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Pontifikalgottesdienst zum Schuljubiläum [zurück zur Übersicht]

VorschauDiözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer war zu einem Pontifikalgottesdienst in die Basilika St. Martin gereist, um mit Schülerinnen, Lehrkräften und Elternvertretern das 175-jährige Bestehen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen zu begehen.

Neben dem Bischof begrüßte Studiendirektor Stefan Hirblinger, der Schulseelsorger, als Konzelebranten Domkapitular Johannes Neumüller, der auch der Direktor der Schulstiftung der Diözese Regensburg ist, sowie Dekan Markus Brunner. Als Vertreter von Stadt und Land hieß er Oberbürgermeister Michael Cerny und Erich Findl vom Landratsamt willkommen.

Gleich zu Beginn richtete der Bischof einen Gruß und herzliche Genesungswünsche an den erkrankten Stadtpfarrer von St. Martin, Franz Meiler, den er ausdrücklich ins Gebet einzuschließen bat.

In seiner Predigt ging Bischof Rudolf Voderholzer zunächst auf den Anlass des Gottesdienstes ein und bezog sich dabei auf die zuvor gelesene Passage des Matthäus-Evangeliums, in dem am Ende der Bergpredigt davon die Rede ist, dass derjenige, der Jesu Worte hört und danach handelt, wie ein kluger Mann verfährt, der sein Haus auf Fels baut. So sei wohl auch die Schule, die Maria Theresia Gerhardinger mit den Armen Schulschwestern v. U. L. Fr. im Jahr 1839 gründete, auf Fels gebaut, denn sie habe Bestand gehabt und segensreich gewirkt. Im Mittelpunkt der „175 Jahre Erfolgsgeschichte“ der Schule sah der Bischof „zwei starke Frauen“, nämlich die Schulgründerin, M. Theresia Gerhardinger, und die Namensgeberin der Schule, Missionsärztin Dr. Johanna Decker, eine der Absolventinnen. Beide Frauen könnten den heutigen Schülerinnen mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Tatkraft als Vorbild dienen - wobei es nicht darauf ankomme, ob man einige Jahrzehnte nach dem Besuch der Schule berühmt sei, sondern ob man ein gutes Leben führe. Wichtige Grundlagen dafür würden im Laufe der Schulzeit erworben.
Die Bedeutung der Bildung hob Bischof Voderholzer hervor - vor allem im Sinne einer ganzheitlichen, fächerübergreifenden Bildung. Nicht Faktenwissen und Einzelheiten seien das Wichtigste, sondern ein Sinn für die großen Zusammenhänge. Das Unterrichtsfach, in dem dies besonders thematisiert werde, sei der Religionsunterricht - hier würden die zentralen Fragen gestellt, die dem Menschen in seinem Leben, in seiner Identitätsfindung Orientierung verliehen. Im Zusammenhang damit erteilte er dem Trend, Unterschiede zwischen Geschlechtern und Lebensstilen zu verwischen, eine Absage. Wenn schon in einem Kinderbuch der Prinz nicht eine Prinzessin heirate, sondern einen anderen Prinzen, dann sei das eine schädliche Gleichmacherei, die den Heranwachsenden ein „Durcheinander“ statt Halt anbiete. Gott habe den Menschen „als Mann und Frau geschaffen“, und dies gelte es für jeden Einzelnen als Gottes Gabe für sich anzunehmen.

Den festlichen Rahmen für den Gottesdienst gestaltete Studiendirektor Franz Hanauska, Musiklehrer der DJD-Schulen, mit dem Schulchor, der von einigen Lehrkräften sowie Sängern des Ensembles „Piccorolo“ verstärkt wurde. Der harmonische, volle Stimmklang dieser Sängerinnen und Sänger wurde abgerundet durch ein Bläserensemble und die von Bernhard Müllers meisterlich gespielte Orgel. Hanauska hatte nicht nur die musikalische Leitung, sondern die dargebotene „Freudenberger Bläsermesse“ ist eine Komposition, die er 2002 geschaffen hat.

Eine besondere Note erhielt der feierliche Gottesdienst auch dadurch, dass sämtliche Messdiener-Dienste von zehn Decker-Schülerinnen übernommen wurden, die in den Kirchengemeinden der Stadt und des Landkreises als Ministrantinnen tätig sind.

(djd-Bericht vom 15.11.2014; Bilder: djd)

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