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In eine "faire" Zukunft [zurück zur Übersicht]

Vorschau"Wie wollt ihr in Zukunft leben?" - Dies ist die zentrale Frage, die das Team von Multivision e.V., Verein für Jugend- und Erwachsenenbildung, den Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen in dieser Woche stellte.

Das Thema der "Multivision", einer unterhaltsamen Mischung aus Gesprächen mit Moderator Kai Wichmann, Film und Vortragspräsentation, war der "Ökologische Fußabdruck". Über die Bedeutung dieses Begriffs waren die Decker-Schülerinnen bereits im Biologie-Unterricht informiert worden, denn über den Schultag verteilt kamen alle Klassen der Realschule und des Gymnasiums an die Reihe.

Der Ökologische Fußabdruck also "bemisst die Fläche, die zur Bereitstellung nachwachsender Ressourcen benötigt wird, also beispielsweise die Fläche, auf der die Baumwolle für die Jeans, das Getreide für unser Brot oder Futtermittel für Nutztiere wächst. Auch die Fläche, die wir für unsere Siedlungen, Straßen oder Flughäfen brauchen, fließt in den Footprint ein."

Dem Team der Multivision war es in den Veranstaltungen vor allem ein Anliegen, zu veranschaulichen und nachvollziehbar vor Augen zu führen, dass wir alle, die in den Industrieländern leben, mehr von den Ressourcen des Planeten Erde in Anspruch nehmen, als uns eigentlich zusteht - und vor allem zuviel, als dass es auf Dauer gutgehen kann.

Mit gut verständlichen Vergleichen und Hinweisen erhielten die Schülerinnen Tipps, wie sie ihre Lebensweise nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten können, angefangen bei der Beachtung von Produktkennzeichnungen mit dem "Fair Trade"-Zeichen, z. B. bei Kaffee und Schokolade, über Aufmerksamkeit für den Produktionsweg ihrer Kleidung bis hin zur bewussteren Auswahl von Transportwegen in den Urlaub. Jede einzelne - das wurde immer wieder deutlich - hat die Möglichkeit, durch überlegte Entscheidungen ihren "ökologischen Fußabdruck" zu verkleinern und so weiter zu gehen in Richtung auf einen sorgsameren Umgang mit dem, was unsere Erde für uns alle bereithält - aber eben nicht im Übermaß.

Da alle Klassen Fragen vorbereitet hatten, kam man schnell ins Gespräch, und durch die Anknüpfung an persönliche Erfahrungen der Schülerinnen blieb die Veranstaltung lebendig und lebensnah.
Über die Internet-Seite http://fairfuture.net/ können Schülerinnen (und Lehrkräfte) weitere Informationen erhalten, u. a. Einkauf-Tipps und Ratschläge zum Energiesparen. - Die Veranstaltung wurden von der Volksbank-Raiffeisenbank Amberg großzügig bezuschusst.

(djd-Bericht vom 6.12.2013; Bilder: djd)


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