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Abiturfeier 2010 [zurück zur Übersicht]

Vorschau(Juni 2010) Die Schulleiterin des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin i. K. Renate Gammel, freute sich, bei der diesjährigen Abiturfeier allen 64 jungen Frauen zur Allgemeinen Hochschulreife gratulieren zu können. Sie betonte, dass es für jede Absolventin weniger auf die Stelle hinter dem Komma ankomme, sondern auf das, was sie in ihrer Schulzeit an Wissen, Erfahrung und Reife gewonnen hätte.

Den Besten des diesjährigen Jahrgangs drückte die Schulleiterin den besonderen Glückwunsch der Schule aus: Sonja Hellerbrand, Jessica Koller, Sonja Kellner, Claudia Hendlmeier, Ann-Kathrin Biehler, Sandra Brosda, Marion Hoppe, Ute Rubenbauer, Jennifer Beil.

Ausgehend von einem Bericht über eine Veranstaltung im Bayerischen Landtag, in der es darum ging, wie sich Kinder die Zukunft vorstellten, warnte sie davor, immer nur auf die (ferne) Zukunft zu schauen. Es sei zwar wichtig, auch in die Zukunft hinein zu planen, aber: "Wir leben im Jetzt und müssen im Jetzt handeln. Das gelingt nur, wenn wir uns mit aller Aufmerksamkeit für die Gegenwart interessieren und mit aller Kraft und gemeinsam daran arbeiten, diese zu gestalten. Tun wir es nicht, dann verspielen wir die Zukunft, denn diese ist eine Blume, deren Wurzeln Gegenwart heißen."

Die Herausforderungen, die es in unserer Gegenwart zu meistern gelte, seien zahlreich. Deshalb wolle sie den Absolventinnen zwei mutmachende Beispiele nennen. Das erste davon war eine Gruppe junger Leute in Sizilien, die den Mut hatten, einen Kampf der breiten Bevölkerung gegen die Mafia einzuleiten; als zweites Beispiel nannte Gammel den chinesischen Schriftsteller und Universitätslehrer Liu Xiaobo, der zu den renommiertesten Regimekritikern seines Landes zähle. Sie lobte vor allem angesichts der vielen Schikanen und der langjährigen Gefängnisstrafen, die er zu ertragen habe, "seine unerschütterliche Überzeugung, dass Chinas politische Weiterentwicklung hin zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stattfinden werde", und seine Friedfertigkeit, mit der er erklärt habe, "frei zu sein von düsteren, rachsüchtigen Gedanken gegenüber jenen, die ihn unmenschlich behandeln".

An diesen Begebenheiten aus unterschiedlichen Teilen der Welt sei bewundernswert: "die Entschiedenheit und der Mut von Menschen, sich mit den bestehenden schlimmen Verhältnissen nicht abzufinden, sondern gescheit und phantasievoll, [...] gewaltfrei und bedingungslos zuversichtlich für das Richtige und Gute einzutreten".
Zu guter Letzt wünschte die Schulleiterin ihren Absolventinnen: "Es mögen immer Menschen da sein, die Sie spüren lassen: 'Ich will, dass es dir gut geht.'"

Für die Abiturientinnen drückten Sabrina Bui und Julia Wecker in einer teils nostalgisch zurückgewandten, teils selbstbewusst nach vorn orientierten Rede ihren Dank an die Lehrkräfte und insbesondere an Kollegstufenbetreuer Wolfgang Lösch aus. Diesem Dank schloss sich die Vorsitzende des Elternbeirats, Doris Plannerer, an und fügte die besten Wünsche der Eltern für ihre Töchter hinzu.

Die musikalische
Gestaltung der festlichen Abiturfeier besorgten die Abiturientinnen zum Großteil selbst, indem Sonja Kellner an der Querflöte, Katharina Siegert auf der Geige und Ann-Kathrin Biehler am Klavier ihre musischen Begabungen einbrachten; den strahlenden Abschluss bildete ein Lied des Kammerchors unter Leitung von Franz Hanauska.


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