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Vernissage: "Schule macht Prechtl" [zurück zur Übersicht]

VorschauMichael Mathias Prechtl ist einer der bekanntesten Amberger weltweit. Seine Kunstwerke waren auf den Titelseiten des Nachrichtenmagazins "Spiegel" und des "New York Times Magazine" zu sehen, und vor kurzem hat das Stadtmuseum Amberg die Prechtl-Dauerausstellung fertiggestellt. Unsere Schulen haben sich in einem Projekt damit beschäftigt.

Im Rahmen der Dauerausstellung „A TRIBUTE TO MICHAEL MATHIAS PRECHTL“ ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Amberg, Jana Strobl BA und den Dr.-Johanna-Decker-Schulen die Sonderausstellung „SCHULE MACHT PRECHTL – A TRIBUTE TO MICHAEL MATHIAS PRECHTL“ entstanden. In seiner Ansprache zur Vernissage gab Oberbürgermeister Michael Czerny seiner Freude darüber Ausdruck, dass die neu eingerichtete Prechtl-Ausstellung durch dieses Projekt vielen jungen Menschen bekanntgemacht wurde, und dass die Beschäftigung mit Prechtls Werken in so vielfältigen eigenen Arbeiten gemündet sei.

Kunsterzieherin Veronika Thomann dankte in ihrer Einführung der Museumsleiterin Judith von Rauchbauer für ihre Unterstützung des Projekts und für die Möglichkeit, mit 17 teilnehmenden Klassen die Prechtl-Ausstellung zu besuchen. Außerdem sprach sie der Kunstgeschichte-Studentin Jana Strobl BA ihren Dank aus, die die Anregung zu diesem Projekt gab, als sie während ihres Praktikums im Stadtmuseum Amberg mit ihren Kunstlehrerinnen an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen, Veronika Thomann und Gertrud Räß, ins Gespräch kam. Schnell habe man sich darauf geeinigt, ein Projekt anzugehen, in dem die Schülerinnen Gelegenheit haben sollten, sich kreativ mit dem Werk Prechtls auseinanderzusetzen.

Auch Judith von Rauchbauer äußerte ihre Freude darüber, dass durch dieses Projekt so zahlreiche junge Menschen in Kontakt mit dem Werk Michael Mathias Prechtls gekommen seien, und sie stellte die Leistung ihrer Praktikantin Jana Strobl heraus, die völlig eigenständig die Ausstellung der Werke der Schülerinnen betreut und die Hängung der Bilder in Eigenregie durchgeführt habe.

Klassen aus allen Jahrgangsstufen des DJD-Gymnasiums und der DJD-Realschule waren beteiligt. Die Schülerinnen lernten das Werk des Künstlers bei einem Besuch im Juni in der Prechtl-Ausstellung kennen und verarbeiteten ihre Eindrücke anschließend im Kunstunterricht.

Sowohl Veronika Thomann als auch Gertrud Räß gaben den Klassen je einen Arbeitsauftrag, der sehr frei umgesetzt werden durfte.

In den 5. Klassen gestalteten die Schülerinnen ein Bild zum Thema „ Ich und mein(e) Familie/Freunde/Spielzeug“ und verwendeten dafür leuchtende Wasserfarben. Schülerinnen der 5. und der 6. Klassen arbeiteten daran, „tierische“ Sprichwörter und Redensarten, wie etwa „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ oder „Jemandem einen Bären aufbinden“, mit Buntstiften bildlich umzusetzen. Prechtls Technik, eigene Finger- oder Handabdrücke in ein Kunstwerk zu integrieren, wurde in den 6. und 7. Klassen thematisisert; hier zeichneten die Mädchen Tiere beziehungsweise Fabel-Szenen und machten die Bilder mit ihren eigenen Handabdrücken unverwechselbar individuell.

Die 7. Klassen wagten sich außerdem an die Charakterbilder Prechtls. Die Mädchen zeichneten Personen des öffentlichen Lebens und versahen sie mit passenden Attributen. Dem Genre „Karikatur“ wandten sich die 8. Klassen zu; in ihren Karikaturen griffen sie sowohl politische als auch gesellschaftskritische Themen auf.

Die Schülerinnen der 9. Klassen gestalteten kritische „Bayerische Plakate“. Die 10. Klassen entwarfen zum einen thematisch aktuelle Zeitschriften-Cover im Stil des „Spiegel“, für den Prechtl eine ganze Reihe von Umschlagbildern gestaltete; zum anderen erarbeiteten sie einige surrealistische Charakterbilder mit den Elementen „Mensch/Tier/Pflanze“.

Auch die Schülerinnen der Q11 beteiligten sich an der Ausstellung. Sie fertigten in Gruppenarbeit großformatige Arbeiten zum Thema „Mythologie“ an. Dabei griffen sie beispielsweise die Mythen „Die Geburt der Venus“ und „Dädalus und Ikarus“ auf.

Die Ausstellung „SCHULE MACHT PRECHTL – A TRIBUTE TO MICHAEL MATHIAS PRECHTL“ wurde am Donnerstag, dem 28.07.2016, um 17:00 Uhr von Oberbürgermeister Michael Cerny eröffnet und wird bis zum 21.09.2016 im Stadtmuseum zu sehen sein.

(djd-Bericht unter Verwendung des Pressetextes/Jana Strobl und rip; djd-Fotos: rip)

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