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Amberg - Zwickau im kreativen Wettstreit [zurück zur Übersicht]

VorschauZu einem bayerisch-sächsischen Entscheid bei der „Deutsch-Olympiade“, einem Projekt der Hertie-Stiftung, trafen sich letzten Dienstag die Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums und des Peter-Breuer-Gymnasiums Zwickau. Mit der Begegnung in der Vilsstadt fand die 2006 gestartete Schulpartnerschaft eine gelungene Fortsetzung.

Durch die Vorbereitungsphase im Deutschunterricht waren die je drei Teams der beiden Schulen hoch motiviert, beim Wettbewerb am DJDG in den fünf Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen auf kurzweilige Weise ihre Sprachkompetenz, Kreativität und Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Nach der Begrüßung der 50 Schüler und Lehrkräfte aus Sachsen durch die DJDG-Neuntklässlerinnen und die Schulleiterin Renate Gammel wurde zuerst in gemischten Gruppen bei kleinen Führungen den Gästen aus Zwickau ein erster Eindruck von der Schule und der Amberger Altstadt vermittelt. Gestärkt durch das Mittagessen im Speisesaal konnte dann der Wettbewerb in die erste Runde gehen.

„Der Ball flog schnelle in das Tor, ...“ -Was nun? - Die vier Schülerinnen des DJDG-Teams „Die Amberger Citygirls“ (9c) haben bei der ersten Disziplin „Reimen“ genau zwei Minuten Vorbereitungszeit, um diese Zeile in Paarreimen weiterzuführen und so im freien Wechsel ein möglichst langes Gedicht zu formulieren. Kaum die ersten Zeilen im Kopf ausgedacht, stehen sie schon zur Präsentation mit einem Mikro in der Hand auf der Bühne vor den 130 Schülerinnen und Schülern aus Amberg und Zwickau. Doch das wird locker genommen, das Publikum spart nicht mit anfeuerndem Applaus, und so tragen die Mädchen die schnell skizzierten Zeilen vor und reimen und reimen dann aus dem Stegreif bis zum erlösenden Schlusssignal nach wiederum zwei Minuten.
Auch bei den Zeilen „Der Hahn lief gackernd auf den Hof“ oder „Sein Haar – es duftet wie der Wald“ gelingt es den weiteren Teams vom DJDG und PBG diese Sätze auf witzige Weise fortzusetzen. Für alle Beteiligten aus Amberg und Zwickau eine echte Herausforderung. „Wir haben nicht gedacht, dass wir so schnell reimen können!“, meint Stefanie und ist schon gespannt auf die nächste Aufgabe. Nervosität war gestern - spätestens bei der zweiten Runde erreichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Höchstform. Jetzt gilt es für ein Teammitglied, zehn Begriffe anhand der einfallsreichen Beschreibung der weiteren Spieler schnell zu erraten.
In Runde drei sind ein Anfangs- und ein Schlusssatz vorgegeben (z. B. „Die Musik wurde immer lauter. ... „Also dann bis morgen am Busbahnhof.“), die Wettkämpfer erfinden davon ausgehend gemeinsam eine mal spannende, mal lustige Geschichte
Dann die spannende Frage „Wer rückt weiter?“ - Nach einer kurzen Auswertung der Jury, gebildet aus Schülern, Schülerinnen und Lehrkräften der beiden Gymnasien, gibt Studiendirektor i. K. Rolf Künstler, der durch den Wettbewerb führt, das Ergebnis bekannt: In den Reihen der Amberger Schülerinnen wird gejubelt, denn neben dem Quartett „2 + 4 = 0“ (PBG) rücken gleich zwei Gastgeber-Teams in die beiden Schlussrunden vor.
Die Finalisten treten in den Disziplinen „Erklären“ und „Darstellen“ gegeneinander an. Zuerst müssen vorgegebene zusammengesetzte Phantasiewörter, „Handyraupe“, „Nachbarnkratzer“ und „Schulschraube“ wie in einem kleinen Referat erklärt werden, gegliedert nach den Gesichtspunkten Wortbedeutung, Geschichte, Gefahren und Nutzen der Sache. Bei der letzten Runde sind der Spieltitel und die Figuren vorgegeben, wobei das Team nun die Aufgabe hat, daraus eine kleine Szene zu entwickeln. Die Teilnehmer präsentierten hier, z. B. zu den Themen „Verwechslung“ oder „Abgeblitzt“, bühnenreife Sketche, die durch lockere Sprüche und Improvisationstalent nicht nur die jeweils lautstark jubelnden Fanblocks in Begeisterung versetzten.
Dann wieder Beratung, Auswertung und Punkte addieren in der Jury – schließlich kann Moderator Rolf Künstler das Ergebnis verkünden: Der erste Platz fällt an das Team „Leuchtfett“ (DJDG-9c), gefolgt von „2 + 4 = 0“ (PBG-9c) auf dem zweiten und „Die Künstlerinnen“ (DJDG-9b) auf dem 3. Rang.
Alle olympischen Wortakrobaten und Stegreifspieler erhielten abschließend bei der Siegerehrung Urkunden und kleine Preise.
Das Urteil aller Beteiligten: ein Wettbewerb und ein Tag, der riesig Spaß machte!

djd-Pressetext (21. März 2011)



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