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Modernstes Messgerät für Chemie-Unterricht [zurück zur Übersicht]

VorschauDer Fonds der chemischen Industrie unterstützt den Chemieunterricht am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium mit € 2500. Für diesen Betrag wurde ein modernes Messgerät angeschafft.

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) veranstaltet im Rahmen seiner „Schulpartnerschaft“ nicht nur Fortbildungen für Lehrkräfte oder stellt kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Verfügung - auch Geld- und Sachpreise werden z. B. für in Wettbewerben besonders erfolgreiche Schüler vergeben.
Daneben können sich Schulen für eine sogenannte „Unterrichtsförderung“ in Höhe von bis zu € 2500.- bewerben, mit denen der experimentelle Chemieunterricht gestärkt werden soll.

Um eben diese Förderung hat sich das Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium im letzten Schuljahr beworben. Haarklein musste dazu der Ist-Zustand im naturwissenschaftlichen Unterricht dargestellt werden. Unter anderem interessierten den FCI folgende Aspekte des naturwissenschaftlichen Unterrichts am DJDG ganz besonders:
- Wie viele Schülerinnen erhalten in welcher Jahrgangsstufe und in welchem Ausbildungszweig Unterricht in Chemie, Biologie oder Physik?
- In welchen Jahrgangsstufen können wie viele Schülerinnen in diesen Fächern praktisch arbeiten und experimentieren?
- An welchen sonstigen naturwissenschaftlichen Aktivitäten können sich die Schülerinnen beteiligen?
- Welche internen Projekte bzw. öffentlichen Veranstaltungen mit Chemiebezug finden an der Schule statt?
- Welche Kooperationen mit anderen (Hoch-)Schulen oder Chemiebetrieben gibt es an der Schule?

Nach Absenden der Bewerbungsunterlagen begann die lange Zeit des Wartens. Eingehende Anträge werden zwar mindestens zweimal pro Jahr vom FCI begutachtet – wann der eigene Antrag aber an der Reihe war, wusste man aber nicht. Umso größer war die Freude, als Fachbetreuer und Sammlungsleiter Oberstudienrat i. K. Markus Hammer in seinem Fach endlich Post vom FCI fand, in dem ihm der Förderungshöchstbetrag zugesprochen wurde. Damit konnte sich der Fachbereich Chemie den Wunsch nach einem computergesteuerten System zur Messwerterfassung erfüllen, dessen Kosten den normalen Schulhaushalt gesprengt hätten. Das Messgerät soll dabei neben dem Unterricht vor allem in diversen Schülerpraktika zum Einsatz kommen.

In Anlehnung an die mittelalterliche Alchemie trägt das inzwischen angeschaffte System den Namen „ALL-CHEM-MISST“. Zwar hilft auch dieses System nicht bei der Suche nach dem „Stein der Weisen“, mit dem die Alchemisten u. a. versuchten, auf künstlichem Wege Gold herzustellen. Doch hätten sie damit die Veränderungen von Temperatur, Leitfähigkeit oder pH-Wert bei ihren Verfahren messen oder die Reinheit des von ihnen erzeugten „Goldes“ spektroskopisch überprüfen können. Damit wäre so mancher Betrüger schnell aufgeflogen.

(djd-Bericht, Bild: djd)


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