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Mit Vernunft und Durchblick sicher durchs Internet [zurück zur Übersicht]

VorschauUnser Alltag ist ohne die "Neuen Medien" kaum mehr denkbar, die uns fast überall den Zugang zum Internet ermöglichen. Auch die Schülerinnen sehen sich damit rund um die Uhr konfrontiert. Die Risiken, die dabei entstehen können, erläuterte Polizeihauptmeisterin Andrea Neumeier in ihrem Vortrag.

Einerseits stellten Smartphone, Tablet & Co eine hilfreiche Errungenschaft dar, so betonte die Referentin gleich am Anfang; andererseits seien damit aber im Einzelfall auch Gefahren verbunden. Zwar kennen sich Kinder und Jugendliche mit der neuesten Technik oft besser aus als Erwachsene, jedoch sind sie sich oft weder der Risiken noch der rechtlichen Zusammenhänge bewusst.

Nachdem Präventionsbeamtin Neumeier die Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe (DJD-Gymnasium und DJD-Realschule) in zwei Unterrichtsblöcken insbesondere zum Thema "Cybermobbing" informiert hatte, bot die Schule auch der Öffentlichkeit im Rahmen der Reihe „Vorträge im Gerhardinger-Saal“ diese Aufklärung unter der Überschrift "Neue Medien - Gefahren rund ums Internet" an.
In einem ersten Überblick zählte Neumeier als mögliche Gefahrenquellen für Jugendliche auf: Chatten, Jugendgefährdende Seiten, Kostenfallen, Urheberrechtsverletzungen.

Gerade der erste Punkt, das Chatten, ist für Jugendliche oft tückisch, wenn sie unvorbereitet und ohne Beratung damit umgehen. Was manchmal mit relativ harmlosen Beleidigungen oder Beschimpfungen unter Gleichaltrigen anfängt, kann sich zu Cybermobbing (auch „Cyberbullying“ genannt) auswachsen, wenn eine Person oder eine Personengruppe ihr Opfer gezielt und systematisch demütigt oder gar zusätzlich erpresst. Nicht selten gäben sich Erwachsene als Jugendliche aus, um sich das Vertrauen der Mädchen zu erschleichen, warnte Neumeier.

Das Wichtigste sei hier, so die erfahrene Polizistin, dass die Person, die die Zielscheibe solcher Angriffe ist, nicht aus Angst oder Scham alles mit sich geschehen lässt in der Hoffnung, es werde schon irgendwann aufhören. Vielmehr müsse in so einem Fall unbedingt möglichst bald eine Vertrauensperson informiert werden – das können die Eltern, eine Lehrkraft oder ein anderer vertrauenswürdiger Erwachsener sein. Oft ist die Hinzuziehung der Polizei dann sinnvoll, um energisch gegen die Bedrohungen vorgehen zu können.

Grundsätzlich gab Neumeier den Rat, niemals persönliche Daten wie die Adresse an Fremde weiterzugeben – und erst recht keine Fotos.

Ein weiterer Tipp für die Eltern lautete, unbedingt ein Virenschutzprogramm auf dem Handy der Tochter zu installieren und die Firewall zu aktivieren, um möglichst den Befall mit Schadsoftware zu vermeiden.

Grundsätzlich sei es jedoch nicht sinnvoll, jeden einzelnen Schritt der Kinder am Smartphone zu überwachen. Man müsse den Kindern durchaus einen Freiraum gönnen, in dem sie sich eigenverantwortlich bewegen. Aber die Eltern sollten immer wieder auch mal über die Online-Aktivitäten im Gespräch bleiben und vor allem dann der Sache auf den Grund gehen, wenn sie Persönlichkeitsveränderungen bei ihrem Kind bemerken sollten.

Besorgte könnten sich auch jederzeit zu einem Beratungsgespräch bei der Polizei melden, entweder bei Andrea Neumeier selbst, bei der Polizeidienststelle Burglengenfeld, oder bei ihrem Amberger Kollegen Kriminalhauptkommissar Wolfgang Sennfelder.

Im Anschluss an die kompetente, gut verständliche und auch unterhaltsam dargebotene Präsentation konnten die Zuhörer noch Fragen stellen, was zu einem Erfahrungsaustausch führte. Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte der Referentin für ihre wertvollen Informationen und Ratschläge sowie der Fachoberlehrerin für IT, Sabine Witzany, für die Organisation, und die anwesenden Eltern, Schülerinnen und Lehrkräfte spendeten kräftig Applaus.

(djd-Bericht vom 07.06.2017/rip; Fotos: rip)

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