Advent

Gestaltung der Adventszeit 2016

Liebe Mitglieder des Klassenforums,

der Advent als Zeit der (inneren) Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ist in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr verloren gegangen. War es zunächst nur die zunehmende Hektik, die die ehemals „staade Zeit“ verdrängte, vermischen sich in den letzten Jahren immer mehr Bräuche und Riten von Advent und Weihnachten: Mitten im Advent reden viele von „Weihnachtsfeiern“, ab Ende November ist schon überall der Christbaum zu sehen und Weihnachtslieder wie „Stille Nacht“ oder „o du fröhliche“ hören wir aus allen Lautsprecherboxen mitten im Advent.

Es wäre schön, wenn es uns jedes Jahr im Advent – trotz aller schulischen Hektik – ein wenig gelingt, die Eigenständigkeit dieser Kirchenjahreszeit und ihre wichtige Rolle für das Weihnachtsfest herauszustellen:
Der Advent ist die Vorbereitung auf Weihnachten. Der Übergang vom 24. auf den 25. Dezember (in der Hl. Nacht) sagt uns: Der Mensch, der die Erde nur ausbeutet und Leben zerstört, gehört der Vergangenheit an, der Mensch, der die Erde heilt und Leben fördert, wird geboren. Christus ist dieser neue Mensch und wir gehören durch die Taufe zu ihm, sind „Christen“. Der Christbaum mit seinen Kugeln erinnert an die Geschichte vom Paradiesbaum: Der Baum im Garten Eden deutet auf die Zerbrechlichkeit des Menschen hin, der Christbaum mit seinen Lichtern auf Christus, das Licht.

Ich bitte Euch, die folgenden Informationen zur Adventszeit durchzulesen und dann an Eure Mitschülerinnen am Freitag, 25.11., nach dem Wortgottesdienst in der Schulkirche weiterzugeben.

1. Vorbereitungsstunde auf die Adventszeit:

Freitag, 25.11., 6. Stunde

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

12:20 – 12:35 Uhr
Kurzer Wortgottesdienst der Klassenforen in der Schulkirche
(Gestaltung Frau Aschendorf - Patt)

Die übrige Klasse spricht mit dem entsprechenden Lehrer z. B. über folgende Fragen:

Für die Lehrerinnen und Lehrer wird es dazu rechtzeitig entsprechendes Material (in den Brieffächern) geben.

12:40 – 13:00 Uhr
Vorstellungen der Adventsaktionen, v. a. der Spendenprojekte und Abstimmung der Klasse, welche Projekte unterstützt werden.

(Bei Problemen, z. B. früheres Unterrichtsende, Kombi- oder Teilklassen,… bitte in Absprache mit dem jeweiligen Religionslehrer nach einer Lösung suchen!)

2. Morgengebet

Das Morgengebet soll nicht zur Routine verkommen, sondern stellt einen bewussten Einstieg in den Schultag dar. Vielleicht habt ihr Ideen, das Morgengebet in der Adventszeit einmal ein wenig anders zu gestalten?

3. Morgenbesinnungen im Oratorium

Wie in den vergangenen Jahren finden in den Adventswochen am Mittwoch und Freitag von 7:45 – 07:55 Uhr Morgenbesinnungen statt. Allen, die eine Morgenbesinnung vorbereiten, möchte ich herzlich danken.

Termine und Gestaltende im Einzelnen:

Datum Gestaltung
Mittwoch, 30. November Frau Koller mit R6b
Freitag, 02. Dezember Frau Pröls
Mittwoch, 07. Dezember Herr Renner mit Schulsanitätsdienst
Freitag, 09. Dezember Frau Vetterl
Mittwoch, 14. Dezember Herr Rosenboem
Freitag, 16. Dezember Frau Simbeck/Herr Hanauska mit R5b
Mittwoch, 21. Dezember Frau Gadomski mit G9a

4. Gottesdienst vor den Weihnachtsferien:

Freitag, 23. Dezember, 10:00 Uhr in St. Martin

Dieser Gottesdienst findet in diesem Jahr erstmals mit der ganzen Schulgemeinschaft als Eucharistiefeier in St. Martin statt. Die Gestaltung übernimmt die Jahrgangsstufe Q11.

5 Soziale Aktionen in der Adventszeit:

An unserer Schule unterstützen wir seit Jahren zahlreiche Projekte. Zu den Empfängern besteht persönlicher Kontakt. Daher kann ich Euch versichern, dass das gespendete Geld in jedem Fall zuverlässig ankommt. In zahlreichen Dankschreiben der Empfänger wird dies deutlich.
Eine wirksame Hilfe richtet sich nach folgenden Gesichtspunkten:

Konkret wollen wir diesmal folgende Projekte unterstützen:


Alle vier Projekte werden auf dem beigefügten (weißen) Wahlzettel näher beschrieben und an Infotafeln im Steinernen Gang vorgestellt.

Am Freitag, 25.11., in der 6. Stunde, sollt Ihr dann der Klasse die Projekte vorstellen und mit euren Mitschülerinnen überlegen, welches der vier Projekte Ihr unterstützen wollt. Ihr könnt das Geld aber auch auf unterschiedliche Projekte verteilen.

Bitte bis spätestens 23. Dezember das gespendete Geld und den ausgefüllten Wahlzettel (Klasse, Gesamtbetrag, ausgewähltes Projekt, Verteilung auf verschiedene Projekte...) im Sekretariat I abgeben. Eine große Erleichterung wäre es, wenn das Spendengeld bereits in Geldscheine gewechselt wäre.

Neben den Spendenprojekten gibt es auch wieder eine Päckchenaktion, die Frau Aschendorf – Patt organisiert. Nähere Angaben dazu bietet ein Informationsblatt, das alle Klassen erhalten haben. Für Kinder, deren Angehörige bei der „Amberger Tafel“ bezugsberechtigt sind, soll es eine kleine Weihnachtsüberraschung geben.

Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Mitarbeit und wünsche Euch eine gesegnete Adventszeit!

Adventsaktion 2016

Wahlzettel der Klasse:_______

Projekt 1: Caritas – Baby – Hospital, Bethlehem

Durch den (endlosen) Konflikt in Syrien ist der sog. „Nah-Ost-Konflikt“ zwischen Israelis und Palästinensern etwas aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit geraten. Das heißt aber nicht, dass es ihn nicht mehr gibt – im Gegenteil: Nach wie vor ist die Lebenssituation der Palästinenser alles andere als zufriedenstallend. Das gilt auch für die medizinische Versorgung.
Eine wichtige medizinische Anlaufstelle ist und bleibt das Caritas – Baby - Hospital in Bethlehem (gegründet 1952). Bis heute ist es die einzige, auf Kinder und Babys spezialisierte Klinik in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Die gut ausgestatteten Kliniken in Jerusalem sind zwar nur ca. 10 km entfernt, aber für die palästinensischen Familien mit ihren Kindern durch die seit Jahren bestehende Sperrmauer und strenge Grenzkontrollen praktisch nicht erreichbar.
„Caritas International“ als Träger des Krankenhauses hat sich schon mehrmals sehr herzlich für unsere Unterstützung in den letzten Jahren bedankt und uns immer wieder über die konkrete Arbeit im Krankenhaus informiert. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.kinderhilfebethlehem.de.

Projekt 2: HaitiCare

Nachdem Haiti fast ganz aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit verschwunden war, rückte es durch den Hurrikan „Matthew“ im Oktober schlagartig wieder in den Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass neben den neu entstandenen Schäden immer noch die Schäden des verheerenden Erdbebens von 2010 beseitigt werden müssen.
Seit 2010 haben wir Kontakt zu einer privaten Hilfsorganisation, die sich „HaitiCare“ nennt. Herr Michael Kaasch und seine Frau kümmern sich um ein Waisenhaus, eine Kinderkrippe, eine Vorschule, eine Grundschule, eine Oberschule und ein Berufsausbildungszentrum. Außerdem werden Stipendien an ehemalige Schüler vergeben. Besonders nachhaltig ist, dass Haiti-Care sich auch in der Lehrerausbildung engagiert.
Leider sind die Spenden seit Jahren rückläufig, so dass der Weiterbetrieb der Schulen immer wieder gefährdet ist. In jedem Rundbrief (zuletzt Ende Oktober 2016) bittet Herr Kaasch, die Menschen, v.a. die Kinder in Haiti nicht zu vergessen.

Projekt 3: „Brücken zum Himalaya“:

Beim Solidaritätslauf 2015 haben wir zum ersten Mal einen Verein unterstützt, der sich „Brücken zum Himalaya“ nennt. Der Verein hat seinen Sitz in Waldkirchen (Nähe Passau). Ziel ist die Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen, damit sie später an der positiven Entwicklung ihres Landes zwischen Tradition und Moderne mitwirken können. Schwerpunkt der Arbeit ist das Klosterdorf Mele in der Region südlich des Mount Everest.
Aktuell steht aber immer noch die Bewältigung der Folgen des Erdbebens vom April 2015 an. In Mele sind viele Gebäude zerstört, die nun wieder aufgebaut werden müssen. Viele Menschen sind traumatisiert.
Der Verein bittet dringend um Spenden, um den Kindern die Schulausbildung weiterhin zu ermöglichen.

Projekt 4: Asylsozialarbeit Caritas AM-SUL

Im vergangenen Schuljahr haben wir im Advent und in der Fastenzeit für die Asylsozialarbeit der Caritas Amberg – Sulzbach gespendet. Leider gibt es beim Thema „Asylbewerber“ immer noch große Vorbehalte. Es ist klar, dass hier nicht alles rund läuft. Auch beim Asylrecht, das ein hohes Gut ist, gibt es Missbrauch. Fakt ist aber auch, dass wir uns in den nächsten Jahren auf einen weiteren Zustrom von Asylbewerbern und Flüchtlingen einstellen müssen, v.a. aus dem Nahen Osten und aus Afrika. Abschottung und Fremdenfeindlichkeit sind sicher in dieser Zeit keine Lösung.
Besser ist es, die Menschen, die bei uns ankommen, wirklich als Menschen zu behandeln und ihnen die Chance auf Integration zu geben. Hier leistet auch der Caritasverband Amberg – Sulzbach seinen Beitrag. Nach der Erstaufnahme geht es um weitere Schritte der Integration: Deutschkurse (u.a. im Saal des Katholische Sozial und Bildungszentrum neben der Dreifaltigkeitskirche), Hausaufgabenhilfe, Verarbeitung der Fluchterfahrungen, eine Kindergruppe mit Basteln und Spielen, weitere Hilfen in einzelnen Fällen,…
Es ist in jedem Fall klüger (auch wirtschaftlich) jetzt zu helfen als später die Folgekosten einer misslungenen Integration zu zahlen. Dies wäre um ein vielfaches teurer.

Im Sinne des Spruchs „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ darf ich Euch herzlich um Eure Unterstützung für die vier Projekte bitten.

Verteilung der Spenden:

Projekt 1: …………€ Projekt 2:…………€


Projekt 3:………….€ Projekt 4:…………€

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

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