Meditative Herbstwanderung
Meditative Herbstwanderung 2002
Das Ziel unserer diesjährigen Herbstwanderung war die Mausbergkirche in der Nähe von Gebenbach. So versammelten wir uns am Samstag, den 5.Oktober um 14.30 Uhr in Höhengau, wo die Wanderung eröffnet wurde. Danach machte sich eine Gruppe, die aus Schülerinnen, Lehrern und Freunden unserer Schule bestand, auf in Richtung Mausberg. Zunächst führte unser Weg durch ein Waldstück, das sog. "Kehlholz" vorbei an der Kehlkapelle, die aus einem Monolithen besteht, den der Teufel der Sage nach hierher geschleudert haben soll. Kleinere Löcher an der Rückseite der Kapelle werden vom Volksglauben als Fingerabdrücke des Teufels gedeutet.
Im weiteren Verlauf der Wanderung konnten wir die Oberpfälzer Natur hautnah erleben, als wir an Wasserquellen und auf Felsen gewachsenen Bäumen vorbeikamen. Natürlich blieb uns auch genügend Zeit für Gespräche untereinander, sodass Langeweile erst gar nicht aufkommen konnte. In der Nähe von Mausdorf hielten wir dann zu einer kurzen Gebetsstatio an, bei der wir einen Meditationstext zum Thema "Schuldenerlass" hörten, ein Thema, das auch nach dem Jahr 2000 sehr aktuell ist. Nach einem gemeinsamen Lied setzten wir unsere Wanderung in Richtung Mausberg fort.
Als wir dort angekommen waren, konnten wir uns zunächst mit Tee und äußerst leckerem Kuchen stärken, der von Sr. Burkardis zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem stießen noch einige Schülerinnen und Eltern zu unserer Gruppe hinzu, um den anschließenden Gottesdienst in der Mausbergkirche mitzufeiern.
Nach dem Gottesdienst, der durch Querflöten- und Gitarrenspiel musikalisch umrahmt wurde, machten sich einige Teilnehmer direkt auf den Nachhauseweg, während der Rest den Rückweg nach Höhengau antrat, jedoch nicht, ohne sich vorher noch einmal mit Tee und Kuchen gestärkt zu haben. So waren wir also bestens für den Heimweg gerüstet, den wir auf einer anderen Stecke zurücklegten. Dabei galt es einige Anhöhen zu überwinden, was jedoch auch für die ungeübteren Wanderer unter uns kein Problem darstellte. So kamen wir - gestärkt an Seele und Leib - schließlich gegen 18 Uhr wieder in Höhengau an, wo unsere diesjährige Herbstwanderung endete.
Zum Schluss bleibt noch anzumerken, dass es Petrus dieses Jahr ausgesprochen gut mit uns meinte, denn wir konnten unsere Wanderung im Trockenen und zeitweise sogar bei Sonnenschein durchführen, während kurz nach Ende der Veranstaltung bereits ein heftiger Regenschauer niederging.