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Berufs- und Studieninfos aus erster Hand [zurück zur Übersicht]

VorschauDer traditionelle Berufs- und Studienorientierungstag für die Q11 des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums wurde auch dieses Jahr wieder vom „djd-netzwerk“ organisiert. Oberstudienrätin Daniela Pröls, als ehemalige DJD-Schülerin eine der Netzwerk-Aktiven, stellte die anwesenden Referentinnen vor.

Fast alle hatten ihr Abitur am DJDG abgeschlossen und vertraten Berufe bzw. Studiengänge, über die sich die Schülerinnen Informationen aus erster Hand gewünscht hatten.

Danach leitete Pröls als ersten Teil der Veranstaltung die Podiumsdiskussion im Gerhardinger-Saal der Schule. Hier ging es um Fragen wie „Was kann ich nach dem Abitur machen, wenn ich nicht direkt studieren will?“, „Wie lässt sich die Finanzierung gestalten?“ oder „Worin liegt der Unterschied zwischen Uni und FH?“
Meist trugen mehrere Mitglieder der Runde zur Klärung von Fragen bei, womit sie erreichten, dass alles aus verschiedenen Perspektive mit anderen Eindrücken und Erfahrungen geklärt wurde.

Anschließend konnten sich die Schülerinnen in kleinen Gruppen in den angrenzenden Klassenzimmern über Humanmedizin, Jura und Maschinenbau, über das duale Studium bei der Sparkasse, die Ausbildung bei der Polizei und das Studium der Wirtschaftsinformatik informieren lassen.
Interne Referenten wie Studienrat Maximilian Gerber und Studienrätin Kristina Ulrich gaben über das Lehramtsstudium Auskunft. Berufsberaterin Stefanie Neufeld von der Agentur für Arbeit befand sich auch unter den Gästen. Sie begleitet nebenher die Q11 und Q12 in monatlich stattfindenden Einzelgesprächen zusätzlich, um bei der Entscheidung, was die Schülerinnen nach dem Abitur tun können, zu unterstützen und zu beraten.

Nach der Mittagspause standen Runde 3 und 4 auf dem Programm, die jeweils 45 Minuten dauerten und in Gesprächsform abliefen. Literaturwissenschaftlerin und Autorin Dr. Susanne Krones beispielsweise begann damit, dass sie die Schülerinnen befragte, weshalb sie sich für „Literatur und Journalismus“ interessierten.
Mit einem Praxisfall überraschte Dr. Andrea Edenharter die Schülerinnen, als sie über das Studium der Rechtswissenschaften Auskunft gab, um einen Einblick in die Aufgabenkultur der Klausuren zu vermitteln.

Sowohl die Polizisten als auch die Bundeswehr-Angehörigen kamen in Dienstkleidung und informierten zunächst über die besonderen Startbedingungen bei ihren jeweiligen Arbeitgebern. Bei der Polizei z. B. ist eine Körpergröße von mindestens 1,65 Meter Vorschrift.

Dr. Daniela Dorner von der Uni Würzburg stellte den Schülerinnen ihre Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Astronomie vor. - Und es gab noch weitere Angebote für technisch und naturwissenschaftlich Interessierte, in denen Erfahrungen aus Elektroingenieurswesen, Maschinenbau und Softwareentwicklung von Expertinnen vermittelt wurden. Diejenigen, die sich einen Beruf eher im sozialen Bereich vorstellen können, erfuhren einiges über Sozialpädagogik, Psychologie und Lehramt.

Auch wenn die Veranstaltung auf einen Samstag gelegt werden musste, damit die Referentinnen überhaupt kommen konnten, war die Resonanz bei allen Teilnehmerinnen positiv, wie Studienrätin Julia Simbeck als Mitorganisatorin erfuhr. Viele haben jetzt eine genauere Vorstellung von ihrem Weg in die berufliche Zukunft.

(djd-Bericht; Bilder: djd/djd-netzwerk, Katja Kramer)

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