Startseite

Vier Preise bei Bundeswettbewerb [zurück zur Übersicht]

VorschauZum wiederholten Mal gehen Spitzenpreise beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung an das Dr.-Johanna-Decker Gymnasium. Eine Projektgruppe der 9. Jahrgangsstufe gewann eine Klassenfahrt nach Prag, eine Gruppe aus der 8. Jahrgangsstufe einen Geldpreis von 1000 Euro für eine Klassenfahrt nach einem Ziel ihrer Wahl. Weitere zwei Gruppen gewannen Buchpreise.

Zum wiederholten Mal gehen Spitzenpreise beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung an das Dr.-Johanna-Decker Gymnasium.

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war voll des Lobs: Die Schülerinnen der Klasse 9b des Dr.-Johanna-Decker Gymnasiums haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr Thema "Fairplay? Ein Blick in Chinas Spielzeugfabriken" hat sie offensichtlich intensiv beschäftigt und zu einem äußerst kreativen Wettbewerbsbeitrag angespornt. Lohn der Anstrengung ist einer der begehrten Spitzenpreise: Die ganze Klasse wird für eine Woche nach Prag fahren.

Auch in der Rubrik "Politik brandaktuell", in der es bei freier Themenwahl Geldpreise für die Klassenkasse zu gewinnen gibt, war das DJDG erfolgreich. Die Sozialkunde-Schülerinnen der Klassen 8ab konnten sich mit ihrer Arbeit zur Diskussion um die Neugestaltung der Amberger Schiffgasse einen der Hauptpreise sichern: 1000.- Euro stehen für eine Klassenfahrt zur Verfügung.

Nach 2008 gewinnt damit das Dr.-Johanna-Decker Gymnasium somit erneut zwei Hauptpreise des angesehenen Schülerwettbewerbs, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. Beim letztjährigen Wettbewerb räumten die Klassen 9b und 11c mit jeweils einer Berlinfahrt gleich zwei der drei Hauptpreise ab. Dass dieses Kunststück 2009 wiederholt werden konnte, zeugt vom gesellschaftlichen und politischen Engagement der Schülerinnen und ist ein Zeichen für ihre Kreativität und die gute Betreuung durch die Lehrkräfte.

Über mehrere Wochen hinweg recherchierten die Schülerinnen der Klasse 9b Arbeitsbedingungen in China, verglichen zwei Spielzeugfirmen in Deutschland mit Zweigbetrieben in China und holten Informationen über verschiedene Gütesiegel und den "ICTI Care Process" ein, mit dem der Weltspielwarenverband Prinzipien wie das Verbot von Kinderarbeit, von Diskriminierung und Zwangs- und Gefängnisarbeit sowie gerechte Löhne und die Beachtung von Arbeitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen gewährleistet und zertifiziert. Die Schülerinnen führten auch ein Interview mit einem Amberger Spielzeughändler und schrieben einen fiktiven Tagebucheintrag aus dem Leben einer chinesischen Spielzeugfabrikarbeiterin.

Durch die intensive Beschäftigung mit der Spielzeugproduktion in China ist allen sehr bewusst geworden, dass unser Wohlstand auch auf den schlechten Arbeitsbedingungen in anderen Ländern gründet. Denn viele Handys und MP3-Player werden ja ebenso in China gefertigt wie das untersuchte Spielzeug. Die engagierten Schülerinnen verarbeiteten die zum großen Teil in ihrer Freizeit gewonnenen Informationen zu einem bebilderten Bericht und reichten diesen bei der Bundeszentrale für politische Bildung ein.

Aufmerksam geworden durch die Berichterstattung in der Presse gingen die Mädchen der Klassen 8ab daran, die aktuelle Diskussion um die Gestaltung der Schiffgasse in der Amberger Altstadt näher zu beleuchten. Zuerst wurden die verschiedenen Meinungen und Vorstellungen zur Neukonzeption der Schiffgasse gesammelt. Die Schülerinnen recherchierten im Baureferat der Stadt, befragten Anwohner, Geschäftsinhaber und Passanten, lasen Leserbriefe in der Amberger Zeitung, führten eine Verkehrszählung durch, interviewten den Oberbürgermeister und den Vorsitzenden der IG "Menschengerechte Stadt" und baten eine Reihe von Stadträten per Email um Stellungnahmen. Die beiden unterschiedlichen Konzeptionen der Stadt und der IG wurden verglichen und bei Ortsterminen erläutert.

In Gruppenarbeit fertigten die Mädchen dann Berichte und Collagen an und stellten sie im Unterricht vor. Die eigentliche Wettbewerbsarbeit, die eingesandt wurde, stellte eine reich bebilderte Wandzeitung dar, in der aber nicht nur die Diskussion in Amberg dokumentiert wurde, sondern auch Schlussfolgerungen für die politische Auseinandersetzung in Kommunen gezogen wurden. Grundtenor: Demokratie und Kommunikation gehören zusammen. Bürger sind in Entscheidungsprozesse mit einzubinden, bevor im Stadtrat Abstimmungen erfolgen. Dies geschieht durch Gespräche, Ortstermine mit Betroffenen und Informationsaustausch; Rücksichtnahme auf die Interessen verschiedener Gruppen und die Bereitschaft zum Kompromiss sind wichtige Voraussetzungen, um dann auf einen möglichst großen Konsens bauen zu können.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Klassen 9b und 8ab mit ihren Beiträgen durchsetzen konnte, war riesig. Fast 50.000 Jugendliche der 5. - 11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich haben beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2009 mitgemacht. 2.259 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammen.

Jeweils einen Buchpreis pro Schülerin erhielten die Klassen 8c und 10b, die das Thema "Crashkurs Computerspiel - Elternabend mal anders" kreativ bearbeitet hatten.

Dass damit gleich vier Klassen zu den Preisträgern gehören, ist auch für das DJD-Gymnasium ein Rekord.

Klicken Sie auf ein Bild, um das ganze Album anzuzeigen.

Vorschau


alle News im Archiv ansehen

aktuelle Termine:

22.11.2017

Buß- und Bettag

unterrichtsfrei...

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

Konzeption und Realisierung KIS GmbH & Co. KG