Pontifikalgottesdienst

Pontifikalgottesdienst am 14.11.2014, 10:00 Uhr
mit Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer

„Mit Christus Brücken in die Zukunft bauen“

Großer Einzug: Orgel und Bläser

Eingangslied: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Begrüßung: StD i.K. Stefan Hirblinger

Mit Christus Brücken in die Zukunft bauen – in Anlehnung an das Thema des 99. deutschen Katholikentages wollen wir diesen Gottesdienst heute feiern.

In Vertretung des erkrankten Pfarrers von St. Martin, Monsignore Franz Meiler, begrüße ich sie alle ganz herzlich.

Besonders begrüßen darf ich unseren Diözesanbischof, Dr. Rudolf Voderholzer, der heute nach Amberg gekommen ist, um mit uns diesen festlichen Gottesdienst zu feiern.

Mit ihm begrüße ich herzlich den Schulreferenten des Bistums Regensburg und Direktor der Schulstiftung der Diözese, Domkapitular Prälat Johannes Neumüller.

Als Vertreter des Dekanates Amberg – Ensdorf begrüße ich den Pfarrer von St. Georg, Dekan Markus Brunner.

Ein herzlicher Willkommensgruß gilt dem Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Herrn Michael Cerny, sowie Herrn Erich Findl als Vertreter von Landrat Richard Reisinger.

Ebenso herzlich begrüße ich unsere Schulgemeinschaft, die durch zahlreiche Lehrkräfte, Mitglieder des Elternbeirats und die Jahrgangsstufen 8 bis 12 des Gymnasiums und 8 bis 10 der Realschule vertreten ist.

Wir schauen heute auf 175 Jahre Schulgeschichte zurück und danken zuallererst den Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, die unsere Schule 1839 gründeten und bis zum Ende des Jahres 2004 als Schulträger verantworteten. Und wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern für ihren in dieser langen Zeit geleisteten Einsatz zum Wohle unzähliger Schülerinnen.
Mit dem eingangs erwähnten Motto bitten wir um eine gute Zukunft für unsere Schule und die Bildung in diesem Land.

Liturgische Begrüßung und Einführung (Bischof)

Kyrie (Chor)

Vergebungsbitte

Gloria (Chor)

Tagesgebet

Lesung:
Weisheit 7,7 – 14 (Lektorin: OStDin i.K. Renate Gammel)

Antwortgesang: Alle Weisheit ist bei Gott (Chor)

Ruf vor dem Evangelium: Halleluja (174/8) + Vers

So spricht der Herr: Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.

Evangelium: Mt 7,24 – 27

Predigt (Bischof)

Credo (Chor)

Fürbitten:


Vater im Himmel, als dein Abbild hast du uns Menschen geschaffen, als freie Geschöpfe, die ihre Fähigkeiten zielstrebig ausbauen, ihr Leben planvoll gestalten und in freiwilliger Bindung an deine Weisungen am Aufbau einer humanen Gesellschaft mitwirken sollen. Deshalb bitten wir dich:

  1. Stärke uns alle im Vertrauen auf unsere Fähigkeiten und auf deinen Beistand bei der Bewältigung unserer Lebens- und Zukunftsaufgaben.

  2. Erhalte in allen Lehrern das Bewusstsein, dass sie nicht nur für die Geistesbildung, sondern auch für die Werteerziehung der jungen Menschen Verantwortung tragen.

  3. Schenke den Lehrenden genauso wie den Lernenden Offenheit für die Entwicklungen der Gegenwart, damit sie weder das Althergebrachte noch das Moderne vorschnell ablehnen.

  4. Festige in uns die Bereitschaft, uns unseren Fähigkeiten entsprechend als mündige Bürger für die Belange unserer Mitmenschen und unserer Mitwelt zu engagieren.

  5. Schenke allen, die in Kirche und Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Führung und Leitung übernehmen, ein gutes Gespür für die Fernwirkungen ihrer Entscheidungen.

Barmherziger Gott! In Dankbarkeit gedenken in diesem Gottesdienst der Erziehungsarbeit, die in den vergangenen 175 Jahren an unseren Schulen geleistet wurde. Gib, dass auch weiterhin noch viele Generationen tüchtiger Frauen aus dieser Schule hervorgehen werden und etwas vom Geist deiner Liebe in die Welt tragen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen

Gabenprozession:

Symbol, Trägerin, Lektorin
Wissenschaftliches Buch, Lea Schuminetz (G8b), Lisa Grabinger (G8a)
Bibel, Rebecca Müller (G9a), Anne Winter (G9a)
Bild, Theresia Gerhardinger, Bettina Schindler (R10b), Elisa Hollweck (R10b)
Hostienschale, Anja Preitschaft (Q11), Luca Wild (Q11)
Kelch, Lisa Frischholz (Q12), Sonja Bernreuter (Q12)

Begleittexte:

Wissenschaftliches Buch

Wir bringen ein Buch voller Wissen zum Altar. Du hast uns mit der Fähigkeit ausgestattet, Wissen zu erwerben, damit wir fähig werden, für unseren Lebensunterhalt selbst zu sorgen und mit unserer Mitwelt verantwortungsbewusst umzugehen.

Bibel
Wir bringen die Heilige Schrift zum Altar. In ihr hast du dich uns offenbart, o Herr. Durch sie lehrst du uns, was das Gute ist und wie wir unser Leben erfüllt und sinnvoll gestalten können, denn der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.

Bild von M. Theresia v. Jesu Gerhardinger
Wir bringen ein Bild der Gründerin unserer Schule zum Altar. Du hast Maria Theresia von Jesu Gerhardinger vor 175 Jahren dazu berufen, eine Schule für Mädchen und junge Frauen zu gründen, damit sie mit geistiger Bildung und klaren sittlichen und religiösen Überzeugungen sich selbständig und selbstbewusst ihren Lebensunterhalt verdienen und ein sinnerfülltes Leben führen können.

Hostienschale
Wir bringen das Brot zum Altar. Es ist Sinnbild für die Nahrungsmittel, die wir uns erarbeiten müssen, weil sie unseren Leib ernähren. Als Leib Christi aber nährt und heilt das heilige Brot unsere Seele.

Kelch
Wir bringen den Wein zum Altar. Er stiftet Freude und Gemeinschaft unter uns Menschen. Als Blut Christi stiftet er Gemeinschaft zwischen uns Menschen und dir, o Herr.

Lied zur Gabenbereitung (Chor)

Sanktus (Chor)

Agnus Dei (Chor)

Kommunion: Flöte und Orgel

Text nach der Kommunion:
„Der Brückenbauer“ (L. Herr Wecker)

Du hast einen schönen Beruf, sagte das Kind zum alten Brückenbauer. Es muss schwer sein, Brücken zu bauen.
Wenn man es gelernt hat, ist es leicht, sagte der alte Brückenbauer. Es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind sehr viel schwieriger, sagte er, die baue ich in meinem Träumen.
Welche anderen Brücken?, fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob es verstehen würde.
Dann sagte er: Ich möchte eine Brücke bauen von der Gegenwart in die Zukunft. Ich möchte eine Brücke bauen, die mich von meinem Haus direkt in fremde Länder führt. Ich möchte eine Brücke bauen von der Kindheit in die Erwachsenenwelt. Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit zur Ewigkeit über alles Vergängliche hinweg.
Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer etwas traurig war. Weil es ihm eine Freude machen wollte, sagte das Kind: Ich schenke Dir meine Brücke. Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.

Danklied: Nun danket alle Gott (GL 405)

Segen

Nach dem Segen: Großer Gott, wir loben dich (GL 380)

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