Advent

Gestaltung der Adventszeit 2014

Liebe Schülerinnen,

der Advent als Zeit der (inneren) Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ist in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zerstört worden: sog. „Weihnachtsfeiern“ (im Advent), Einkaufshektik, Besuch von Christkindl- oder Weihnachtsmärkten (mit Liedern wie „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ mitten im Advent aus zahlreichen Lautsprechern auf Marktplätzen mit hell erleuchteten Christbäumen) sind nur einige Belege dafür.

Darüber kann man jammern oder einfach mitmachen (weil es alle tun) oder sich überlegen, wie man den Advent wieder bewusster (er-)leben kann. Ich denke, dass für die diesjährige Adventszeit vom 30. November bis 24. Dezember die dritte Möglichkeit die beste ist.

Im Folgenden möchte ich Euch dazu einige Hinweise geben. Bitte informiert Eure Mitschülerinnen darüber in der dafür vorgesehenen Stunde (s. Punkt 1) und erinnert sie während des Advents immer wieder an die Morgenbesinnungen (Punkt 3) und an die Spendenprojekte (Punkt 5). In den Adventwochen, die ja schulisch sehr dicht sind, gerät da manches leicht aus dem Blick. Wichtig ist v. a. auch eine rechtzeitige Abgabe der Klassenspende.

Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Mitarbeit und wünsche Euch eine gesegnete Adventszeit!

1. Vorbereitungsstunde auf die Adventszeit:
Donnerstag, 27.11., 6. Stunde

Der Ablauf dieser Stunde orientiert sich an der „Einführungsstunde in die Fastenzeit“, die wir ja schon seit einigen Jahren praktizieren. Dies soll daran erinnern, dass sich der Advent aus der Fastenzeit entwickelt hat und eine Vorbereitung auf das Weihnachtsfest darstellt.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

12:20 – 12:35 Uhr
Kurzer Wortgottesdienst der Klassenforen in der Schulkirche
(Gestaltung Frau Decker)

Die übrige Klasse spricht mit dem entsprechenden Lehrer z. B. über folgende Fragen:

Für die Lehrerinnen und Lehrer wird es dazu entsprechendes Material geben.

12:40 – 13:00 Uhr
Vorstellungen der Adventsaktionen, v. a. der Spendenprojekte und Abstimmung der Klasse, welche Projekte unterstützt werden.

(Bei Problemen, z. B. früheres Unterrichtsende, Kombi- oder Teilklassen,… bitte in Absprache mit dem jeweiligen Religionslehrer nach einer Lösung suchen!)

2. Morgengebet

Gerade in der Adventszeit ist es sicher möglich, sich für das Morgengebet ein wenig mehr Zeit zu lassen und den Schultag somit bewusster zu beginnen. Bischof Rudolf Voderholzer bittet, dass am Mittwoch, 03.12., das Morgengebet als Friedensgebiet für die Kriegs- und Krisenregionen der Erde gestaltet wird. Dazu gibt es noch spezielle Hinweise.

3. Morgenbesinnungen im Oratorium

Wie in den vergangenen Jahren finden in den Adventswochen am Mittwoch und Freitag von 7:45 – 07:55 Uhr Morgenbesinnungen statt. Allen, die eine Morgenbesinnung vorbereiten, möchte ich herzlich danken.

Termine und Gestaltende im Einzelnen:

Datum Gestaltung
Mittwoch, 03. Dezember Frau Kurbjuweit mit R7b
Freitag, 05. Dezember Frau Decker und Frau Meierhofer mit G5a
Mittwoch, 10. Dezember Frau Pröls
Freitag, 12. Dezember Frau Noffke mit R8b
Mittwoch, 17. Dezember Frau Fischer mit G7b
Freitag, 19. Dezember Herr Hammer

4. Gottesdienst vor den Weihnachtsferien:

In diesem Schuljahr wird es einige Neuerungen geben. Da die Sporthalle (aus Sicherheitsgründen) nicht mehr zur Verfügung steht, wird dieser Gottesdienst in St. Martin gefeiert werden. Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Klassen G/R 5 – 7:
Unterricht bis 09:30 Uhr
Gottesdienst in St. Martin 09:50 (Begleitung Lehrer der dritten Unterrichtsstunde)

Klassen G/R 8 – 12:
Unterricht bis 10:35 Uhr
Gottesdienst in St. Martin 10:40 (Begleitung Lehrer der vierten Unterrichtsstunde)

Gestaltung: Q 11

5. Soziale Aktionen in der Adventszeit:

Besonders der Evangelist Lukas will uns sagen, dass Gott mit den Armen und Ausgegrenzten solidarisch ist. Deshalb ist der Gedanke des Teilens ein Schwerpunkt im Advent:
An unserer Schule unterstützen wir seit Jahren zahlreiche Projekte. Zu den Empfängern besteht persönlicher Kontakt. Daher kann ich Euch versichern, dass das gespendete Geld in jedem Fall zuverlässig ankommt. In zahlreichen Dankschreiben der Empfänger wird dies deutlich.
Eine sinnvolle und wirksame Hilfe muss für uns nach folgenden Gesichtspunkten richten:


Konkret wollen wir im Advent 2014 folgende Projekte unterstützen:

1. Caritas – Baby – Hospital in Bethlehem
2. HaitiCare
3. AIDS – Waisen im südlichen Afrika (Siyabonga/Go ahead)
4. Notruf des Sozialdienstes katholischer Frauen in Amberg

Alle vier Projekte werden auf dem beigefügten (weißen) Wahlzettel näher beschrieben und an Infotafeln im Steinernen Gang vorgestellt.

Am Donnerstag, 27.11., in der 6. Stunde, sollt Ihr dann der Klasse die Projekte vorstellen und mit euren Mitschülerinnen überlegen, welches der vier Projekte Ihr unterstützen wollt. Ihr könnt das Geld aber auch auf unterschiedliche Projekte verteilen, es ist Eure Entscheidung.

Bitte bis spätestens 23. Dezember das gespendete Geld und den ausgefüllten Wahlzettel (Klasse, Gesamtbetrag, ausgewähltes Projekt, Verteilung auf verschiedene Projekte...) im Sekretariat I abgeben. Eine große Erleichterung wäre es, wenn das Spendengeld bereits in Geldscheine gewechselt wäre.

Neben den Spendenprojekten gibt es auch wieder eine Päckchenaktion des Shalomarbeitskreises. Nähere Angaben dazu bietet ein Informationsblatt, das alle Klassen erhalten haben. Für Kinder, deren Angehörige bei der „Amberger Tafel“ bezugsberechtigt sind, soll es eine kleine Weihnachtsüberraschung geben.

Außerdem bittet der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) um Spenden und Geschenkartikel für seine Feier am Heiligabend, die er jedes Jahr für einsame und bedürftige Menschen veranstaltet. Als Geldspende wäre ein Teilbetrag des sog. „Weihnachtsglases“ denkbar, als Sachspenden z. B. Hygieneartikel oder Lebensmittel in Dosen. Diese Geschenke können im Lauf des Advents bei Frau Binder (ohne Geschenkpapier!) abgegeben werden.

Adventsaktion 2014

Wahlzettel der Klasse:_______


Projekt 1: Caritas – Baby – Hospital, Bethlehem

Im Sommer 2014 haben sich die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern wieder in kriegerischen Auseinandersetzungen entladen. Betroffen davon war v. a. der sog. „Gazastreifen“ an der Mittelmeerküste. Aber auch die Palästinenser im Westjordanland (wozu auch Bethlehem gehört), waren davon betroffen.
Eine wichtige medizinische Anlaufstelle ist und bleibt das Caritas – Baby - Hospital in Bethlehem (gegründet 1952). Bis heute ist es die einzige, auf Kinder und Babys spezialisierte Klinik in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Die gut ausgestatteten Kliniken in Jerusalem sind zwar nur ca. 10 km entfernt, aber für die palästinensischen Familien mit ihren Kindern durch die seit Jahren bestehende Sperrmauer und strenge Grenzkontrollen praktisch nicht erreichbar.
„Caritas International“ als Träger des Krankenhauses hat sich schon mehrmals sehr herzlich für unsere Unterstützung in den letzten Jahren bedankt und uns immer wieder über die konkrete Arbeit im Krankenhaus informiert. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.kinderhilfe-bethlehem.de.


Projekt 2: HaitiCare

Gelegentlich wird in den Medien über die Situation in Haiti berichtet. Viel erfahren wir jedoch nicht aus dem Karibikstaat seit dem Erdbeben 2010. Doch deshalb ist in Haiti längst noch nicht alles in Ordnung, im Gegenteil: Noch immer leider viele Menschen unter den Folgen des Erdbebens und anderer Naturkatastrophen, z. B. eben Hurrikans, die jedes Jahr diese Gegenden heimsuchen.
Seit dem Erdbeben haben wir Kontakt zu einer privaten Hilfsorganisation, die sich „HaitiCare“ nennt. Herr Michael Kaasch und seine Frau kümmern sich um ein Waisenhaus, eine Kinderkrippe, eine Vorschule, eine Grundschule, eine Oberschule und ein Berufsausbildungszentrum. Außerdem werden Stipendien an ehemalige Schüler vergeben. Leider sind die Spenden seit Jahren rückläufig, so dass der Weiterbetrieb der Schulen immer wieder gefährdet ist. In jedem Rundbrief schreibt Herr Kaasch, dass Spenden auch weiterhin dringend gebraucht werden und er sich über jede Spendenaktion sehr freut.


Projekt 3: Siyabonga und „Go ahead!“

Inzwischen gibt es zahlreiche Organisationen und Privatinitiativen, die sich der AIDS – Katastrophe im südlichen Afrika annehmen. Neben der Unterstützung und Versorgung der AIDS – Patienten geht es v. a. auch um die Kinder, die durch den Tod ihrer HIV – infizierten Eltern zu Waisen oder Halbwaisen geworden sind.
Siyabonga – Helfende Hände für Afrika – unterstützt überwiegend Halb- und Vollwaisenkinder im Umkreis von Pietermaritzburg/Südafrika mit dem Ziel, ihnen und ihren Familien Zukunftsperspektiven zu geben und aktuelle Notlagen zu überwinden.
Dem gleichen Ziel dient auch „Go ahead!“. Neben seiner wörtlichen Bedeutung steht „ahead“ auch für die Abkürzung „Advocacy, Hope and Education for Africa´s Development“. In einem Infoflyer von „Go ahead!“ ist zu lesen: „Gemeinsam finanzieren wir heute unter anderem den Vorschulbesuch von 240 Kindern, bieten 70 Kindern umfassende Unterstützung und schaffen es, in dem von Go ahead! finanzierten Lernzentrum fast 600 Waisen eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Das wäre ohne Ihre Hilfe nicht möglich!“


Projekt 4: Notruf des SkF Amberg

Seit nunmehr 25 Jahren gibt es unter den zahlreichen Hilfsangeboten des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) auch den „Notruf für Frauen“. Gewalt gegen Frauen und Kinder in all ihren Formen ist leider in allen Gesellschaften ein trauriges Kapitel. Während in früheren Zeiten dieses Problem verschwiegen wurde, haben betroffene Frauen und Kinder im „Notruf für Frauen“ jetzt eine Anlaufstelle. Dort gibt es Frauen, die ihnen zuhören, gemeinsam erste Schritte überlegen, bei Behördengängen und der Bewältigung des Alltags helfen. Bei sofortigem Handlungsbedarf besteht die Möglichkeit der Aufnahme in eine Frauenschutzwohnung. Der Notruf ist Tag und Nacht erreichbar. Alle Dienste sind kostenlos und müssen deshalb auch über Spenden finanziert werden.

Im Sinne des Spruchs „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ darf ich Euch herzlich um Eure Unterstützung für die vier Projekte bitten.

Verteilung der Spenden:


Projekt 1: …………€ Projekt 2:…………€


Projekt 3:………….€ Projekt 4:…………€

aktuelle Termine:

22.11.2017

Buß- und Bettag

unterrichtsfrei...

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

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