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Decker-Schülerin erreicht Bundesfinale bei der Olympiade für junge Naturwissenschaftler [zurück zur Übersicht]

VorschauBei der Internationalen JuniorScienceOlympiade hat Rebecca Häckl aus der Klasse G9a des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums den Weg ins Bundesfinale erreicht – als eine von vier Oberpfälzerinnen, die sich den Aufgaben in bisher drei Runden gestellt haben.

Wer sich ganz allgemein für Naturwissenschaften und nicht nur speziell für eine Fachdisziplin interessiert, für den ist die Internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO) genau das Richtige.
Die IJSO setzt sich zum Ziel, junge Talente in den Naturwissenschaften zu fördern, „wo Schule allein Wissensdurst und Forscherdrang nicht stillen kann.“ Wie vielseitig das naturwissenschaftliche Interesse sein muss, um hier Spaß und Erfolg zu haben, zeigt ein genauerer Blick ins Aufgabenarchiv auf der Internetpräsenz der Uni Kiel (wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ijso/).

Da ging es im letzten Jahr z. B. darum, weshalb ein „Latte macchiato“ so interessant in drei Schichten aufgeteilt ist, und warum das mit Filterkaffee nicht geht, und ein andermal hieß es, sich mit der Funktionsweise von Knicklichtern zu beschäftigen und anhand einer beschrifteten Skizze zu begründen, warum so ein Ding erst zu leuchten beginnt, wenn man es knickt.

Diese Olympiade für junge Naturwissenschaftler ist in vier Runden angelegt. An der ersten Runde kann sich jeder beteiligen: Als Aufgaben müssen Experimente durchgeführt werden, an die sich weitergehende Fragen knüpfen. Diese und die zweite Runde, einen schriftlichen Test, meisterte Rebecca problemlos.

In der dritten Runde wurde im Mai am Decker-Gymnasium unter Aufsicht eine 90-minütige Klausur geschrieben über Chemie, Physik und Biologie. Auch diese Prüfung bestand sie mit sehr gutem Ergebnis, und somit ist sie qualifiziert fürs Bundesfinale, das vom 9. bis 13. Oktober in Hannover stattfindet. Am Ende der Woche in Hannover werden in einer öffentlichen Preisverleihung die sechs besten Schülerinnen und Schüler für das IJSO-Nationalteam nominiert.
Von 340 Klausurteilnehmenden deutschlandweit haben es 42 ins Bundesfinale geschafft. Rebecca ist eine von vier Oberpfälzerinnen, denen das gelungen ist.

Einige der besten bayerischen Schüler und Schülerinnen wurden nach Bestehen der 3. Runde zu einem Trainingscamp an die Uni Regensburg eingeladen. Ziel des Camps war es, die bisherigen Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu würdigen und sie gezielt auf die Aufgaben der Klausur vorzubereiten. Rebecca war in Regensburg mit dabei und genoss das Programm und den Kontakt mit anderen begeisterten Naturwissenschaftlern, freute sich aber vor allem über die ideal fürs Experimentieren ausgestatteten Räume der Universität.

Betreut wurde Rebecca von Dr. Bernhard Oswald am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium.

Die Decker-Schulen gratulierten ihrer Schülerin zum Einzug ins Bundesfinale, und Schulleiter Günter Jehl wünschte ihr viel Erfolg für die letzte Runde, die den Schritt ins deutsche Nationalteam eröffnen kann, mit dem dann Anfang Dezember eine internationale Runde bestritten wird, dieses Jahr in Holland.

Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland unterstützt.

(djd-Bericht vom 27.06.2017/osw, rip; Bild: djd)


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