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OTH: Lehrkräfte und Elternbeirat besichtigen [zurück zur Übersicht]

VorschauDen ersten Tag der Osterferien nutzten vierzehn Lehrkräfte und eine Vertreterin des Elternbeirats der DJDS zu einer Besichtigung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Amberg.

Professor Martin Frey als Studiendekan und Professor Karlheinz Müller als Studienfachberater Medientechnik begrüßten die Decker-Delegation und zeigten sich erfreut, dass Lehrkräfte und Eltern des Mädchenschulzentrums sich über das vielfältige Angebot der OTH informieren wollten, denn auch der Hochschule liege eine Steigerung des Frauenanteils unter den Studierenden am Herzen.
Zunächst gab Prof. Müller einen Überblick über die Studiengänge der Fakultät „EMI“ (Elektrotechnik, Medien, Informatik). Schon an dieser Stelle waren die Besucher beeindruckt: Die Amberger Hochschule bildet ihre Studentinnen und Studenten auf einer breit gefächerten Skala von Gebieten aus, die zukunftsorientiert sind. So beschäftigen sich einige Projekte mit der bedarfsgerechten und benutzerfreundlichen Ausstattung von Elektro-Autos; andere behandeln die Gestaltung von Audio- und Video-Produkten; auch die Datensicherheit – sowohl in der Forschung als auch beim Heimanwender – ist ein Thema, das eine große Rolle spielt.
Über seine Lehrgebiete Rechnernetze, Mathematik, Kryptologie, Informationssicherheit berichtete den Decker-Lehrkräften und -Eltern Prof. Dr. Andreas Aßmuth, und er stellte sehr anschaulich dar, wie faszinierend und alltagsnah diese theoretisch klingende Materie sein kann. Beispielsweise wenn es um die Alltagstauglichkeit von sogenannten Smarthome-Anwendungen geht, bei denen man per Smartphone seine Jalousien schließen oder öffnen kann – da sei es schon ratsam, Geräte mit einer starken Abschirmung zu verwenden, denn sonst könne ein computertechnisch erfahrener Nachbar sich relativ leicht ein“hacken“ und vom Haus nebenan die Jalousien steuern.
In den von Prof. Martin Frey erläuterten Aktivitäten seines Fachbereichs verblüfften vor allem die Resultate des Wahlpflichtfachs „Physical Computing“, in dem praktische Anwendungen für den Alltag hergestellt werden sollen, die durch Computerisierung erst ermöglicht oder jedenfalls für den Bediener erleichtert und verfeinert werden sollen – wobei bei den Übungen auch die humorvolle Seite der Wissenschaft sichtbar werden darf. Als Beispiel zeigte er u. A. einen Grill, der die ideale Zubereitung des Grillguts garantieren soll (samt Thermostat, Gebläse und Biereinspritzvorrichtung). Ein anderes Produkt war ein besonders ausgestatteter Fahrradhelm, der über einen Bewegungssensor automatisch ein Set von Rücklichtern am Helm steuert, so dass beim Bremsen ein rotes Licht leuchtet, und beim Abbiegen kann durch Neigen des Kopfes ein Blinklicht gesetzt werden, ohne dass der Radfahrer eine Hand vom Lenker nehmen muss.
Eine vollständige Aufzählung aller besuchten Labore würde den Rahmen dieses Textes sprengen, doch wurden sämtliche Einführungen in die Fachgebiete der Fakultät „EMI“ sehr interessiert verfolgt. Nach einem schmackhaften Mittagessen in der OTH-Mensa ging es dann noch zu einem Besuch der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT), in der die Gäste von den Dr.-Johanna-Decker-Schulen durch Prof. Dr.-Ing. Burkhard Berninger in einem beeindruckenden Schnelldurchgang über die Studiengänge Maschinenbau, Kunststofftechnik, Patentingenieurwesen, Umwelttechnik sowie Erneuerbare Energien informiert wurden, wobei (wie auch schon in EMI) in jedem Raum Laboringenieure, Labormeister oder wissenschaftliche Mitarbeiter bereit standen für detaillierte Erläuterungen. Der rote Faden dieser Führung war dem in der anderen Fakultät ähnlich: In jedem Bereich konnte man sich gut vorstellen, welche praktische Relevanz die hier gelehrte Wissenschaft hat, und die Räume und Labore sind ausgezeichnet ausgestattet. Die Decker-Lehrkräfte der unterschiedlichsten Fachrichtungen waren sich einig: Ein Studium an der OTH in Amberg kann man guten Gewissens empfehlen.
Am Schluss bedankten sich die Elternbeirätin des DJD-Gymnasiums, Gudrun Kosel, und die Lehrerinnen und Lehrer der Decker-Schulen vor allem bei Professor Karlheinz Müller, der sie durch die fast fünfstündige Führung begleitet und geführt hatte.
(djd-Bericht vom 13.04.2017/rip; Bilder: djd)

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