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Widerstandsfähigkeit und Nächstenliebe [zurück zur Übersicht]

VorschauDie stattliche Anzahl von 85 jungen Damen konnte bei der Abschlussfeier der Dr.-Johanna-Decker-Realschule das Zeugnis der Mittleren Reife entgegennehmen. Einen besonderen Glückwunsch von Realschulkonrektor Richard Reber und Schulleiterin Renate Gammel hatten sich die Jahrgangsbesten verdient: Katrin Aures, Melanie Göbl, Sonja Hummel und Nina Winter.

In ihrer Ansprache ging Oberstudiendirektorin Gammel auf Walter Kohl, den Sohn des früheren Bundeskanzlers, ein, der im Frühjahr seine Autobiographie „Leben oder gelebt werden“ veröffentlichte. Darin schildert er ausführlich, wie sehr ihm das Leben unerträglich gemacht wurde - von Mitschülern, aber auch von Erwachsenen -, weil er für sie nur „der Sohn vom Kohl“ war. Erst spät gelang es ihm, die Kraft zu finden, sein eigenes Leben zu leben, statt sich von außen als Kanzlersohn definieren zu lassen.
Was man für solch eine positive Umdeutung seines Lebens brauche, sei eine gewisse psychische Widerstandsfähigkeit - mit dem Fachwort „Resilienz“ bezeichnet - die es einem ermöglicht, Krisen zu meistern, nicht zu resignieren, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Es sei wichtig, so Gammel, schon in frühen Jahren diese Kraft zu entwickeln, die man brauche, um „aus beängstigenden und deprimierenden Situationen herauszufinden und wieder Lebenskraft zu gewinnen“.
Wie könne man solche Widerstandsfähigkeit erwerben? Gammel gab die folgenden Ratschläge: Erstens, durch Erkenntnis der eigenen Stärken und Schwächen; zweitens, durch Aushalten von gegensätzlichen Standpunkten und Meinungen; drittens, durch selbstbewusstes Beschreiten von Neuland.
Besonders wichtig sei auch „die Erfahrung, dass da Menschen sind, denen wir etwas bedeuten, die uns mögen – so wie wir sind, die uns brauchen – so wie wir sind.“
Diese Erfahrung sowie Mut und Zuversicht für die Zukunft wünschte die Schulleiterin ihren Absolventinnen zum Schluss.
Für die Absolventinnen sprachen Julia Meidinger, Christina Pfab und Silke de Santana den Lehrkräften ihren Dank für die gute Betreuung aus. Dem schloss sich auch die Vertreterin des Elternbeirats, Helga Riedl-Thielen, an.

(DJD-Pressemeldung, 22.07.2011)



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