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Bionik-Einführung durch das P-Seminar Biologie [zurück zur Übersicht]vom 21.12.2015, 23:41 Uhr

VorschauAn einem ,Bioniktag‘ stellten die Seminar-Teilnehmerinnen den Schülerinnen der 6. Klassen spannende Fakten der Natur vor.

Von der Klette zum Klettverschluss: Mit solchen Themen befasste sich das P-Seminar „Bionik“ der 12. Klasse des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums. Das Wort „Bionik“ setzt sich zusammen aus Biologie und Technik. An einem ,Bioniktag‘ stellten die Seminar-Teilnehmerinnen den Schülerinnen der 6. Klassen spannende Fakten der Natur vor, stellten dar, wie sich der Mensch natürliche Phänomene – wie etwa die Klette – zunutze gemacht und daraus den allgemein bekannten Klettverschluss entwickelt hat.

In fünf verschiedenen Gruppen mit den Oberthemen „Formstabile Wunderbauten“, „Der Traum vom Fliegen“, „Wie ein Fisch im Wasser“, „Der Lotos-Effekt“ und „Leicht, stark, optimiert“ stellten jeweils zwei oder drei Oberstufenschülerinnen ihr vorbereitetes bionisches Phänomen vor.

Dazu wurden nach einem kleinen Memoryspiel und einer allgemeinen Einführung zum Thema Bionik Schülerinnen der 6. Klassen in Gruppen von je fünf Mädchen aufgeteilt und einem Themenfeld zugewiesen.

Das Beispiel der Lotospflanze beeindruckte

In spannenden Versuchen, bei denen die jungen Schülerinnen das Gehörte mit eigenen Augen sehen konnten, wurden verschiedene Oberflächen getestet, ob sie Wasser abperlen lassen, wie es bei der Lotospflanze der Fall ist. Darauf folgte eine Erklärung der biologisch-chemischen Hintergründe, etwa, dass die geriffelte, wasserabweisende Oberfläche der Pflanze der Grund dafür ist, weshalb sich kreisrunde Tropfen bildeten. Diese Oberfläche wurde im weiteren Versuch auf einen Löffel künstlich mit Hilfe von Ruß aufgebracht; dort perlte das Wasser wie bei Pflanzen perfekt ab. Diese Eigenschaft machte sich der Mensch zunutze. Der Lotos-Effekt diente also als Vorbild für Entwicklungen wie zum Beispiel der Imprägniersprays für Textilien. Die Schülerinnen staunten nicht schlecht über die „Genialität der Natur“.

Auch durften junge Forscherinnen selbst basteln, so etwa bei der Gruppe „Der Traum vom Fliegen“, wo ein nachgebauter Ahornsamen und seine Flugbahn genauer untersucht wurden.

Als sich der Bioniktag dem Ende zuneigte, blickten die Schülerinnen der 12. Klasse in die strahlenden Augen der interessierten Sechstklässlerinnen, die alle sagten, sie hätten viel Spaß gehabt, viel gelernt, was sie vorher nicht wussten, und die Versuche der Gruppen hätten sie schwer beeindruckt. Als kleine Erinnerung erhielten sie einen von den Oberstufenschülerinnen designten „Bionikerin-Button“.

In den kommenden Wochen können sich auch die übrigen Schülerinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums und der Dr.-Johanna-Decker-Realschule auf den ausgestellten Stellwänden genauer zum Thema Bionik informieren, auf denen zu jedem Thema des Projekttages die wichtigsten Informationen festgehalten sind.

(djd-Bericht/ham vom 28.11.2015; Bilder: djd)

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