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Selbstbestimmt und dialogfähig [zurück zur Übersicht]

VorschauAlle 63 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums hatten ihr Abitur bestanden und konnten nun als Absolventinnen zur Abiturfeier begrüßt werden. Schulleiterin Renate Gammel gratulierte allen zu ihrem Erfolg und beglückwünschte besonders die Jahrgangsbesten, die ein Zeugnis mit dem Prädikat „sehr gut“ (zwischen 1,0 und 1,5) erreicht hatten:

Ines Donhauser, Kristina Götz, Anna-Lena Posset, Eva-Maria Reif, Stefanie Meiler, Nicole Demleitner, Christina Lotter, Ilona Meiller, Julia Hecht, Stefanie Meyer, Melanie Richter, Renée-Nadine Linsmeier, Karina Berschneider, Deborah Flierl, Christine Sperber und Christiane Müller. Die Schulmedaille für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft wurde an Stefanie Meyer und Eva-Maria Reif verliehen.

Oberstudiendirektorin Gammel thematisierte in ihrer Ansprache das Problembewusstsein unserer Zeit und die üblichen Lösungsstrategien. Sie spielte auf den Atomunfall von Fukushima an und fragte, wer denn wohl sicher wissen könne, dass ein „GAU“, der „größte anzunehmende Unfall“, das denkbar Schlimmste sei? Nur weil die Menschen es sich nicht vorstellen könnten, bedeute es ja nicht, dass die Folgen eines solchen Unfalls nicht noch weit schlimmer sein könnten als „anzunehmen“ war. Generell sei der Umgang der Menschheit mit ihren Ressourcen bedenklich leichtsinnig. Hier berief sich Gammel auf Professor Armin Reller, den Inhaber des Lehrstuhls für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg. Seit Jahren warne er vor dem Zusammenbruch des Lebensstandards der westlichen Welt und fordere u. a., jetzt nicht unbekümmert zu verbrauchen, was man in naher Zukunft nicht mehr haben werde.
Das Verhalten der Politik auf Rellers Warnungen sei typisch für die meisten Zeitgenossen: Man nehme ein Problem wahr und lege es dann zu den Akten, statt sich um eine Lösung zu kümmern - die ungeliebte Wirklichkeit werde einfach ausgeblendet. - Dass man der Wahrheit jedoch ins Auge sehen müsse, drückte Gammel in den Worten der Dichterin Ingeborg Bachmann aus: „Die Wahrheit nämlich ist den Menschen zumutbar.“ Das Überleben in unserer komplexen Welt könne nur gelingen, wenn man sich den Wahrheiten des Lebens nicht verschließe - bewusst, mutig, selbstbestimmt und dialogfähig.

Für die Absolventinnen riefen Eva-Maria Reif, Sabine Ruckwied und Janine Stengel prägnante Eindrücke aus der achtjährigen Schulzeit in Erinnerung, bedankten sich bei den Lehrkräften - vor allem bei Oberstufenkoordinator Wolfgang Lösch - und hoben hervor, wie wichtig ihnen die Gemeinschaft der Mitschülerinnen geworden sei. Die Elternbeiratsvorsitzende, Doris Plannerer, lobte die Abiturientinnen für ihre Leistungsbereitschaft und ihr Durchhaltevermögen, das sie bewiesen hätten.

DJD-Pressemeldung vom 1. Juli 2011




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