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Junge „Städteplaner“ als Visionäre [zurück zur Übersicht]

VorschauMit ihrer Heimatstadt Amberg haben sich 17 Schülerinnen des Abiturjahrgangs des Dr. Johanna-Decker-Gymnasiums befasst. Die Ergebnisse ihres Projekt-Seminars präsentierten die jungen „Städteplaner“ bei einer Vernissage in den Räumen des Kunstvereins A.K.T.

A.K.T.-Vorsitzender Hans Graf hob hervor, dass sich die engagierten jungen Damen des Gymnasiums durchaus beachtenswerte Gedanken über Amberg gemacht haben. Auch Bürgermeister Michael Cerny lobte das P-Seminar als hervorragende Idee, Amberg aus der Sicht junger Menschen zu betrachten und Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten, um die Stadt attraktiver zu gestalten.

Die Ergebnisse zu den Dauerbrennern Forum oder Schiffgasse zeigen, wie Amberg aussehen könnte. Für Oberstudiendirektorin Renate Gammel war es ein gelungenes Thema ihrer Abiturientinnen, die Heimatstadt Amberg im ersten P-Seminar des neuen G 8 umfassend zu bearbeiten. Betreut wurde das P-Seminar von der Kunsterzieherin und Diplommalerin Veronika Thomann. In fünf Gruppen hatten sich die Abiturientinnen über ein Jahr mit dem Forum in der Bahnhofstraße, dem Janner-Haus am Roßmarkt, einem Jugendhaus in Bahnhofsnähe, der Schiffgasse und mit Haustüren beschäftigt. Der Grundgedanke war, dass die Stadt ein lebendiges Wesen sei, das sich im Laufe der Jahre entsprechend den Bedürfnissen seiner Bewohner ändere.
So können sich die Abiturientinnen zum Forum vorstellen, dass dort wieder einmal ein Bürgertreffpunkt entstehe, mit Club oder Bar im Untergeschoss, einem Lesecafé, einem Wohlfühlort im Erdgeschoss und der alten Funktion im den beiden oberen Etagen. Eine Umfrage habe gezeigt, dass sich die Amberger nach dem alten Kaufhaus sehnen.

„Haustüren prägen das Gesicht eines Hauses“, stellte die zweite Gruppe fest. Am Hausmodell konnte jeder ausprobieren, welche der möglichen Tür-Varianten am besten zum Musterhaus passt. Zu den vielen leerstehenden Häusern in Amberg zähle das Janner-Haus am Roßmarkt, für das die Schülerinnen eine Kindertagesstätte vorschlagen. Das Jugendzentrum sei zu weit draußen, urteilte die Projektgruppe Jugendhaus. Ab der Mittagszeit sollte es geöffnet sein, als idealer Standort böte sich der Stadtgraben gegenüber des Bahnhofs an, damit Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren dort sinnvollen Aktivitäten nachgehen können. Auch für die Schiffgasse haben die jungen „Städteplaner“ originelle Ideen. Sie müsse ja nicht unbedingt als Parkfläche genutzt werden, sondern könnte auch als Platz für Freizeitaktivitäten gestaltet werden.

Auf einer Pinnwand mit dem Bild der „nackten“ Schiffgasse konnte jeder mit Magnethaftbildern die Straße „beleben“ – wenn auch zahlreiche Heißluftballons über Amberg wahrscheinlich nie Realität werden.

(Amberger Zeitung, 17. Jan. 2011)

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