Advent

Gestaltung der Adventszeit 2012

Liebe Schülerinnen,

leider ist die Adventszeit in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr zerstört worden. Wenn wir als Christen die Geburt Christi feiern, ist für die meisten Menschen Weihnachten eigentlich schon erledigt, weil sie nach zahlreichen sog. „Weihnachtsfeiern“ (im Advent), Einkaufshektik, Besuch von Christkindl- oder Weihnachtsmärkten (mit Liedern wie „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ mitten im Advent aus zahlreichen Lautsprechern auf Marktplätzen mit hell erleuchteten Christbäumen) schon völlig erschöpft sind.

Deshalb ist es sehr wichtig, mitten in diesem unsinnigen Treiben an den guten Rhythmus des Kirchenjahres zu erinnern: Der Advent dauert in diesem Jahr vom 02. bis 24. Dezember, vom 25. Dezember bis zum Fest der Taufe Jesu (13.01.2013) feiern wir die Weihnachtszeit.

Auch wenn die Adventszeit immer eine schulisch sehr dichte Zeit ist, wäre es gut, wenn wir uns mit den folgenden Fragen beschäftigen:

• Was bedeutet für mich der Advent (noch)?
• Was heißt der zentrale weihnachtliche Satz: Gott ist in Jesus Mensch geworden?
• Gibt es in meinem Leben auch Zeiten der Stille und der Besinnung?

Dieses Schreiben beinhaltet einige Hinweise zur Gestaltung der Adventszeit an unserer Schule. Ich möchte Euch herzlich bitten, den Inhalt in einer passenden Schulstunde (z.B. Religionsstunde) in der nächsten Zeit Eurer Klasse vorzustellen.

1 Morgengebet

Gerade in der Adventszeit ist es sicher möglich, sich für das Morgengebet ein wenig mehr Zeit zu lassen und den Schultag somit bewusster zu beginnen.


2 Morgenbesinnungen im Oratorium

Wie in den vergangenen Jahren finden in den Adventswochen am Mittwoch und Freitag in der Zeit von 7:45 – 07:55 Uhr Morgenbesinnungen statt. Allen, die eine Morgenbesinnung vorbereiten, möchte ich herzlich danken.

Termine und Gestaltende im Einzelnen:

Datum Gestaltung
Mittwoch, 05. Dezember G/R10b (ev.) mit Frau Vetterl
Freitag, 07. Dezember Schulsanitätsdienst
Mittwoch, 12. Dezember Klasse G10b
Freitag, 14. Dezember Klasse G7a mit Frau Fischer
Mittwoch, 19. Dezember Klasse R9a mit Herrn Hofer


3 Vorweihnachtlicher Gottesdienst:

Freitag, 21. Dezember, 10:00 Uhr (Sporthalle);

Gestaltung: Q11

Bitte beachtet auch in diesem Jahr die Einteilung in der Sporthalle. Jede Klasse hat einen bestimmten Platz, der mit einem Stuhl gekennzeichnet ist. Dort sind auch die Liedblätter für den Weihnachtsgottesdienst zu finden. Bitte kräftig mitsingen!!!
4 Soziale Aktionen in der Adventszeit:

Im Zentrum der Weihnachtsgeschichte steht das bekannte Motiv vom Stall in Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Der Evangelist Lukas will damit sagen, dass Gott besonders mit den Armen und Ausgegrenzten solidarisch ist. Deshalb steht der Gedanke der Solidarität und des Teilens besonders in der weihnachtlichen Zeit im Mittelpunkt.

An unserer Schule unterstützen wir seit Jahren zahlreiche Projekte. Zu den Empfängern besteht persönlicher Kontakt. Daher kann ich Euch versichern, dass das gespendete Geld in jedem Fall zuverlässig ankommt. In zahlreichen Dankschreiben der Empfänger wird dies deutlich. Nach Auskunft der Empfänger sind Geldspenden deshalb so sinnvoll, weil die benötigten Mittel vor Ort besorgt werden können und so auch die einheimische Wirtschaft unterstützt wird.

Eine sinnvolle und wirksame Hilfe muss für uns nach folgenden Gesichtspunkten richten:

• „Hilfe zur Selbsthilfe“, d.h. eine Art „Startkapital“ für ein eigenverantwortliches Leben in Würde;

• Nachhaltigkeit;

• Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, besonders von Mädchen;

Konkret wollen wir im Advent 2012 folgende Projekte unterstützen:
1. Caritas – Baby – Hospital in Bethlehem
2. HaitiCare
3. Förderverein Abbé Felix e. V.
4. Amberger Tafel
Alle vier Projekte werden auf dem beigefügten (weißen) Wahlzettel näher beschrieben und an Infotafeln im Steinernen Gang vorgestellt.

In den einzelnen Klassen wäre am Beginn des Advents (am besten gleich in der Stunde, in der Ihr diesen Brief vorstellt!) zu überlegen, welches der vier Projekte Ihr unterstützen wollt. Ihr könnt das Geld aber auch auf unterschiedliche Projekte verteilen, es ist Eure Entscheidung!

Bitte bis spätestens 21. Dezember das gespendete Geld und den ausgefüllten Wahlzettel (Klasse, Gesamtbetrag, ausgewähltes Projekt, Verteilung auf verschiedene Projekte...) im Sekretariat I abgeben. Eine große Erleichterung wäre es, wenn das Spendengeld bereits in Geldscheine gewechselt wäre.

Neben den Spendenprojekten gibt es auch wieder eine Päckchenaktion des Shalomarbeitskreises. Nähere Angaben dazu bietet ein (gelbes) Informationsblatt, das alle Klassen erhalten haben. Für Kinder, deren Angehörige bei der „Amberger Tafel“ bezugsberechtigt sind, soll es eine kleine Weihnachtsüberraschung geben.

Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Adventszeit und danke ganz herzlich für Eure Mitarbeit!!!!!

Adventsaktion 2012

Wahlzettel der Klasse:_______


Projekt 1: Caritas – Baby – Hospital, Bethlehem

„Der Sommer hat uns wieder viele Kinder mit schweren Durchfallerkrankungen gebracht.“ So ist es in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Blickpunkt Bethlehem“ zu lesen.
Dieser Satz macht zugleich deutlich, wie wichtig das Caritas – Baby - Hospital in Bethlehem (gegründet 1952) ist. Bis heute ist es die einzige, auf Kinder und Babys spezialisierte Klinik in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Unter den Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern haben besonders die Kinder zu leiden. Besonders verschärft hat sich die Situation seit der Abriegelung der palästinensischen Gebiete durch die „Sicherheitsmauer“, die Bethlehem vom ca. 10 km entfernten Jerusalem mit seinen modernen Spezialkliniken trennt.
„Caritas International“ als Träger des Krankenhauses hat sich schon mehrmals sehr herzlich für unsere Unterstützung in den letzten Jahren bedankt und uns immer wieder über die konkrete Arbeit im Krankenhaus informiert. Zum 60. Geburtstag des Krankenhauses können wir mit unserer Spende ein besonderes Geschenk machen. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.kinderhilfe-bethlehem.de.


Projekt 2: HaitiCare

Als ich Anfang November diese Infos zusammenstellte, war der Wirbelsturm „Sandy“ in allen Medien ein Thema. Ausführlich wurde über die Zerstörungen in New York berichtet. Aber Sandy wütete vorher viel intensiver auch über der Karibik und damit über Haiti. Doch davon wurde kaum berichtet.
Überhaupt ist es um Haiti nach dem Erdbeben vom Januar 2010 sehr still geworden. Doch in Haiti ist nicht deshalb alles gut, weil wir nichts mehr aus diesem Land hören, im Gegenteil: Noch immer leider viele Menschen unter den Folgen des Erdbebens und anderer Naturkatastrophen, z. B. eben Hurrikans, die jedes Jahr diese Gegenden heimsuchen.
Seit dem Erdbeben haben wir Kontakt zu einer privaten Hilfsorganisation, die sich „HaitiCare“ nennt. Herr Michael Kaasch und seine Frau kümmern sich um eine Schule in Port – au – Prince, der Hauptstadt des Landes, die (auch mit unseren) Spendengeldern (fast) wieder aufgebaut werden konnte. Doch jetzt sind die Spendeneinnahmen stark zurückgegangen, so dass die Fertigstellung gefährdet ist. Ende Oktober 2012 hat Herr Kaasch in einer Mail geschrieben, dass unsere Spende dringend gebraucht würde und er sich über unsere Adventsaktion sehr freut!

Projekt 3: Förderverein Abbé Felix e. V.

Dieses für uns neue Projekt wurde von Religionslehrer Peter Hofer vorgeschlagen. Es handelt sich um einen Förderverein, der den Namen des Priesters („Abbé“) Felix Mabiala ma Kubola trägt, der 1957 im äußersten Westen der demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika geboren wurde und heute als Gemeindepfarrer in der Diözese Rottenburg – Stuttgart tätig ist.
Worum geht es? Mit dem Förderverein – der Vater von Herrn Hofer ist Vorsitzender des Vereins – soll im Dorf Phalanga – Ndenga Kinder eine echte Zukunftschance gegeben werde. Ziel ist besonders der Auf- und Ausbau einer Krankenstation, die Unterstützung des Schul- und Bildungswesens, sowie die Versorgung des Dorfes mit Trinkwasser und Strom. Die Schule wird aktuell von 380 Kindern besucht, die von 17 Lehrern unterrichtet werden. Unsere Spendengelder werden für den Ausbau der Schule, die Sicherstellung eines Mindesteinkommens der Lehrer und für Lehr- und Lernmittel benötigt.


Projekt 4: Amberger Tafel

Die soziale Kluft in Deutschland wird zunehmend größer. Auch in Amberg und Umgebung gibt es zahlreiche Menschen, die sich die bei uns angebotenen Lebensmittel kaum leisten können. Die „Amberger Tafel“, gegründet am 15.02. 2005, ist eine von mehreren Hundert Tafeln in Deutschland und gibt die in Supermärkten und Geschäften übrig gebliebenen, aber noch qualitativ einwandfreien Lebensmittel an Bedürftige ab. Jeden Dienstag und Freitag warten viele Menschen an der Sulzbacher Straße auf die Ausgabe der Lebensmittel. Die Tafeln in Deutschland finanzieren sich fast ausschließlich durch Spenden. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich als Helfer bei der Amberger Tafel. Unsere (finanzielle) Unterstützung ist sehr willkommen, wie der Vorsitzende, Herr Bernhard Saurenbach, immer wieder betont.



Verteilung der Spenden:


Projekt 1: …………€ Projekt 2:…………€


Projekt 3:………….€ Projekt 4:…………€

Ergebnis Adventsaktion 2012

Klassenspenden: € 2.511,02

Lehrerspende: € 475,00

Weihnachtsglas: € 600,08

Rest Erlös Schulfest 2012: € 186,08

„Eine – Welt – Waren – Verkauf: € 27,82
(Überschuss)

Summe: € 3.800,00

Nach Auswertung der Wahlzettel der einzelnen Klassen verteilt sich das Geld auf die Projekte wie folgt:

Caritas – Baby – Hospital: € 1.200,00

HaitiCare: € 1.100,00

Abbé Felix: € 950,00

Amberger Tafel: € 550,00


Ich möchte mich für die Spendenbereitschaft bei allen Schülerinnen, Kolleginnen und Kollegen herzlich bedanken.

Dankschreiben der Empfänger werden umgehend per Aushang an der Shalom – Infotafel im Steinernen Gang bekannt gegeben.

aktuelle Termine:

22.11.2017

Buß- und Bettag

unterrichtsfrei...

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

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