Startseite

Das Handy weist den Weg zum Glück [zurück zur Übersicht]

VorschauEs war einmal … ein Projekt-Seminar Musik am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, und dessen Leiter, Oberstudienrat Franz Hanauska, stellte den Teilnehmerinnen in Aussicht, an einem eigenen Musical mitarbeiten zu dürfen. Die 17 Schülerinnen ließen sich nicht zweimal bitten und legten voller Eifer los.

Einige von ihnen wurden ausgeschickt, Werbepartner zu finden, die die aufwändige Produktion mit Goldstücken unterstützen könnten, andere wiederum kümmerten sich um die technische Ausrüstung mit Headsets und Mikrofonen, die den zarten (und auch den kräftigen) Gesang und die elfengleiche Musik in den großen Raum trügen.

Um es nicht gar zu schwierig werden zu lassen, versprach Hanauska, die Melodien und die Noten aus der heimischen Kompositionswerkstatt zu liefern – doch alles andere war in die Hände der Schülerinnen gelegt: Entwurf der Bühnenhandlung, Ausarbeitung der Dialoge, Verfassen der Liedtexte, Kostüme, Beleuchtung und instrumentale Begleitung.

Am Ende der einjährigen Projektphase war es fertig: Das Musical „Cinderella“ wurde in zwei Aufführungen auf der Bühne des Gerhardinger-Saals präsentiert. Das Märchen von Aschenputtel wurde für diesen Zweck modernisiert: Das unglückliche Mädchen Cindy, das von seiner Stiefmutter und seinen Stiefschwestern gepiesackt wird, lernt im Internet ihren Traumprinzen kennen, und per E-Mail vertieft sich diese Freundschaft. Die Identität der beiden bleibt ihnen gegenseitig aber so lange verborgen, bis sie sich auf dem Schulball treffen. Wie man weiß, muss Aschenputtel den Ball um Mitternacht verlassen, und da geht es Cindy nicht besser. Damit ihre böse Stiefmutter ihre Abwesenheit nicht bemerkt, hastet Cindy davon – und dem Prinzen bleibt nichts als das Handy des Mädchens, das es in der Eile verliert. Anhand des Handys versucht er nun, seine Geliebte wiederzufinden. Dass er damit letztendlich Erfolg hat, versteht sich von selbst.

Die durch die modernen Elemente verfremdete Märchenhandlung wurde durch eingängige Lieder mit teils schwungvoller, teils melancholischer Stimmung ausgezeichnet unterstützt. Die Schülerinnen bewiesen, dass sie nicht nur text- und tonsicher waren, sondern ihre Rolle auch geschickt interpretieren konnten. Die Band, die das Musical begleitete, trug dazu bei, dass so mancher Zuhörer ein paar der Nummern als Ohrwurm mit nach Hause nahm. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie ein gelungenes P-Seminar aussieht – und klingt.

(djd - 13.02.2011)

Klicken Sie auf ein Bild, um das ganze Album anzuzeigen.

VorschauVorschau


alle News im Archiv ansehen

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

Konzeption und Realisierung KIS GmbH & Co. KG