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54 Abiturientinnen und eine besondere Medaille [zurück zur Übersicht]

VorschauSeine Glückwünsche zum bestandenen Abitur konnte Oberstudiendirektor Günter Jehl an 54 Absolventinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums richten. Dabei galt eine besondere Gratulation den vier jungen Frauen, die ein Zeugnis mit der Note „sehr gut“ erhielten...

... Julia Dagner, Emily Hoppe, Teresa Schwab und Franziska von Kempis erreichten 1,5 und besser.

Ein besonderer Programmpunkt der diesjährigen Abiturfeier war die posthume Verleihung der Schulmedaille an den letzen August verstorbenen früheren Oberstufenkoordinator, Studiendirektor Wolfgang Lösch. In Anwesenheit der Geschwister des beliebten Lehrers rief Abiturientin Sofie Gaudermann im Namen des ganzen Jahrgangs Löschs humorvolle Art und seine Verdienste um die Schule in Erinnerung.

In ihrer Abiturrede warfen Stefanie Badura und Selina Messer einen Blick zurück auf die Anfänge der gemeinsamen Schulzeit und bedankten sich schließlich sehr herzlich und detailliert bei allen, die ihnen den Weg zum Abitur ermöglicht hatten: den Eltern, den Geschwistern und Freunden, den Lehrkräften und schließlich den Mitschülerinnen, die für alle eine stützende und schützende Gemeinschaft gebildet hätten.

Schulleiter Günter Jehl legte den Abiturientinnen zunächst dar, welch „paradiesische Umstände“ sie genießen dürften: Die „höchstwertige Schulbildung unseres Landes“ in der Tasche, in einer über 70 Jahre bereits andauernden Friedensperiode in Mitteleuropa lebend, in einer stabilen rechtsstaatlichen Demokratie mit nie da gewesenem Wohlstandsniveau und einer medizinisch optimalen Versorgung, die heutigen (weiblichen) Säuglingen eine Lebenserwartung von 93 Jahren voraussage.

Auf der Suche nach der Ursache für diese Situation erinnerte er an die Präambel der Bayerischen Verfassung vom 1. Dezember 1946, die ausdrücklich unter anderem „eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott“ als Ursache für die Katastrophe des zweiten Weltkrieges benennt.
Jehl warnte davor, dass die gegenwärtigen Tendenzen zu einem „Wellness-Christentum“ oder auch zum Atheismus zu einer Erosion der Werte führen könne, nicht zuletzt auch die Achtung vor dem menschlichen Leben gefährde.
Als Kompass oder Navigationshilfe legte er den Absolventinnen das Vorbild der Schulgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger ans Herz. Ihre Zielstrebigkeit und Tatkraft, ihre Bereitschaft, Gutes zu tun, sei auch in unseren Tagen nachahmenswert.
Abschließend wünschte er den Abiturientinnen, sie mögen auf ihrer Lebensreise alles finden, was sie zufrieden und wahrhaft glücklich mache.

Die Elternbeiratsvorsitzende, Tanja Schleicher, dankte der Schule und den Eltern für ihr Engagement bei der Erziehung der Abiturientinnen. Sie wies darauf hin, wie grundlegend sich die Bedingungen für die Bildung junger Frauen in den letzten hundert Jahren verbessert hätten. Wo es damals noch eine Besonderheit war, dass Mädchen die Hochschulreife erwarben und dann auch tatsächlich studierten – als erste in Bayern die fünf Absolventinnen der jetzigen St.-Marien-Schulen in Regensburg -, sei es heute selbstverständlich. Für eine überlegte Wahl und ein erfolgreiches Beschreiten des Lebenswegs nach dem Abitur wünschte sie dem Decker-Abiturjahrgang 2017 alles Gute.

(djd-Bericht vom 30.06.2017/rip; Bilder: djd)

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