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Dem Honig auf der Spur [zurück zur Übersicht]

VorschauAm einem Juni-Nachmittag tauschten die Schülerinnen der Klassen G8b und G8c das Klassenzimmer gegen den Lehrbienenstand des "Bienenzuchtvereins Amberg e.V." in Aschach ein. Dort erfuhren die Mädchen, die diesen Ausflug im Rahmen des Biologieunterrichts unternahmen, einiges über das Leben, den Nutzen und die Bedrohungen von Bienen.

Zu Beginn erklärte Imker Bernhard Stiegler den Mädchen, dass Honig früher von Wildbienen, die in hohlen Baumstämmen lebten, gewonnen wurde. Der damalige Berufsstand der Zeidler war dazu privilegiert, diesen zu ernten. Trotz des schlechten Wetters besuchten die Schülerinnen, die von Dr. Bernhard Oswald und Studienrätin Katharina Gadomski begleitet wurden, das Wildbienenhotel. Dort erfuhren sie, dass Wildbienen und Honigbienen keineswegs in Konkurrenz zueinander stehen und eine Behausung für Wildbienen auch im heimischen Garten leicht zu bauen ist.

Der zweite Teil der Veranstaltung fand in den Räumen des Imkereivereins statt, wo den Schülerinnen der Aufbau der Beute, so wird der Bienenstock in der Fachsprache genannt, erläutert wurde. Außerdem konnten die Mädchen die männlichen Bienen, die Drohnen, hautnah kennen lernen. Sie bilden gemeinsam mit der Königin und den Arbeiterinnen das Bienenvolk. Des Weiteren erklärte Bernhard Stiegler den Mädchen, wie man sich beim Kontakt mit den Insekten richtig verhält.

Neben dem Handwerkszeug des Imkers und den Unterschieden zwischen den einzelnen Honigsorten konnten die Mädchen die verdeckelten Waben mit Bienenlarven betrachten und sogar den Schlupf einiger junger Arbeitsbienen live verfolgen. Auch die Naschkatzen kamen auf ihre Kosten, denn sie durften Honig direkt aus der Wabe probieren.

Am späteren Nachmittag durften die Achtklässlerinnen dann selbst Drohnen, die keinen Stachel besitzen, und junge Arbeitsbienen auf ihre Hand setzen, um den direkten Kontakt zu den Insekten auszuprobieren. Einige Mädchen konnten, als besonderes Highlight des Besuchs, sogar eine von Bienen bevölkerte Wabe in ihren eigenen Händen halten.

Abschließend kann man sagen, dass es trotz des schlechten Wetters ein absolut gelungener und lehrreicher Besuch war, der den Mädchen die Bienen als wichtige Bestäuber und Honigproduzenten näher brachte und das theoretische Wissen aus dem Unterricht belebte und erweiterte.

(djd-Bericht/gad; Bild: djd)
Juni 2015

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