Startseite

Abiturfeier 2015: Alle 59 haben bestanden [zurück zur Übersicht]

VorschauDer Glückwunsch der Schulleiterin des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Renate Gammel, galt diesmal 59 Abiturientinnen des Jahrgangs, die alle ihre Abiturprüfungen bestanden hatten. Besonders hervorgehoben wurden die Jahrgangsbesten, die mit „sehr gut“ (also 1,5 oder besser) abgeschnitten hatten: Sonja Bernreuter, Sarah Meyer, Regina Schneider und Anna-Maria Sperber.

In ihrer Rede ging die Schulleiterin auf den hohen Stellenwert ein, den in unserer Zeit die Teamfähigkeit zugeschrieben bekomme, und beklagte, dass die Individualbewertung schrittweise der Teambewertung geopfert werde.
Sie räumte ein, dass Teamarbeit durchaus ihren Platz und ihre Bedeutung habe, doch sie zeigte sich überzeugt, dass jemand, der scharf nachdenke, der Zeit zum Nachdenken bekomme, dem man sogar das „Maß an Introvertiertheit“ zubillige, das ihm guttue, „wahrscheinlich zu überzeugenderen Erkenntnissen als das aufgeregt diskutierende Kollektiv“ gelange.
Andererseits sei natürlich auch individuelles Denken und Handeln nicht vor Misserfolg gefeit. Aber davon dürfe man sich nicht entmutigen lassen, auch kleine Fortschritte seien wertvoll, und aus Fehlern könne man lernen - ganz im Sinne eines Zitats von Samuel Beckett: „Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“
Letztlich müsse man versuchen, Individualität und Gemeinschaft in Einklang zu bringen. Für diese Balance führte Gammel ein dichterisches Bild des türkischen Lyrikers Nâz m Hikmet an: „Leben, einzeln und frei wie ein Baum und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht.“
Für das Ziel, die Freiheit des Einzelnen und den Schutz der Gemeinschaft in ein gelingendes Leben zu integrieren, wünschte die Direktorin den Absolventinnen alles Gute.

Die Vertreterinnen des Abiturjahrgangs, Melissa Baltz und Julia Birner, sprachen ausgehend von ihrem Abiturmotto „Freiheit“ zunächst von den Dingen, von denen sie ab sofort befreit seien: anstrengende Vorbereitungen und mühsame Prüfungen, beispielsweise. Aber dann stellten sie nachdrücklich fest, wie sehr vermutlich alle die Schulzeit bald vermissen würden: die gemeinsamen Fahrten, die lustigen Gespräche im Kollegstufenzimmer und die Gemeinschaft, die sich in den acht Gymnasialjahren unter ihnen gebildet habe. Sie dankten Oberstufenkoordinator Wolfgang Lösch für seine unermüdliche und geduldige Betreuung und den Lehrkräften insgesamt für ihre Mühe. Aber auch den Eltern sprachen sie ihren Dank aus dafür, dass sie die Schulzeit mit ihnen zusammen durchgestanden und sie unterstützt hätten.

Elternbeiratsvorsitzende Tanja Schleicher ermutigte die Absolventinnen, ihre Talente zur Entfaltung zu bringen und sich in ihren Zielen nicht beirren zu lassen.

Die musikalisch sehr ansprechende Gestaltung des Festakts wurde von den Decker-Abiturientinnen selbst bestritten, und zwar mit einem Gesangsduett (Lisa Stoll und Lisa-Maria Rösch), Werken für Klarinette (Anna-Maria Sperber), Querflöte (Alexandra Fink und Charlotte Nelz) sowie einem abschließenden Chor aller, die mit einem kräftigen „Hoch auf uns“ ihre Leistung feierten und ihre Freude über den gelungenen Schulabschluss in das Lied hineinlegten.

(djd-Bericht/rip; Bild: djd)


alle News im Archiv ansehen

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

Konzeption und Realisierung KIS GmbH & Co. KG