Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 19.00 Uhr von Dr. Judith Reindl zum Thema „Moderne Physik und ihr Beitrag zur Krebstherapie"; eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit

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Französisch-Schülerinnen starten durch beim DELF [zurück zur Übersicht]

VorschauIm April 2010 nahmen 39 Schülerinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums an den Internationalen Sprachprüfungen DELF teil. Diese Abkürzung steht für "le Diplôme d’Etudes en Langue Française". Es wurde 1985 vom französischen Unterrichtsministerium als erstes staatliches Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache geschaffen.

Am 21. Dezember war es dann nach langem Warten endlich soweit, dass die Sprachdiplome vergeben werden konnten, die kurz zuvor druckfrisch aus Paris eingetroffen waren. Alle Schülerinnen haben den Sprachtest bestanden und nahmen freudig ihr Diplom aus Händen der Schulleiterin Oberstudiendirektorin i.K. Renate Gammel und der Französischlehrkräfte entgegen.
Die mit der Prüfung unter Beweis gestellten französischen Sprachkenntnisse werden nämlich durch ein Zeugnis, das vom französischen Unterrichtsministerium (Ministère de l’Education nationale) ausgestellt wird, dokumentiert und damit ist auf offizielle und international anerkannte Art und Weise die Beherrschung der Fremdsprache in vielfältigen realistischen Situationen des alltäglichen Lebens bescheinigt.

Die DELF-Prüfungen sind internationalen, für alle modernen Fremdsprachen allgemein gültigen Schwierigkeitsgraden angepasst. Die Schülerinnen absolvierten ihre DELF-Prüfungen je nach Jahrgangsstufen in drei verschiedenen Niveaus. So attestiert beispielsweise das Niveau A2 die Fähigkeit der „allgemeinen Sprachverwendung“, es folgen mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad B1 und B2, die eine „allgemeine Sprachverwendung“ beurkunden.

Innerhalb jedes Niveaus waren vier Teilprüfungen abzulegen. Die Kandidatinnen mussten ihre Fähigkeiten im Hör- und Leseverstehen unter Beweis stellen, einen Text in der Fremdsprache verfassen und nicht zuletzt eine mündliche Prüfung absolvieren.
Wer solch ein Sprachzertifikat vorweisen kann, hat sicherlich Vorteile auf dem internationalen Arbeitsmarkt und kommt unter Umständen leichter an einen Studienplatz im Ausland. Aber solch eine Bescheinigung eröffnet durchaus auch bessere Chancen bei der Suche nach einem heimischen Ausbildungsplatz – zeugt das Sprachzertifikat nicht zuletzt davon, dass man sich über das schulische Pensum hinaus erfolgreich engagiert hat und firm in einer Weltsprache ist, was in der heutigen Zeit der Globalisierung sicherlich eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für das berufliche Fortkommen darstellt.

(djd - 03. Jan. 2011)


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