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Realschul-Abschlussfeier 2015 [zurück zur Übersicht]

Vorschau76 Absolventinnen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule konnte Schulleiterin Renate Gammel das Zeugnis der Mittleren Reife überreichen. Sie beglückwünschte sie zu ihren Leistungen und hob dabei besonders die „Einserschülerinnen“ hervor, die in diesem Jahrgang am besten abgeschnitten hatten.

Dies waren: Anna-Lena Streckenbach, Milena Graf, Marina Grasser, Corinna Schwab, Sandra Hecht, Leonie Kellner, Anja Jäger und Selina Meier. Die weiteste Anreise zur Ehrung im Gerhardinger-Saal der Schule hatte dabei wohl Corinna Schwab, die noch vor einer Woche als Leichtathletin bei den U 18-Weltmeisterschaften in Cali (Kolumbien) mit den Hürden kämpfte - die Hürden des Realschul-Abschlusses meisterte sie problemlos.

In ihrer Rede ging Oberstudiendirektorin Gammel auf die Rolle ein, die die Verbreitung des Smartphones für unser Leben spielt. Dieses technische Hilfsmittel rücke so in den Mittelpunkt des Alltags, dass man es ganz selbstverständlich zur Kommunikation nutze, obwohl es mit geringem Aufwand möglich wäre, dem Gesprächspartner im direkten Gespräch zu begegnen. Eine weitere Auswirkung sei, dass die heutigen Generationen allmählich „eine ganz wichtige, lebenswichtige Fähigkeit [verliere], nämlich die Fähigkeit, allein sein zu können, d.h. es mit sich selber auszuhalten“. Die „Fähigkeit zum Alleinseinkönnen“ sei nämlich nach den Erkenntnissen der Psychologie eine „wichtige Voraussetzung für die Lebensbewältigung“, die sie seelisch stark mache und vor allem auf den Umgang mit schwierigen Lebenssituationen vorbereite.
Eine Art „positive Langeweile“ erlaube es, dass wir „unserer Vorstellungskraft freien Raum lassen“. Solche kreativen Auszeiten immer wieder zu finden, das wünschte Gammel den Realschul-Absolventinnen zum Abschied.

Für die Schülerinnen sprachen Anja Jäger, Lena Graf und Juliana Schißlbauer ihren Lehrkräften und ihren Eltern Dank für die Unterstützung aus, ohne die sie die Schulzeit nicht so gut überstanden hätten. In originellen und humorvollen Formulierungen lobten sie die Bildung, die ihnen an der Decker-Realschule zuteil geworden sei - im Fach Deutsch hätten sie gelernt, sich so flüssig auszudrücken, dank des Englischunterrichts könnten sie die Rede auch auf Englisch halten, und weil sie im Geographie-Unterricht gelernt hätten, wo Deutschland liegt, hätten sie überhaupt zur Feier gefunden.

Im Namen der Eltern dankte die Vorsitzende des Elternbeirats, Carola Kurz, den Lehrkräften der Dr.-Johanna-Decker-Realschule für alles, was ihre Töchter dort gelernt hätten, und wünschte den Mädchen für den Schritt ins Berufsleben bzw. in eine weiterführende Bildung alles Gute.

Musikalisch ansprechend gestaltet wurde die Feier durch Beiträge der Absolventinnen: Sophie Singer (Violine), Marie Giehrl (Klavier), Marie Klier (Gitarre und Gesang) sowie im Abschlusschor „Time of our Lives“ alle Schülerinnen in einem großen Chor zusammen.
Die festliche Abschlussfeier, die als Vertreter der Stadt Kulturreferent Wolfgang Dersch beehrt hatte, klang im Schulgarten bei kühlen Getränken und angeregten Gesprächen aus.

(djd-Bericht/rip; Bild: djd)


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