Fastenzeit

Fastenzeit 2013

Liebe Mitglieder des Klassenforums!

Am Beginn dieses Informationsbriefes zur Fastenzeit möchte ich mich herzlich für Eure Mitarbeit während der Adventszeit 2012 bedanken. € 3.800 sind ein tolles Ergebnis. Neben den Klassenspenden hat uns alle das Ergebnis der „Aktion Weihnachtsglas“ überrascht, bei der ca. € 600 zusammengekommen sind.

Nun stehen wir kurz vor der Fastenzeit. Leider unterscheidet sich die Fastenzeit in unserer Gesellschaft nicht mehr von den anderen Zeiten des Jahres. Dabei will uns diese Zeit zu einer tieferen Lebenseinstellung führen, sie will uns helfen, unseren eigenen Lebensstil kritisch unter die Lupe zu nehmen und erinnert uns daran, dass die Güter der Erde nicht unbegrenzt sind. Die persönliche Einschränkung hat einen tiefen Sinn: Sie macht uns frei und schärft unseren Blick für die Menschen in Not.

Die Fastenzeit bereitet uns auch auf das Osterfest vor. Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, hat auch ganz persönlich mit jedem einzelnen von uns zu tun: Jesus lebt in dir, auf dich kommt es nun an, ob er auch nach außen zur Geltung kommt, ob er auch heute „auferstehen“ kann und seine Botschaft wirksam wird in unserer Welt (durch dich!).

Nun möchte ich Euch einige Hinweise zur Durchführung der Fastenzeit an der Schule geben. Einiges kennt Ihr schon aus den vergangenen Jahren. Ich bitte Euch, dieses Schreiben durchzulesen und mit Eurer Klasse am Montag, 18. Februar, in der ersten Stunde darüber zu reden. Ihr braucht es nicht wortwörtlich vorlesen, besser ist es, wenn Ihr es mit eigenen Worten Euren Mitschülerinnen „rüberbringt“.




1 Gottesdienste in der Fastenzeit

1.1 Einstieg in die Fastenzeit am Montag, 18.02., 1. Stunde:

Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch in diesem Schuljahr nach der Faschingsferienwoche einen bewussten Einstieg in die Fastenzeit. Die erste Stunde am Montag, 18. Februar läuft folgendermaßen ab:

8:00 – 8:20 Uhr:
Kurzer Wortgottesdienst für die Klassenforen in der Schulkirche;

Die übrige Klasse soll mit dem Lehrer der ersten Stunde über den Sinn der Fastenzeit ins Gespräch kommen.

8:25 – 8:45 Uhr:
Nach der Rückkehr der Klassenforen aus der Schulkirche:
• Vorstellung des Fastenbriefes in der Klasse;
• Diskussion und Abstimmung über die vorgeschlagenen Hilfsprojekte (s. weißer Wahlzettel);

1.2 Morgenbesinnungen: 07:45 Uhr im Oratorium

Die Morgenbesinnungen am Mittwoch und Freitag sind eine gute Möglichkeit, den Einstieg in den Schultag bewusst zu gestalten:

Datum Gestaltung
Mittwoch, 20.02. R6a mit Frau Aschendorf-Patt
Freitag, 22.02. Schulsanitätsdienst
Mittwoch, 27.02. R7c mit Herrn Rosenboem
Freitag, 01.03. G6b mit Frau Graf
Mittwoch, 06.03. R5a mit Frau Simbeck
Freitag, 08.03. G7b mit Herrn Ackermann und Herrn Rösch
Mittwoch, 13.03. R6b mit Herrn Reinsch
Freitag, 15.03. R5b mit Frau Braun
Mittwoch, 20.03. G6a mit Herrn Hofer

1.3 Gottesdienste vor den Osterferien:
Freitag, 22. März in St. Martin

09:00 Uhr: Klassen G/R 5-7
Die Klassen gehen nach der ersten Unterrichtsstunde nach St. Martin (Begleitung: Lehrer der zweiten Stunde) und haben nach dem Gottesdienst bis 11.25 Uhr Unterricht.

10.15 Uhr: Klassen G/R 8-12
Die Klassen haben in den ersten beiden Stunden Unterricht und nach dem Gottesdienst frei (Begleitung nach St. Martin: Lehrer der dritten Stunde). Bitte erst um ca. 10:00/10:05 Uhr nach St. Martin gehen, damit der Gottesdienst für die Unterstufe in Ruhe beendet werden kann!

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen Frau Räß, Herr Schober und Herr Seitz.

2 Soziale Aktionen


2.1 Spendenaktionen in den Klassen:

Wie in den vergangenen Jahren stehen vier Hilfsprojekte zur Auswahl, die in der Fastenzeit unterstützt werden können:

• Finanzierung der Schulbildung junger Frauen in Ignacio Ellacuría (El Salvador);
• Unterstützung von Kinderprojekten im südlichen Afrika: „Go ahead“ und AIDS – Waisen in Ballito/Südafrika
• Kinderhilfe Afghanistan von Dr. Reinhard Erös;
• Als Projekt „vor Ort“: Notruf des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF);

Alle Projekte findet Ihr genauer auf dem beiliegenden Wahlzettel beschrieben. Ich bitte Euch, am 18. Februar zu diskutieren und abzustimmen, für welches Projekt Ihr spenden wollt. Natürlich könnt Ihr Eure Spende – ähnlich wie im Advent – auf mehrere Projekte verteilen. Bitte gebt das gespendete Geld (wieder wie im Advent in Scheine vorgewechselt!) und die (ausgefüllten) Wahlzettel vor den Osterferien, spätestens am Freitag, 22. März, im Sekretariat I bei Frau Pirner ab!

Für die Unterstützung sind nach wie vor folgende Gesichtpunkte wichtig:
• Nachhaltigkeit;
• Hilfe zur Selbsthilfe;
• Gute Bildungschancen (besonders für Frauen)

Im „Steinernen Gang“ werden die einzelnen Projekte mit Bildern und Texten auf Stellwänden vom Shalom – Arbeitskreis näher vorgestellt.


2.2 Pausenverkauf des Shalom – Arbeitskreises

Neben den Klassenkollekten soll auch in diesem Jahr durch einen vom Shalom – AK organisierten Pausenverkauf (anstelle des Verkaufs durch Herrn Batek) Geld für die sozialen Aktionen erwirtschaftet werden.
Termine sind die Donnerstage der Fastenzeit: 21., 28. Februar, 07., 14. und 21. März.
Vielleicht könnte an diesen Tagen das (mitgebrachte) Pausenbrot ersetzt oder zumindest ergänzt werden durch die Angebote des Pausenverkaufs.
Übrigens, wer Zeit und Lust hat, bei der Vorbereitung der Pausenaktion mitzuhelfen, ist an den genannten Tagen ab 07:00 Uhr in der Schulküche herzlich willkommen!!

Für Eure Mithilfe bei der Durchführung der Fastenaktion möchte ich mich herzlich bedanken.



Bitte vormerken: Solidaritätslauf am Freitag, 17.05. (vor den Pfingstferien)!

Wahlzettel der Klasse……..

Projekt 1: Bildungsprojekt Ignacio Ellacuría:

Seit gut 15 Jahren unterstützen wir junge Frauen aus der Gemeinde Ignacio Ellacuría in El Salvador, damit sie eine gute Schulbildung erhalten und einen Schulabschluss erreichen, der ihnen günstige berufliche Aussichten eröffnet. Immer wieder betonen die Schülerinnen in ihren Dankbriefen, dass sie nur mit unserer finanziellen Unterstützung diesen Ausbildungsweg gehen können und damit eine Chance haben, dem Teufelskreis der Armut zu entfliehen. Von verschiedener Seite wird darauf hingewiesen, dass gerade die Mädchen- und Frauenbildung in vielen Ländern der Erde ein Schlüssel zu einer positiven Entwicklung ist. Die Gemeinde, die viele wichtige Dinge des Lebens in gemeinsamer Absprache regelt, geht sehr sorgfältig mit unseren Spendengeldern um. Dies bestätigt uns auch immer wieder der Kontaktmann nach El Salvador, Herr Christoph Österle.



Projekt 2: AIDS – Waisen in Ballito/Südafrika und „Go ahead!“:

Nachdem Pfr. Erhard Kammermeyer im August 2009 verstorben ist, wird das Projekt für Kinder, die ihre Eltern durch AIDS verloren haben, durch einen neu eingerichteten Trägerverein weitergeführt. Nach wie vor ist die AIDS - Rate im südlichen Afrika sehr hoch. Viele Hilfsprojekte kümmern sich inzwischen um AIDS – Waisen, die ansonsten kaum eine Überlebenschance hätten.
Dem gleichen Ziel dient auch „Go ahead!“. Neben seiner wörtlichen Bedeutung steht „ahead“ auch für die Abkürzung „Advocacy, Hope and Education for Africa´s Development“. Im vergangenen Jahr wurde „Go ahead!“ 5 Jahre alt. In einem Rückblick auf diese 5 Jahre heißt es: „Gemeinsam finanzieren wir heute unter anderem den Vorschulbesuch von 240 Kindern, bieten 70 Kindern umfassende Unterstützung und schaffen es, in dem von Go ahead! finanzierten Lernzentrum fast 600 Waisen eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Das wäre ohne Ihre Hilfe nicht möglich!“


Projekt 3: Kinderhilfe Afghanistan

Seit Jahren versuchen internationale Truppen, angeführt von den USA, in Afghanistan den internationalen Terror zu bekämpfen, wie sie sagen. Doch trotz des enormen materiellen und finanziellen Aufwands blieben die Erfolge sehr bescheiden.
Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die „Kinderhilfe Afghanistan“, gegründet von dem ehemaligen Bundeswehrarzt Dr. Reinhard Erös und seiner Frau Annette. In vorbildlicher, von gegenseitigem Respekt getragener Zusammenarbeit mit den einheimischen Stammesführern hat Dr. Erös inzwischen über dreißig (!) Schulen gegründet, die besonders Mädchen eine solide Bildung ermöglichen. Neben Hilfen für die Opfer der Jahrhundertflut in Pakistan (2010) konnte im Mai 2011 der Grundstein für eine Universität gelegt werden, die besonders Mädchen eine akademische Ausbildung und damit sehr gute Berufschancen ermöglicht. Näheres dazu auf der Homepage www.kinderhilfeafghanistan.de.


Projekt 4: Notruf des SkF Amberg

Unter den zahlreichen Hilfsangeboten des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) ist auch der „Notruf für Frauen“. Gewalt gegen Frauen und Kinder ist leider in allen Gesellschaften ein trauriges Kapitel. Dies betrifft seelische und körperliche Gewalt. Seit vielen Jahren finden betroffene Frauen und Kinder im „Notruf für Frauen“ eine Anlaufstelle. Dort gibt es Frauen, die ihnen zuhören, gemeinsam erste Schritte überlegen, bei Behördengängen und der Bewältigung des Alltags helfen. Bei sofortigem Handlungsbedarf besteht die Möglichkeit der Aufnahme in eine Frauenschutzwohnung. Der Notruf ist Tag und Nacht erreichbar. Alle Dienste sind kostenlos und müssen deshalb auch über Spenden finanziert werden.

Verteilung der Spenden:

Projekt 1: …………€ Projekt 2:…………€


Projekt 3:………….€ Projekt 4:…………€

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