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Kreativität und Begeisterung beim Frühjahrskonzert [zurück zur Übersicht]

VorschauBei ihrem Frühjahrskonzert zeigten die Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen, wie vielschichtig ihre musikalische Erziehung und ihre Talente sind. Ob Klassik oder Klezmer, Teenager-Romanzen oder Pop-Balladen, Volkslied oder Musical, von alledem hatten sie ein paar Appetithäppchen geprobt und präsentierten dies mit viel Begeisterung.

Und damit auch alle stolzen Eltern die Möglichkeit hatten, die ersten Gehversuche ihrer Sprösslinge auf der Bühne mitzuerleben, wurde das Konzert kurzerhand am Sonntagnachmittag wiederholt.

Mit sechs Chören

Um die Leistungen aller Sängerinnen und Musikerinnen angemessen zu würdigen, würde eine ganze Zeitungsseite nicht ausreichen, denn es waren allein sechs Chöre, vom Kinderchor bis zum großen Schulchor, angetreten, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Den Auftakt machte der Kinderchor des Gymnasiums mit einen indianischen Lied, einem Lied aus dem "Dschungelbuch" und "Love is all around" in einer deutsch-englischen Mischversion, für die die Jüngsten den verdienten Applaus der Konzertbesucher einheimsten.

Als erste Solistin erschien Emily Graf auf der Bühne, um am Klavier drei kleine Stücke zu Gehör zu bringen. Die Siebtklässlerin erlernt ihr Instrument erst seit eineinhalb Jahren. Umso bewundernswerter ist es, wie selbstbewusst sie diese musikalischen Petitessen nahezu perfekt spielte. Ebenfalls an den schwarzen und weißen Tasten war Leonie Weigl zu hören. Sie spielte die bekannte Titelmelodie aus dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie", die beim Publikum sehr gut ankam.

Um nicht in der Anonymität eines Chores zu verschwinden, haben sich die Schülerinnen der Klasse G 6 a etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im feschen Dirndl und mit Namensschildern - bemalte Masskrüge oder Lebkuchenherzen aus Pappe - ausgestattet, stellten sich die Mädchen gegenseitig vor, und zwar in der traditionellen Form von Gstanzln. Natürlich waren sie dabei nicht so bissig, wie so mancher Satiriker oder Kabarettist, ihre Texte waren eher freundlich bis lustig und charakterisierten treffend die Eigenschaften der einzelnen Klassenkameradinnen.

Sehr melodisch

Kristina Süß ging es etwas ruhiger - und klassischer - an. Sie hatte sich für ihren Auftritt ein Andante von Wolfgang Amadeus Mozart für die Querflöte ausgesucht, das sie hochkonzentriert und sehr melodisch vortrug. Das gleiche Instrument wählten Alexandra Fink und Charlotte Nelz, um Franz Schuberts "Gute Nacht" vorzutragen.

Aber damit war noch lange nicht Schluss. Es folgten noch einige Höhepunkte aus dem selbst geschriebenen Musical "Music 4 Eva". Das Orchester hatte dafür die schönsten Melodien zu einem Medley zusammengestellt, und Sonja Hummel sang die Nummer "Manchmal" mit viel Gefühl und Sinn für Dramatik.

Bevor der große Schulchor und das Instrumentalensemble sich für das Finale auf der Bühne einfanden, nahmen Anna-Maria Sperber an der Klarinette und die Flötistin Clara Viehauser ihr Publikum noch mit auf eine Reise gen Osten. Mit ihrem Klezmer-Stück ließen sie die Welt des jiddischen Schtetls im alten Russland wieder auferstehen.

Bei diesem Frühjahrskonzert konnten sich die Eltern davon überzeugen, dass ihre Töchter an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen nicht nur das praktische Rüstzeug für ihren späteren Lebensweg vermittelt bekommen, sondern dass auch die musische Erziehung nicht zu kurz kommt und die Kreativität der Mädchen gefördert wird.

(Johann Frischholz in der Amberger Zeitung vom 2.4.2014; Bild: djd)


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