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Überaus gelungene Sommerkonzerte [zurück zur Übersicht]

VorschauAn zwei Tagen erfreuten die musikalisch talentierten Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen ihre Zuhörerschaft mit dem abwechslungsreichen, schwungvoll vorgetragenen Programm des Sommerkonzerts.

Der Kritiker der Amberger Zeitung, Helmut Fischer, ist schon von der fröhlichen Eröffnung angetan: Der "Kinderchor des Gymnasiums, geleitet von Regina Fibich-Wiesneth, [kam mit] "Welcome Ev'rybody" [...] singend aus allen Ecken des Gerhardinger-Saals auf die Bühne und winkte ins Publikum. Fast 40 von ihnen intonierten außerdem auswendig und sicher "Over the Rainbow", den Zulu-Song "Siyahamba" und "Never Soul", bei dem sie durch ein Bläserensemble mit Flöte, Horn und Tuba unterstützt wurden."

Und auch das folgende Ensemble gefällt: Die Blockflötengruppe. "Da standen zwölf Mädchen mit bunten Flöten auf der Bühne, die mit Franz Hanauska am Klavier Musik aus der Oberpfalz machten. Sauber und intonationsrein mehrstimmig geblasen, mit Gespür für den bodenständigen Rhythmus spielten sie einen Walzer und die "Vilstal-Polka"."

Bei der Klasse R5a und dem kleinen Realschulchor - unter der Leitung von Armin Reinsch - stellt Fischer zunächst die gute Textverständlichkeit bei "Fly, Lindy, fly" heraus und fährt fort: "Und der Hit vom "Itsy bitsy teeny weeny" war einfach klasse, so frisch und engagiert wurde er präsentiert."

Die Klasse G5a zeigte mit ihrem "Rumpel-Rap", wie kreativ man im Musikunterricht sein kann. In diesem Fall ging es um eine modernisierte, gerappte Fassung des Märchens "Rumpelstilzchen": "Die Mädchen agierten mit Eifer, die Choreographie war effektvoll, und die kostümierten Hauptfiguren des Rumpelstilzchens, der jungen Königin und des Königs waren einfach toll getroffen."

Helmut Fischer berichtet weiter: "Auch instrumental wurde einiges geboten. Am Klavier hörte man von Hannah Ludwig die "Ballade pour Adeline" und vierhändig mit ihrer Lehrerin spielte Katharina Irler die "Tritsch-tratsch-Polka". Singend stellten sich Julia Eikam und Hannah Reichardt mit "I don't know how to love him" von Webber vor und erhielten großen Beifall.

Der Schluss des ersten Teils war dem (Musical)-Gesang gewidmet. "California King Bed" wurde von Leonie Weigl mit starker stimmlicher Präsenz präsentiert. Bei "Mercy" waren sie und Lisa-Maria Rösch ein gut harmonierendes Duo und bei "When You Believe" hatten sie sich gewissermaßen "freigesungen". Da kamen die Emotionen eindrucksvoll zum Klingen, da passten die Stimmen optimal zueinander. Das gute Klavier (Carmen Huber) und das zuverlässige Cajon (Alicia Mirz) hatten erheblichen Anteil an dieser mit enthusiastischem Beifalls belohnten Nummer.

Nach der Pause zeigten acht Mädchen vom Wahlfach Tanz einen effektvollen Streetdance. In einer einfallsreichen Choreographie machten akrobatische Beweglichkeit, gepaart mit eleganter, ausdrucksstarker Körpersprache einen starken Eindruck. Selten hört man die Kombination Flügelhorn und Tuba. Hier spielten Laura Lankes (Horn) und Julia Lankes (Tuba) "A Song for You" richtig schön. Das Horn erklang mit weichem Ton, die Melodie-Themen wurden sauber und sicher geblasen, und die Tuba gab den souveränen klanglichen Grund dagegen.

Der Kammerchor präsentierte sich mit "Big Girls don't Cry" in großer Form und steigerte sich mit männlicher Lehrer-Unterstützung beim Nena-Song "Wunder geschehn" zu einer einfach faszinierenden Darbietung, einem echten Höhepunkt des Konzerts. Einen instrumentalen Glanzpunkt bereitete Anna Maria Sperber (Klarinette) mit ihrem brillant gespielten Alabama Dream und dem bekannten "Funiculi-funicula". Sie und Nathalie Geier (Alt-Saxofon), Carmen Huber (Tenor-Saxofon) und Laura Singer (Bariton-Saxofon) entwickelten bei "Hit the Road Jack" einen swingenden Sound mit entsprechendem rhythmischen Touch und präsentierten das Menuett aus der "Kleinen Nachtmusik" so schwungvoll und beweglich, dass Mozart wohl seine Freude gehabt hätte.

Der große Schulchor mit 50 Mädchen setzte den begeisternden Schlusspunkt mit "These boots are made for walking", frisch und beweglich gesungen, und dem ruhigen, von Bläsern unterstützten "You raise me up", bei dem die stimmlichen Qualitäten der Sängerinnen eindrucksvoll zur Geltung kamen. Nach dem Abitur-Stress hatten die Mitwirkenden gerade mal sechs Wochen Zeit für die Vorbereitung dieses in den Ensemble-Darbietungen überaus gelungenen Sommerkonzerts. Kompliment an alle für dieses tolle Engagement und diese Leistungen."

(Text: djd/rip unter Verwendung der Konzertbesprechung von Helmut Fischer/AZ vom 14.07.2015; Bilder: djd)

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