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"Museum aktiv": Decker-Schülerinnen beim Film [zurück zur Übersicht]

VorschauIm vergangenen Juli hatten 22 Schülerinnen der 9. und 11. Jahrgangsstufe des DJDG im Rahmen des Projekts „mobil im museum“ Szenen zu einem Kurzfilm gedreht: „Museum aktiv“. Das Ergebnis des dreitägigen Workshops wurde nun im Amberger Stadtmuseum der Öffentlichkeit präsentiert.

Julia Riß, wissenschaftliche Volontärin im Stadtmuseum Amberg und museale Projektkoordinatorin, hatte den Filmworkshop durch eine Bewerbung bei der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern nach Amberg geholt und in Veronika Thomann, Kunsterzieherin an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen, eine motivierte Ansprechpartnerin gefunden.

Sowohl zweiter Bürgermeister Martin Preuß als auch der Vorstand der Sparkasse Amberg-Sulzbach, Dieter Meier, zollten in ihren Grußworten den Jugendlichen Respekt für ihr Engagement, mit mobilen digitalen Geräten produktiv und originell zu arbeiten. Sie appellierten an die Mädchen, weiter aktiv mitzuwirken am digitalen Wandel – denn die Voraussetzungen dafür würden zwar von den Firmen und von der Politik geschaffen, aber gestaltet werde er von der heutigen Jugend.

Durch finanzielle Unterstützung folgender Institutionen wurde „mobil im museum“ ermöglicht: JFF Institut für Medienpädagogik München, Bayerischer Jugendring, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Bayerische Sparkassenstiftung sowie Stadtmuseum Amberg. Dafür dankte Julia Riß in ihrem einleitenden Vortrag.

Die Projektkoordinatorin hob die Kreativität, das Geschick und die Selbstständigkeit der Decker-Schülerinnen hervor, die die Szenen inhaltlich planten, in verschiedenen Rollen als Schauspielerinnen auftraten bzw. die Clips mit Smartphone und Tablet filmten und anschließend auch Schnitt und Vertonung durchführten. Eine grundlegende Einweisung und wertvolle Tipps bekamen sie dabei von den Medienpädagogen des JFF Medienzentrums aus München, Thomas Kupser und Lisa Rutzmoser, sowie vom selbstständigen Filmemacher Filip Pobocik. Auch von diesem Team übermittelte Riß ein großes Lob bezüglich der Qualität der geleisteten Arbeit.

Die Originaleinbauten von Handwerksbetrieben, Kaufläden und Apotheken, die das Stadtmuseum Amberg bietet, wurden in unterschiedlicher Weise als ideale Kulisse für die Filmszenen genutzt. So wurde in einer Spielszene ein Medikament direkt in der Apotheke für die Kundin hergestellt und in umweltfreundlicher Verpackung verkauft. Im Kaufladen entstanden witzige Werbespots, und die Szene in der Zahnarztpraxis ließ erahnen, um wieviel unangenehmer so eine Behandlung mit dem Bohrer war, wenn der Antrieb über ein Pedal vom Zahnarzt selbst gesteuert werden musste.

Larissa Böller, die im Film als Moderatorin fungiert, rief ihre Mitschülerinnen jeweils zu einer kurzen Erläuterung ihrer Szenen nach vorn und bedankte sich am Ende im Namen der ganzen Gruppe bei den Sponsoren und der Projektleitung für die bereichernde Erfahrung, die „mobil im museum“ für sie bedeutet habe. Dann hieß es: Vorhang auf zur Filmpremiere!

Das zahlreich erschienene Publikum verfolgte gebannt die humorvoll und geistreich gestalteten Szenen, bewunderte die Anmut der Schülerinnen in der Modenschau durch die Jahrzehnte, schmunzelte über die Werbung für Produkte, die mit einem Augenzwinkern die Filmsprache der tatsächlichen Werbebranche karikierte, und sah interessiert zu, wie die historischen Kulissen des Stadtmuseums durch die Schauspielerinnen zum Leben erwachten. Der kräftige Applaus am Schluss zeigte, dass das Projektergebnis sehr gut ankam.

Zukünftig soll der Gesamtfilm auf einem digitalen Bilderrahmen an einem zentralen Platz dauerhaft im Stadtmuseum zu sehen sein. Auf dem YouTube-Kanal des Stadtmuseums ist der Film bereits jetzt zu sehen - oder gleich hier:




(djd-Bericht vom 15.09.2017/rip; Bilder: djd)

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