiden Schularten Beiträge einreichten. Die Siegertexte zu den Themen „Krise“ und „Spiel“ sind nach der Erläuterung der Siegerehrung abgedruckt.

Von gesteigerter Einprägsamkeit sind wohl oft Erfahrungen, bei denen der Lernort außerhalb der Schule liegt. Diesen Effekt nutzte man zu „Tagen der Orientierung“ in mehreren Jahrgangsstufen, zu Umweltwochen für die 7. Klassen und Studienfahrten für die 9. (R) und 10. Jahrgangsstufen (G).

Die Schulpartnerschaft mit Luxemburg wurde ebenso weiter gepflegt wie die mit dem Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau. Für eine europäische Dimension im Schulalltag sorgte das multilaterale Comenius-Projekt „Spotlights for Tolerance“, in dessen Rahmen Schülerinnen nach Sibiu (Rumänien) und Sciacca (Italien) reisten; im März kamen dann Schüler- und Lehrer-Teams aus allen vier Parternschulen in Italien, Polen, Rumänien und der Türkei nach Amberg, um gemeinsam mit dem Projekt-Team des Decker-Gymnasiums die abschließende Vorstellung über die Bedeutung von Toleranz im Umgang miteinander auf die Bühne zu bringen.

Zwei Arbeitskreise wenden sich vor allem den Mitmenschen zu: Der AK Shalom arbeitete das ganze Schuljahr an Informationen über Bedürftige in der Heimat und in aller Welt und erreichte durch verschiedene Aktionen eine große Spendensumme, die diesen Menschen zugute kam. Der andere „mitmenschliche“ Arbeitskreis ist der Schulsanitätsdienst, der nicht nur bei größeren Veranstaltungen zugegen ist, sondern nach einem detaillierten Dienstplan im Schulalltag präsent ist und bei kleineren und größeren gesundheitlichen Problemen einspringt. Bei bayernweiten Wettbewerben schnitten die Decker-Sanitäterinnen gut ab.

Auch bei anderen Wettbewerben waren die DJD-Schulen erfolgreich, unter anderem errang die Klasse G6a einen Hauptpreis beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung.

Auf einer der letzten Seiten zitiert ein gezeichnetes Porträt von Karl Valentin dessen Ausspruch „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Dass der Jahresbericht der DJD-Schulen viel Arbeit gemacht hat, kann man sich vorstellen.

(djd-Pressemeldung vom 29.08.2013; Bild: djd)


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