Advent

Gestaltung der Adventszeit 2009

Liebe Mitglieder des Klassenforums,

In einigen Tagen beginnt wieder der Advent, die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Das deutlichste Zeichen der Adventszeit ist nicht der Christbaum (der gehört zur Weihnachtszeit), sondern der Adventskranz. Die Kerzen am Adventskranz machen das schöne Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja deutlich: "Das Volk, das im Finstern lebt, sieht ein helles Licht."

Dass die Welt die Botschaft Jesu vom Frieden und von der Versöhnung, von der Hilfe für die Schwächeren in der Nähe und in der Ferne braucht, steht außer Zweifel. So geht es immer wieder neu darum, das Licht Jesu in die Finsternis der Welt hineinzutragen.

Das ist Thema der kommenden Adventswochen an unserer Schule.

Die Morgenbesinnungen laden uns zum Nachdenken und zur Stille ein, die Spendenaktionen (s. Wahlzettel) erinnern uns an das zentrale Thema von Weihnachten: Gott hat in der Geburt Jesu sein Leben mit uns geteilt, deshalb ist es wichtig, dass auch wir mit anderen Menschen, besonders mit Benachteiligten und Schwachen, teilen.

Dieses Schreiben beinhaltet dazu einige Hinweise und Informationen. Ich möchte Euch herzlich bitten, den Inhalt des Schreibens in einer passenden Schulstunde (z.B. Religionsstunde) in der nächsten Zeit Eurer Klasse vorzustellen.

Das Kirchenjahr mit seinen unterschiedlichen Akzenten bietet uns die Möglichkeit, immer wieder neue Seiten des Lebens zu entdecken, damit das Leben nicht eintönig und langweilig wird. Arbeiten wir in diesem Sinn zusammen!

1 Morgengebet

Beten wir aus Routine oder weil es uns am Beginn des Tages wichtig ist? Vielleicht ist es gerade in der Adventszeit möglich, sich für das Morgengebet ein wenig mehr Zeit zu lassen und den Schulvormittag somit bewusster zu beginnen.


2 Morgenbesinnungen im Oratorium

Wie in den vergangenen Jahren finden in den Adventswochen am Mittwoch und Freitag in der Zeit von 7:45 - 07:55 Uhr Morgenbesinnungen statt. Allen, die eine Morgenbesinnung vorbereiten, möchte ich herzlich danken.

Termine und Gestaltende im Einzelnen:

Datum: Gestaltung
Mittwoch, 02. Dezember: Frau Pröls (mit G 7a)
Freitag, 04. Dezember: Herr Zenger (mit R 9c)
Mittwoch, 09. Dezember: Frau Pröls (mit Q11 e_2)
Freitag, 11. Dezember: Herr Zitzler (mit G 6b)
Mittwoch, 16. Dezember: Frau Tröster (mit R 10c)
Freitag, 18. Dezember: Frau Graf (mit G 5b)

3 Gottesdienst vor den Weihnachtsferien:

Der ökumenische Wortgottesdienst vor den Ferien findet am Mittwoch, 23. Dezember um 10.00 Uhr in der Sporthalle statt. Er wird von der K12 gestaltet.

Wie im vergangenen Jahr wird es auch diesmal in der Sporthalle für jede Klasse einen bestimmten Platz geben. Er wird durch einen Stuhl und einen entsprechenden Hinweis angezeigt. Die Klassenleiterinnen und Klassenleiter sollen bei der Klasse sein und auch etwas für Ruhe sorgen.
Die K 12 macht sich mit der Vorbereitung des Gottesdienstes immer viel Mühe. Es wäre deshalb schön, wenn alle den Gottesdienst wirklich aktiv mitfeiern würden.


4 Soziale Aktionen in der Adventszeit:

Im Zentrum der Weihnachtsgeschichte steht das bekannte Motiv vom Stall von Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Der Evangelist Lukas will damit sagen, dass Gott besonders mit den Armen und Ausgegrenzten solidarisch ist. Deshalb steht der Gedanke der Solidarität und des Teilens besonders in der weihnachtlichen Zeit im Mittelpunkt.

An unserer Schule unterstützen wir seit Jahren zahlreiche Projekte. Zu den Empfängern besteht persönlicher Kontakt. Daher kann ich Euch versichern, dass das gespendete Geld in jedem Fall zuverlässig ankommt. In zahlreichen Dankschreiben der Empfänger wird dies deutlich. Geldspenden, auch wenn sie vielleicht etwas unpersönlich wirken, sind sicher die wirkungsvollste Möglichkeit der Hilfe, da die Empfänger ja am besten wissen, was sie brauchen. Oftmals wird dadurch auch noch die Wirtschaft im jeweiligen Land gefördert.


Ich denke, eine sinnvolle und wirksame Hilfe muss folgende Gesichtspunkte beachten:
- "Hilfe zur Selbsthilfe", d.h. eine Art "Startkapital" für ein eigenverantwortliches Leben in Würde,
- Nachhaltigkeit,
- Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, besonders auch von Mädchen.

Konkret wollen wir im Advent 2009 folgende Projekte unterstützen:

1. Das kirchliche Hilfswerk Adveniat
2. Das Caritas-Baby-Hospital (Bethlehem)
3. AIDS-Waisen in Südafrika
4. Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e.V.
(Eine Kurzbeschreibung der Projekte findet Ihr auf dem beigelegten Wahlzettel!)

Alle vier Projekte werden (neben der Kurzbeschreibung auf dem Wahlzettel) auch an einer "Adventstellwand" im Steinernen Gang vorgestellt. Dort kann man sich über die Projekte informieren. Denkbar wäre auch, dass sich einzelne Klassen die Stellwand anschauen und dann mit entsprechenden Lehrerinnen und Lehrern darüber reden. Neben Religionslehre eignen sich sicher die Fächer Geographie oder Sozialkunde für solche Gespräche!

In den einzelnen Klassen wäre am Beginn des Advent (am besten gleich in der Stunde, in der Ihr diesen Brief vorstellt!) zu überlegen, welches der vier Projekte Ihr unterstützen wollt. Ihr
könnt das Geld aber auch auf unterschiedliche Projekte verteilen, es ist Eure Entscheidung!

Vor den Weihnachtsferien (21.-23.12.) solltet Ihr das gespendete Geld (bitte wieder in Geldscheine vorwechseln!) im Sekretariat I und den Wahlzettel ausgefüllt (Klasse, Gesamtbetrag, ausgewähltes Projekt, Verteilung auf verschiedene Projekte...) bei mir im Lehrerzimmer I abgeben!

Neben den Spendenprojekten gibt es auch wieder eine Päckchenaktion des Shalomarbeitskreises. Nähere Angaben dazu bietet ein Informationsblatt, das alle Klassen über ihre Religionslehrer erhalten. Für Kinder, deren Angehörige bei der "Amberger Tafel" bezugsberechtigt sind, soll es eine kleine Weihnachtsüberraschung geben.

Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Adventszeit und danke Euch ganz herzlich für Eure Mitarbeit!


Wahlzettel der Klasse................für die Adventsaktion


Projekt 1: Das kirchliche Hilfswerk Adveniat

Das kirchliche Hilfswerk "Adveniat" wurde 1961 gegründet und unterstützt besonders die Menschen in Mittel- und Südamerika. Der Name stammt aus dem lateinischen Text des Vaterunsers: "Adveniat regnum tuum" (Dein Reich komme). Adveniat unterhält zahlreiche Projekte in Zusammenarbeit mit den Kirchen vor Ort: Unterstützung der Basisgemeinden, Bau von Schulen und Pfarrgemeindezentren, Hilfe bei materieller Not, Einsatz für die Menschenrechte, Verteidigung der Menschen gegen staatliche Willkür und Ausbeutung. Am 29. November wird die diesjährige Adveniataktion eröffnet. Unsere Gelder fließen in den großen "Spendentopf" von Adveniat, aus dem die verschiedenen Projekte gefördert werden.

Projekt 2: Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem

Wem würde an Weihnachten nicht das Thema "Kind" und der Ort "Bethlehem" einfallen? Der Bezug zum Weichnachtsgeschehen könnte kaum deutlicher sein!
Das Caritas-Baby-Hospital, 1952 gegründet, ist bis heute die einzige, auf Kinder und Babys spezialisierte Klinik in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Unter den Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern haben besonders die Kinder zu leiden. Besonders verschärft hat sich die Situation seit der Abriegelung der palästinensischen Gebiete durch die "Sicherheitsmauer", die Bethlehem vom ca. 10 km entfernten Jerusalem mit seinen modernen Spezialkliniken trennt. Im Mai 2009 besuchte Papst Benedikt XVI. bei seiner Israelreise auch das Caritas-Baby-Hospital. Dadurch hat dieses wichtige Krankenhaus wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten.
"Caritas International" als Träger des Krankenhauses hat sich schon mehrmals sehr herzlich für unsere Unterstützung in den letzten Jahren bedankt.

Projekt 3: AIDS-Hilfe für das südliche Afrika

Inzwischen gibt es zahlreiche Organisationen und Privatinitiativen, die sich der AIDS-Katastrophe im südlichen Afrika annehmen. Neben der Unterstützung und Versorgung der AIDS-Patienten geht es v. a. auch um die Kinder, die durch den Tod ihrer HIV-infizierten Eltern zu Waisen geworden sind (im Jahr 2010 bis zu 2,5 Mio.). Sie haben allein kaum eine Überlebenschance. Leider ist im August 2009 unser Kontaktmann für "N´Kobongo", Pfr. Erhard Kammermeyer an einer Krebserkrankung gestorben, aber sein Hilfsprojekt wird von einem Helferkreis weitergeführt. Seit 2008 unterstützen wir zwei weitere Organisationen: "Siyabonga - helfende Hände für Afrika e.V." (Pastor Hanns-Hinrich Sierck) und "go ahead" (wird von der Band Jamaram unterstützt). Bei allen Projekten geht es um eine ausreichende Ernährung und medizinische Versorgung sowie um Schulbildung, ohne die Kinder keine Zukunftschancen haben.

Projekt 4: Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder e. V.

Mehrmals, zuletzt in der Fastenzeit 2008, haben wir die "Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e. V." unterstützt. Es ist für Eltern immer wieder ein schwerer Schicksalsschlag, wenn ein Kind an Krebs erkrankt. Umso wichtiger ist kompetente Hilfe in einer solch schweren Situation. Die Selbsthilfegruppe bietet an: Finanzielle Unterstützung für Familien, Hausbesuche, Beratung, Hilfe bei Kuranträgen und Problemen mit den Krankenkassen, Betreuung nach der stationären Behandlung, Unterstützung der Kinderklinik Erlangen und vieles andere mehr.
Um diese vielen Aufgaben zu erfüllen, ist die Selbsthilfegruppe dringend auf Spenden angewiesen.

Im Sinne des Spruchs "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" darf ich Euch herzlich um Eure Unterstützung für die vier Projekte bitten.

Die Adventsaktion 2009 erzielte einen Erlös von 2830 EUR!

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

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