Vorwort des Jahresberichts 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schuljahr 2011/12 – das 173. in der Geschichte unserer Schule – ist vollendet.
In dieses fällt ein kleines Jubiläum, denn 2012 ist es genau 320 Jahre her, dass „im Garten gegenüber dem Franziskanerkloster“, also ungefähr im Bereich des heutigen B-Baus und des Konventbaus der A. Schulschwestern v.U.L.Fr. der damals noch junge Orden der Salesianerinnen mit Erlaubnis von Kurfürst Max Emanuel einen Kloster- und Schulbau errichtete, in dem die Ordensfrauen den Amberger Bürgertöchtern eine höhere Schulbildung ermöglichten.
Im Zuge der Säkularisation (1803/04) wurde das Salesianerinnenkloster aufgelöst. 1839 kamen die Schulschwestern nach Amberg und errichteten nach einem kleinen „Umweg“ über das Klösterl an der Vils (heutiges Luftmuseum) ihr Kloster und ihre Schule an genau der einst den Salesianerinnen zugewiesenen Stelle. Die Geschichte dieser Schule ist uns gut vertraut: Wir leben und arbeiten in ihr, und sie hat gerade das 173. Jahr … (s.o.).

Gerne danke ich von Herzen den Vielen, die zum guten Gelingen dieses Schuljahres in unterschiedlichster Weise beigetragen haben. Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, klüger, weiser und – hoffentlich – auch mutiger zu werden, und ich bin überzeugt, dass wir dabei auch in diesem Jahr erfolgreich waren.

Das Ende dieses Schuljahres bringt für die Realschulen in der Oberpfalz eine große Veränderung: Nach 18-jähriger Amtszeit geht der Ministerialbeauftragte Ltd. RSD Ludwig Meier in den Ruhestand.
Ludwig Meier hat wie kein anderer die Schulart Realschule und insbesondere die Oberpfälzer Realschulen gefördert und ihr Wohlergehen zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Die kirchlichen Realschulen verlieren mit ihm einen einzigartigen Fürsprecher. Unsere Schule wünscht ihm, den wir im Jahr 2003 mit der Theresia-Gerhardinger-Medaille in Gold für seine Verdienste um die Ordensschulen in seinem Aufsichtsbezirk ehrten, von Herzen viele glückliche und erfüllende Jahre.

Wenn ich jeweils im Frühsommer auf ein zu Ende gehendes Schuljahr zurückschaue, dann überlege ich auch, womit ich es später einmal in Verbindung bringen könnte, und ich suche mir gerne Ereignisse oder Erfahrungen aus, die nichts mit Schule zu tun haben.

Dieses Mal ist es der Monat Dezember 2011, in dem für zwei große Persönlichkeiten der (Geistes-)Geschichte der irdische Lebensweg zu Ende ging:

Am 01. Dezember verstarb Christa Wolf, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen, deren Leben und Schreiben ein Abbild der deutschen Teilung ist, eine stete Suche nach dem Guten im Menschen und der Glaube daran, es zu finden.

Der 18. Dezember ist der Todestag des tschechischen Dramatikers, Bürgerrechtlers und Staatspräsidenten Vaclav Havel. Während der kommunistischen Herrschaft verfolgt und mehrfach zu Gefängnisstrafen verurteilt, führte er in den historischen bewegenden Jahren 1989 ff. sein Land in die Freiheit. Havel trat vorbehaltlos ein für Demokratie, Toleranz und Versöhnung – ganz besonders zwischen Deutschen und Tschechen.

Auch dieser Jahresbericht ist liebevoll und mit großem Engagement geschrieben, zusammengestellt und illustriert. Namentlich danke ich dafür der Redaktion, nämlich StD i. K. Rolf Künstler und Frau Regina Ruppert. Allen, die ihn in die Hand nehmen, wünsche ich viel Freude beim Lesen und Betrachten.



Und nun noch meine diesjährigen Leseempfehlungen für die langen Sommerferien:




Ihnen / euch allen wunderschöne, erholsame Ferien!

Renate Gammel



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