Vorwort des Jahresberichts 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schuljahr 2010/11 – das 172. in der Geschichte unserer Schule – ist vollendet.
Gerne danke ich von Herzen den Vielen, die zu seinem guten Gelingen in unterschiedlichster Weise beigetragen haben. Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, klüger und weiser zu werden, und ich bin überzeugt, dass wir dabei auch in diesem Jahr erfolgreich waren.
Noch nie zuvor waren wir vor eine so große unterrichtliche und organisatorische Herausforderung gestellt wie in diesem Schuljahr, galt es doch den doppelten Abiturjahrgang störungsfrei und gelassen ins Ziel zu bringen. Sowohl unsere Abiturientinnen am G 9 und G 8 als auch alle sie unterrichtenden Lehrkräfte und die Damen im Sekretariat haben gezeigt, wie man durch Besinnung auf das Wesentliche, durch Vermeidung von hysterischer Aufgeregtheit und mit einer kräftigen Prise Fröhlichkeit auch Schwieriges meistern kann.

Eine große und teure Baumaßnahme, die schon im Mai 2010 begann, konnte im Herbst dieses Schuljahres abgeschlossen werden: Der Schulträger ließ die gesamte Heizanlage erneuern und auf eine umweltfreundliche Pelletheizung umstellen. Zudem wurde der E-/D-Bau wärmegedämmt. Für die sehr gute Zusammenarbeit während der z. T. schwierigen Umbauphase gilt mein herzlicher Dank insbesondere Herrn Johann Gröber, Geschäftsführer der Schulstiftung, und Herrn Markus Jakob, Geschäftsführer des die Maßnahme betreuenden Kath. Wohn- und Siedlungswerks in Regensburg, sowie unserem – gewissermaßen Tag und Nacht vor Ort seienden – Hausmeister Herrn Wolfgang Batek.

Wenn ich jeweils im Frühsommer auf ein zu Ende gehendes Schuljahr zurückschaue, dann überlege ich auch, womit ich es später einmal in Verbindung bringen könnte, und ich suche mir gerne Ereignisse oder Erfahrungen aus, die nichts mit Schule zu tun haben.
Dieses Mal ist es die Verleihung des Alternativen Nobelpreises 2010 an den katholischen Bischof Erwin Kräutler. Der 1939 im österreichischen Vorarlberg geborene Priester ging Mitte der 60er Jahre nach Brasilien und übernahm 1980 die Leitung des Bistums Xingu in Brasilien. Als Befreiungstheologe spricht er unermüdlich für die indianische Bevölkerung am Amazonas, macht sich die Mächtigen – Politiker, Spekulanten, Mörder, Kinderschänder – zu Feinden und setzt dabei sein Leben aufs Spiel.
Den alternativen Nobelpreis bekommt er für seinen aktuellen Einsatz gegen den Bau des Staudamms Belo Monte am Rio Xingu, ein Projekt der brasilianischen Regierung, das der Bischof als „Wahnsinn“, als „Dolchstoß ins Herz Amazoniens“ bezeichnet und darüber hinaus für seinen mehr als 40 Jahre andauernden Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Naturzerstörung in Brasilien.

Auch dieser Jahresbericht ist liebevoll und mit großem Engagement geschrieben, zusammengestellt und illustriert. Namentlich danke ich dafür der Redaktion, nämlich StD i. K. Rolf Künstler und Frau Regina Kronig. Allen, die ihn in die Hand nehmen, wünsche ich viel Freude beim Lesen und Betrachten.

Und nun noch meine diesjährigen Leseempfehlungen für die langen Sommerferien:

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

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