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Der Papst und das MädchenKlappentext

In einem Vorort von Rom, wenige Tage vor Weihnachten. Die kleine Loredana macht sich auf den Schulweg. Die Klasse unternimmt einen Ausflug in den Vatikan. Auf dem Petersplatz verirrt sich das Kind, gelangt in den päpstlichen Geheimbezirk und steht plötzlich vor Papst Silvester IV. Es entspinnt sich ein Gespräch zwischen den beiden ungleichen Menschen. Sie schließen Freundschaft miteinander. Der Papst erzählt aus seinem Leben: von den Erwartungen, die an ihn gestellt wurden und die er weder erfüllen wollte noch konnte; von der Ohnmacht, als sein Vater starb, und wie er sich als Student in ein Mädchen verliebte, das ihn abwies. Durch seine Geschichten bringt der Papst Loredana ihrem eigenen Schmerz immer näher. Sie kann es nicht verwinden, dass ihr Vater sie verlassen hat...

Ein kleines zärtliches Buch über das Wesen von Hoffnung und Ohnmacht, voller Humor und Melancholie.

Christoph Leitgeb, "Die Form einfacher Wahrheiten" (Der Standard, 27.10.2001)

Eva Magin-Pelich, "Robert Schneider: Der Papst und das Mädchen" (Literaturhaus Wien, 02.01.2002)






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