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Life-Kinetik : Unerwartetes fördert das Gehirn [zurück zur Übersicht]

VorschauDas war eine Premiere an den Decker-Schulen: Eine Sportlerin, die bei Olympischen Spielen Edelmetall gewonnen hat! Die Silbermedaillengewinnerin von Rio 2016, Monika Karsch, referierte im Rahmen der Reihe „Vorträge im Gerhardinger-Saal“ zum Thema „Life-Kinetik“.

Monika Karsch ist 33 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Regensburg. Sie ist seit Jahren Mitglied der Nationalmannschaft im Sportschießen und u. a. Vize-Olympiasiegerin (Rio 2016), Weltcupsiegerin und Europameisterin – noch dazu Weltrekordhalterin. Seit 2010 trainiert sie mit „Life-Kinetik“ und ist inzwischen Botschafterin dieses Trainingsprinzips.

Ein trockenes Referat war es ganz und gar nicht, was die Zuhörer von Monika Karsch vorgesetzt bekamen – im Gegenteil, es wurde viel gelacht, und manch ungewöhnliche Bewegungsabfolge wurde ausprobiert. Wozu das alles gut ist, erklärte die sympathische Sportlerin anhand einer digitalen Präsentation. Aufs Wesentliche reduziert, geht es darum: Wenn unser Gehirn keine Herausforderungen zu bewältigen hat, sei es wegen der Passivität der betreffenden Person oder weil die Aktivitäten lange eingeübten Mustern folgen, dann wird ihm quasi langweilig und seine Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Das Gehirn wird hauptsächlich dann angeregt, neue Verbindungen zwischen einzelnen Zellen zu knüpfen und dadurch kreativer, reaktionsschneller und rundum leistungsfähiger zu werden, wenn man ihm neue, unerwartete Aufgaben gibt. Um zu demonstrieren, wie solche Aufgaben aussehen können, hatte Karsch u. a. für jeden Zuhörer im Saal zwei Jonglier-Bälle dabei, und nach ein bisschen Theorie ging‘s los mit der Praxis. Zuerst mit einfacher Aufgabenstellung: Bälle gleichzeitig hochwerfen und wieder fangen. Das schafften alle. Dann wurde es schon schwieriger: Bälle hochwerfen, Arme überkreuzen und Bälle wieder fangen – da kam es zu den ersten Heiterkeitsausbrüchen, als die Hände ins Leere griffen. Und es geht natürlich (immer) noch schwieriger. Das Schöne daran: Wenn es nicht gleich klappt, wenn etwas schiefgeht, dann ist eben gerade der Zweck der Übung erfüllt: Überraschung und Ungewohntes stimulieren das Gehirn, neue Verbindungen werden gebildet. Aufmunternd merkte Karsch an: „Wir machen das ja nicht, weil wir die Übung können wollen, sondern um unser Gehirn zu trainieren.“

Mit großer Aufmerksamkeit und sichtlich am Lernen und am Gehirntraining interessiert, folgten die Zuhörerinnen und Zuhörer im Gerhardinger-Saal den Erklärungen und machten bei den praktischen Übungen mit, die die Sportlerin anleitete, die selbst auch großen Spaß an der Sache hatte.

Um zu zeigen, wie verbreitet die Life-Kinetik-Methode auch bei bekannten Sportlerinnen und Sportlern ist, nannte Monika Karsch einige Namen. So arbeiteten beispielsweise die Skifahrer Felix Neureuther und Hilde Gerg ebenso mit Life-Kinetik wie Fußball-Torhüter Manuel Neuer und Trainer Jürgen Klopp. Aber nicht nur im Sport sei die Methode hilfreich, sondern auch zur Konzentrationssteigerung bei Jugendlichen oder zur Vorbeugung von Demenz im Alter.

Das Publikum im gut besetzten Gerhardinger-Saal dankte der engagierten Referentin mit herzlichem Applaus – und bewunderte im Hinausgehen die Original-Silbermedaille aus Rio.

(DJD-Bericht vom 08.10.2017/rip; Bilder: djd)

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