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SkF: Für häusliche Gewalt sensibilisieren [zurück zur Übersicht]

VorschauDer Startschuss für das Projekt „PräGe an Schulen“, einem Schulungskonzept zur Prävention von häuslicher Gewalt, ist gefallen, und zwar an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen.

Der Notruf für Frauen, ein Fachdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen Amberg (SkF), organisiert alljährlich eine Aktion rund um den 25. November, den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“. Nicht nur Mädchen und Frauen, sondern die Bevölkerung wolle man für dieses Thema zu sensibilisieren. Wie die Verantwortlichen betonen, gelte es aufmerksam zu werden für Signale, die oft schon in den Anfangssituationen in Gewaltbeziehungen zu beobachten sind und wo Handlungsbedarf besteht.

Kinder und Jugendliche leiden mit

Frauen und ihre Kinder werden öfter Opfer von häuslicher Gewalt. Neben psychischer und sexualisierter Gewalt erleben die Betroffenen häufig auch körperliche Gewalt. Kinder und Jugendliche seien oft mitbetroffen, erleben die Situationen tagtäglich mit. Studien belegen, dass die in der Kindheit miterlebte Gewalt das Risiko erhöht, später selbst Gewalt auszuüben und zu erfahren, so der SkF.

So sei Prävention notwendig, um frühzeitig Unterstützung anbieten zu können. Das Schulungskonzept „PräGe“ wird daher durch die Fachkräfte des Notrufs für Schulen ab der siebten Jahrgangsstufe, Ausbildungsstätten und Erzieherschulen angeboten wird. Das Angebot wolle sensibilisieren und stärken. PräGe möchte die Handlungsmöglichkeiten bei selbst erlebter Gewalt erweitern, die sozialen Kompetenzen fördern und Informationen zu spezifischen Hilfs- und Beratungsangeboten geben.

Die Realität rüttelt wach

Kurz vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen startete der Notruf für Frauen das Projekt an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen, zu der bereits seit Jahren eine Kooperation besteht. Fünf Klassen der Realschule und des Gymnasiums der 9. und 10. Jahrgangsstufe gestalteten kreativ zu den Themen Freundschaft und Beziehung und Formen der Gewalt eine Unterrichtseinheit.

Es wurde viel diskutiert, philosophiert und an mancher Stelle wurde es sehr ruhig im Klassenzimmer, wenn die Fachkräfte des Notrufs aus ihrer täglichen Arbeit berichteten. Die Realität überrascht, schockiert und rüttelt wach, so der SkF. Im besten Fall führe sie bei vielen zu einer bewussteren und aufmerksameren Haltung gegenüber betroffenen Frauen und Familien und der Einsicht, dass es nötig ist zu handeln. „Es kann jeden treffen, also geht es uns alle an! Hinschauen allein reicht nicht, Handeln ist angesagt!“, betonen die Verantwortlichen des SkF.

(Bericht des SkF vom 24.11.2017, abgedruckt in der Mittelbayerischen Zeitung; Bild: djd)

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