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Realschul-Abschlussfeier [zurück zur Übersicht]

Vorschau(Juli 2010) Das Zeugnis der Mittleren Reife erhielten 71 Absolventinnen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule in diesem Jahr ausgehändigt. In ihrer Abschlussrede sprach Schulleiterin Renate Gammel über die Unterscheidung zwischen Wichtigem und Unwichtigem.

71 Absolventinnen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule applaudierten, als die Schulleiterin beider DJD-Schulen, Oberstudiendirektorin i.K. Renate Gammel, ihnen zum bestandenen Realschul-Abschluss gratulierte - alle Schülerinnen des Jahrgangs waren erfolgreich gewesen. Ein besonderer Glückwunsch galt den Jahrgangsbesten: Thea Nörtemann, Julia Gäck, Andrea Heldmann, Lisa Weigl, Ariane Demleitner und Katharina Meiller. Eröffnet wurde die Abschlussfeier 2010 mit zwei selbst komponierten Stücken für Trommel-Ensemble.

In ihrer Rede sprach die Schulleiterin über die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können. So seien zwar die vielen "Apps" für das iPhone sicher eine interessante Sache, doch im Vergleich zu anderen Fähigkeiten sei die Beherrschung dieser Technik eher unwichtig. Einen grundsätzlich anderen Stellenwert habe die Fähigkeit, sich zu informieren und billige Propaganda zu durchschauen, beispielsweise die Ablenkungsmanöver großer Konzerne, die die Bevölkerung glauben machen wollten, die Klimaerwärmung gäbe es nicht oder sei völlig harmlos. Auch emotionale Intelligenz sei für das Funktionieren der Gesellschaft ungeheuer wichtig, wie Gammel am Beispiel eines Reisenden aufzeigte, der am Münchener Hauptbahnhof ohne deutsche Sprachkenntnisse lange vergeblich und immer verzweifelter nach seinem Gepäck suchte, bis sich ein Passant ein Herz fasste und ihm in englischer Sprache weiterhalf.
Herz und Verstand zu schulen, um Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können, das sei auch eine lebenslange Aufgabe, merkte Gammel an und zitierte dazu den irischen Schriftsteller G. B. Shaw: "Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazu zu lernen." Die positive Kehrseite dieser ironischen Aussage kennenzulernen, nämlich Freude daran zu haben, seinen Horizont ständig zu erweitern, wünschte die Schulleiterin ihren Absolventinnen zum Abschluss.

Für die Absolventinnen sprachen Marie-Theres Grüneich, Franziska Meyer und Regina Strobl den Lehrkräften der Schule ihren Dank aus. Sie seien froh darüber, dass sie gelernt hätten, ihre Träume ernst zu nehmen und sie mit Tatkraft und Lerneifer in die Wirklichkeit umzusetzen. Diesen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Weiterentwicklung sprach auch die Elternvertreterin, Renate Kulzer-Nörtemann, an und gab den Töchtern Lebensmaximen mit auf den Weg, die als Orientierungspunkte dienen sollen.

Weitere musikalische Beiträge boten der Kinderchor, ein Holzbläserduo (Jasmin Ferstl, Flöte, und Domenica Rumpler, Klarinette) und schließlich der Chor der Absolventinnen mit dem Lied "Wavin' Flag", in dem es auch darum geht, sich weiterzuentwickeln: "When I get older, I will be stronger ..."

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