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Abiturfeier 2014 [zurück zur Übersicht]

VorschauOberstudiendirektorin Renate Gammel freute sich, 62 Abiturientinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums zum Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife gratulieren zu können. Besondere Anerkennung zollte sie den vier Absolventinnen, die mit der Note „sehr gut“ abgeschnitten hatten, ...

... Daniela Reichl, Magdalena Lottner, Regina Lösl und Theresa Siegert.

In ihrer Abiturrede nahm sich die Schulleiterin anlässlich des 175-jährigen Schuljubiläums die Lebensgeschichte der Schulgründerin Theresia Gerhardinger zum Thema. Die Schulgründung am 25. November 1839 im so genannten Klösterl an der Vils – dem heutigen Luftmuseum – markiere den Beginn der ersten weiterführenden Schule für Mädchen und junge Frauen in der Oberpfalz.

Theresia Gerhardinger stammte aus Regensburg. Als junges Mädchen „erlebte sie die Zeit der napoleonischen Kriege mit allen Entbehrungen und allen Grausamkeiten“. In dieser äußerst schwierigen Zeit habe sie Entscheidungen von historischer Tragweite getroffen. Sie ließ sich im Alter von 12 Jahren zur königlich-bayerischen Lehrerin ausbilden. Mit 36 Jahren gründete sie „den größten weltweit tätigen weiblichen Schulorden der modernen Zeitrechnung, nämlich die Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“, und schließlich erarbeitete und verwirklichte sie „eine völlig neue, zukunftsorientierte Pädagogik für das beginnende Industriezeitalter.“

Das „Revolutionäre“ an ihrer Pädagogik sei gewesen, dass sie „Mädchen und jungen Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten sehr weit gefasste Bildungsmöglichkeiten eröffnete.“
Gerhardinger habe durch die Gründung dieser und weiterer Schulen vielen Generationen von Frauen dazu verholfen, dass sie ihr Menschenrecht auf Bildung wahrnehmen konnten. Durch ihr Wirken habe Gerhardinger der großen historischen Emanzipationsbewegung mit den Weg bereitet, „deren Ziel es war, Frauen aus Bevormundung und Unterdrückung zu befreien.“

Die Schulleiterin wies darauf hin, was die Beschäftigung mit Theresia Gerhardingers Lebensgeschichte lehren könne, nämlich „die Schönheit und das Glück des Daseins nie aus den Augen zu verlieren und das eigene Tun immer am eigenen Gewissen und der Verantwortung vor Gott auszurichten.“

Für ihren Jahrgang sprachen Melissa Lutter und Amelie Scharl der Schule und den Lehrkräften ihren Dank aus, und betonten auch, wie gut und harmonisch die Gemeinschaft der Schülerinnen untereinander war. In die vor ihnen liegende Zeit blickten sie vor allem mit Zuversicht.

Elternbeiratsvorsitzende Birgid Freller schloss sich dem Dank an und ermunterte die Schülerinnen, Vertrauen in ihre Stärken zu haben. Da sie ebenso wie ihre Elternbeiratskollegin Marita Schwarz mit ihren Töchtern aus der Schule ausschieden, hob sie abschließend die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Elternvertretung und der Schulleitung hervor.

Die Feier wurde musikalisch gestaltet von Beiträgen der Absolventinnen Theresa Stöhr (Querflöte), Regina Lösl (Klavier), Julia Müller und Johanna Schmeidl (Gesang), Kerstin Kellermann (Saxophon) und Angelika Schöpf (Klavier). Origineller Schlusspunkt war das von allen Absolventinnen gesungene Lied „Das kann uns keiner nehmen“ in einer auf den Anlass umgetexteten Fassung.

(djd-Bericht vom 27.06.2014; Bilder: djd)

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