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Amberg |
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Amberg (ca. 43000 Einwohner) liegt in Nordbayern, genauer in der Oberpfalz, am Schnittpunkt der A6 und der B 85, etwa 60 km östlich von Nürnberg. "München ist die schönst', Leipzig die reichst' und Amberg die festeste Fürstenstadt", hieß es im Mittelalter. Das ist noch heute zu sehen: Eine nahezu intakte mittelalterliche Wehranlage mit Türmen, Toren und festen Mauern, bedeutenden Kirchen und Profanbauten. Eine vorbildlich sanierte Altstadt, ein wunderschönes Theater mit einem ausgezeichneten Spielplan, gemütliche Kneipen, Wirtshäuser und Restaurants, Freibad und Spaßbad, jede Menge Sportanlagen und eine erlebnisreiche Naherholung direkt vor den alten Mauern im Bereich des Kultur- und Kongresszentrums und dem Maria-Hilf-Berg mit seiner berühmten Wallfahrtskirche.
Aus der Geschichte Ambergs
Amberg geht vermutlich auf einen Herrenhof der
karolingischen Zeit Bayerns (9. Jhdt.) zurück. Ersternennung
1034: VILLA AMMENBERG. Nach dem 30jährigen Krieg, dem Erlöschen
der Eisenproduktion (für 200 Jahre) und der Verarmung der
Oberpfalz waren es vor allem kurfürstlicher Dienstadel und die
nach der Rekatholisierung einziehenden Orden (Jesuiten, Franziskaner,
Salesianerinnen, Paulaner), die mit barockem Bau-Impuls Ambergs
Gesicht prägten. Die Schulstadt Amberg führt ihren Ruf auf das (calvinistische) kurfürstliche "Pädagogium" des 16. Jhdt. zurück. Garnisionsstadt ist Amberg seit den Zeiten Max II. Emanuels, der ein stehendes bayerisches Heer schuf (Ende 17. Jhdt.). Schlüssel für den Wiederaufstieg im
19.Jhdt. waren neu belebte oder neu gegründete industrielle
Anlagen (z. B. Luitpoldhütte mit Bergwerk, Kgl. Bayr.
Gewehrfabrik, Emaillewerk Baumann etc.). Sie zogen die arbeitsuchende
Landbevölkerung aus der ganzen Oberpfalz in die zentral gelegene
Stadt. aus einem Prospekt des Fremdenverkehrsamtes Amberg |