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Amtseinführung OStD Jehl: Fröhliche Zuversicht [zurück zur Übersicht]

VorschauMit einem feierlichen Festgottesdienst in der Basilika St. Martin begann die Amtseinführung von Oberstudiendirektor Günter Jehl als Schulleiter der Dr.-Johanna-Decker-Schulen – und sie endete fröhlich mit einem Akkordeon-Duo der Hauptperson mit dem Direktor der Schulstiftung.

Domkapitular Prälat Johannes Neumüller war der Hauptzelebrant des Gottestdienstes, als Konzelebranten standen ihm zur Seite: Stadtpfarrer Franz Meiler, Studiendirektor i. K. Stefan Hirblinger, Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger, Pater Franz Lawrence und Pfarrer Johannes Kiefmann.
Die musikalische Gestaltung bestritten ein aus Schülerinnen und Lehrkräften zusammengesetzter Chor unter der Leitung von Studiendirektor Franz Hanauska und von Regionalkantor Bernhard Müllers an der Orgel.

In seiner Predigt ging es Johannes Neumüller, der zugleich auch Direktor der Schulstiftung der Diözese Regensburg ist, also des Schulträgers der Decker-Schulen, um das Gelingen von Bildung und Erziehung, gerade auch in der Tradition der Ordens- und Schulgründerin, Theresia Gerhardinger, sowie mit Bezug auf den Regensburger Bischof, Kirchenlehrer und Pädagogen Johann Michael Sailer. Für ein gemeinsames Wachsen an der Sache sei es wichtig, dass die Schülerinnen sich von den Lehrkräften geschätzt und als Mensch akzeptiert fühlten. Mit einem sprachlichen Bild appellierte er an die Lehrerinnen und Lehrer: „Öffnen Sie den Schülerinnen Ihr Herz!“ Hier wurden auch Anklänge an die pädagogischen Grundsätze von Montessori und Pestalozzi hörbar, der feststellte, der Mensch bilde sich hauptsächlich „von Angesicht zu Angesicht, von Herz zur Herz.“

Dass diese gegenseitige Zuwendung bereits für den neuen Schulleiter Günter Jehl zu spüren war, konnte man dem anschließenden Festakt in der Doppelsporthalle der Decker-Schulen entnehmen. Sämtliche Schülerinnen der Realschule und des Gymnasiums sowie zahlreiche Ehrengäste verfolgten in konzentrierter Gelöstheit, wie die Ansprachen der diversen Rednerinnen und Redner nicht nur gute Wünsche für die beginnende Amtszeit des neuen Schulleiters enthielten, sondern immer wieder auch darauf anspielten, dass Günter Jehl bereits voll und ganz angekommen sei – in allen Bedeutungen dieses Ausdrucks.

Der Kammerchor eröffnete die Feier mit dem Lied „Wunder gescheh’n“ – und lieferte damit eine gute Vorlage für alles, was noch folgen sollte.
Alena Pirzer (R9a) begrüßte formvollendet etliche der Ehrengäste, und zwar – neben der bereits erwähnten Geistlichkeit – u. a. die folgenden:
• Johann Gröber, Geschäftsführer der Schulstiftung der Diözese Regensburg
• Dr. Andreas Hatzung, Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern
• Schwester M. Charlotte Oerthel, Provinzoberin der A. Schulschwestern
• Schwester M. Monika Schmidt, Provinzvikarin der A. Schulschwestern
• Ltd. Realschuldirektorin Maria Kinzinger, MB/Realschulen der Oberpfalz
• Oberstudiendirektor Sebastian Thammer, Stv. MB/Gymnasien der Oberpfalz
• Martin Preuß, 2. Bürgermeister der Stadt Amberg
• Reinhold Strobl, MdL
• Ludwig von Stern, Kanzler der OTH Amberg
• Schulamtsdirektor Peter Junge
• Studiendirektor Ludwig Pfeifer
• Oberstudiendirektor i. R. Hans Wurm
• Studiendirektorin i. K. Monika Wagner, Stv. Schulleiterin
• Realschulkonrektor i. K. Richard Reber, Stv. Schulleiter für die Realschule
• Studiendirektor i. K. Franz Hanauska, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung
• Carola Kurz, Vorsitzende des Elterbeirats der DJD-Realschule
• Tanja Schleicher, Vorsitzende des Elternbeirats des DJD-Gymnasiums

Ein kurzer Streifzug durch die Reden: Franz Hanauska freute sich darüber, dass der neue Schulleiter einen aktiven Bezug zum Musizieren hat und berichtete davon, dass Schülerinnen ihm anvertraut hätten, dass ihnen der Neue sympathisch sei. Prälat Johannes Neumüller konnte auf seine Predigt verweisen, und fügte als Direktor der Schulstiftung hinzu, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit Jehl freue – auf dass der Verstand und die Herzen der Schülerinnen gebildet würden.

Als Vertreter der Stadt Amberg hieß 2. Bürgermeister Martin Preuß den Schwandorfer Günter Jehl herzlich in der „heimlichen Hauptstadt der Oberpfalz“ willkommen. Die Decker-Schulen hätten im gesamten schulischen Angebot der Stadt einen hohen Stellenwert.

An dieser Stelle sorgte die inzwischen routiniert zusammengespielte Schulband für musikalische Abwechslung. Ihr Song brachte, getragen vom Keyboard und der rhythmischen Struktur des Schlagzeugs mit einem E-Gitarren-Solo, mit soliden, fetzigen Bässen und klarem, cool moduliertem Gesang frischen Wind in die gut gefüllte Halle (Einstudierung: Markus Hilgart).

Der derzeitige Leiter der MB-Dienststelle für die Gymnasien in der Oberpfalz, OStD Sebastian Thammer, wies darauf hin, wieviel Änderungen – auch baulicher Art – Jehl schon an seiner vorigen Schule in Oberviechtach bewirkt habe und war sich sicher, dass er deshalb der richtige Mann an den Decker-Schulen sei. Die Ministerialbeauftragte für die Realschulen der Oberpfalz, Ltd. RSDin Maria Kinzinger, betonte, man dürfe sich glücklich schätzen, eine Mädchen-Realschule mit katholischer Prägung in seiner Schullandschaft zu haben – und meinte, es müsse wohl stimmen, wenn man sage: „Gute Mädchen kommen in den Himmel, kluge Mädchen kommen aus den Decker-Schulen in Amberg.“

Anna Sauerbeck (G10b) sprach für die Schülerinnen der DJDS und griff in ihrer Rede besonders die Schachspielbegeisterung Günter Jehls auf. Dabei kam sie mit einem Augenzwinkern auf die besondere Stellung der Dame im Schach zu sprechen: „Auf die Dame kommt es an!“ Dass er die Bedeutung der „Damen“ an den DJDS bereits voll erfasst habe, erkannte sie dankbar an und gab ihrer Freude über die gelungenen Eröffnungszüge Ausdruck.

Die Elternbeiräte von Gymnasium und Realschule brachten eine ganz neue Farbe ins Spiel, indem sie mit einem kurzen Sketch Erwartungen und Wünsche an den neuen Schulleiter humorvoll zur Sprache brachten und dabei erfrischendes Schauspieltalent an den Tag legten.

Mit einem schwungvollen Auftritt des Großen Chors der DJDS unter der Leitung von Franz Hanauska fand der Reigen der Grußworte und musikalischen Einlagen ein – vorläufiges - Ende, denn nun war Oberstudiendirektor Jehl an der Reihe. Sein Beitrag verblüffte und erfreute zugleich, denn was er sagte, war kurz und herzlich – Dank in mancherlei Variation, und dass er es ernst meint und auch etwas zurückgeben will, bewies er mit einem musikalischen Auftritt: Zusammen mit Johannes Neumüller spielte er ein Duett auf dem Akkordeon, und beide gingen so musikalisch gewieft zu Werke, dass es nur wenige Takte dauerte, bis das ganze Publikum im Rhythmus mitklatschte.

Ein äußerst gelungener, musisch-kreativer Auftakt für die Leitung eines Schulzentrums, das mit Gymnasium und Realschule für Mädchen seinen festen Platz im Gefüge der Schulstadt Amberg hat, und das aus der Kraft seiner guten Tradition und mit neuem Schwung in die Zukunft gehen will.

Im Anschluss an den Festakt waren alle Festgäste und das Kollegium der Dr.-Johanna-Decker-Schulen zu einem sehr ansprechend angerichteten und äußerst schmackhaften Imbiss eingeladen, der - anfangen von der würzig-leckeren Kürbissuppe über die delikaten Blätterteigvariationen bis hin zum süßen Fruchtspieß aus dem Schokoladenbrunnen - gänzlich von den Realschülerinnen des Hauswirtschaftszweigs und ihren Lehrkräften frisch hergestellt worden war. Mit ihrer höflichen und kompetenten Art, in der sie Speisen anboten und benutztes Geschirr umsichtig sofort abräumten, beeindruckten unsere Schülerinnen die Gäste zusätzlich.

(djd-Bericht/rip, 31.10.2016; Bilder: djd)

Berichte in den Zeitungen:

- AZ: "Der richtige Mann"

- MZ: "Mehr Vorschusslorbeeren geht nicht"


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