Vorwort des Jahresberichts 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

das 178. Schuljahr in der Geschichte unserer Schule war ein überaus ereignisreiches Jahr. Der vorliegende Jahresbericht, der von Frau Regina Ruppert und StD i. K. Rudolf Künstler wieder mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement sehr informativ gestaltet worden ist, gibt ein eindrucksvolles Bild des abgelaufenen Schuljahres. Mein Rückblick als Schulleiter in diesem kurzen Vorwort greift nur ganz wenige, mir wesentlich erscheinende Aspekte auf.

Nach 177 Jahren ist erstmals ein Schulleiter hauptverantwortlich für den Schulbetrieb an der DJDS. Die Amtseinführung am 28. Oktober 2016 war für mich exorbitant und wird mir ebenso in unvergesslicher Erinnerung bleiben wie die (nachträgliche) Feierstunde zu meinem 50. Geburtstag am 9. Januar 2017.

Meine ersten Arbeitswochen im August waren durch den Tod von StD i. K. Wolfgang Lösch geprägt, den ich leider nicht mehr persönlich kennenlernen konnte. Zudem stellte zu Beginn des Jahres 2017 das Ausscheiden von StD i. K. Stefan Hirblinger eine große Herausforderung für die ganze Schulfamilie dar.
Mit Schwester Monika an der Pforte erlebten wir alle ein Wunder! Wer hätte nach den intensiven und jahrelangen erfolglosen Versuchen zur Weiterbesetzung der Schulpforte daran geglaubt? Noch dazu, dass wieder eine „Arme Schulschwester“ diesen Dienst so professionell und segensreich ausüben würde? Hoffen wir, dass uns dieses Geschenk noch lange zuteil wird.

Am 13. März 2017 wurde ein Förderverein gegründet, der sich u. a. die Finanzierung der Pfortenbesetzung als Aufgabe gesetzt hat. Die Reihe von monatlichen „Vorträgen im Gerhardinger-Saal“ und die fünfwöchige Ausstellung des Turiner Grabtuchs waren sicherlich Besonderheiten. Im Übrigen: Anfang Juni 2017 erhielt die DJDS – durch die Fürsprache von Bischof Rudolf – ein eigenes Faksimile des Turiner Grabtuchs aus Turin. Eine wohl einmalige Sensation!

Die Schulstiftung hat in diesem Schuljahr einiges in die DJDS investiert. Hervorheben möchte ich die EDV-Ausstattung in den Klassenzimmern mit Laptop, Beamer und Dokumentenkamera, die für einen zeitgemäßen Unterricht notwendig ist. Außerdem soll ab August (2017) die Fassade einen neuen Anstrich erhalten – so zumindest der Stand zum Redaktionsschluss.

Schließlich möchte ich noch einen Blick auf die Schülerzahlen richten: Die diesjährigen Anmeldezahlen – 31 Schülerinnen am Gymnasium, 58 an der Realschule – stellten erfreulicher Weise seit einigen Jahren in Summe wieder einen Anstieg dar. Es muss uns allerdings bald gelingen, auch im Gymnasialbereich wieder höhere Zahlen zu erreichen. So bleibt zu hoffen, dass das – im März beschlossene – neue G9 ab September 2018 (dann für 5. und 6. Jahrgangsstufe zugleich!) einige „Schreckensgespenster“ des G8 (ein Jahr weniger, häufiger Nachmittagsunterricht) auslöschen kann.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Schülerinnen, liebe Eltern, Sie alle haben mich in Ihrem Kreis überaus herzlich aufgenommen. Vom ersten Moment an konnte ich mich wohlfühlen und gemeinsam mit Ihnen die anstehenden Herausforderungen anpacken. Ich habe dabei stets eine konstruktive und positive Atmosphäre und ein sehr hohes Engagement auf allen Seiten wahrnehmen können. Vor allem habe ich mich über die Höflichkeit, die Freundlichkeit und das Interesse am schulischen Leben von Euch, den Schülerinnen, bei den zahlreichen schulischen Projekten (u. a. meinen Einführungen zum Turiner Grabtuch) sehr gefreut. Dafür möchte ich Ihnen und Euch von Herzen danken.

Stellvertretend möchte ich mich namentlich bei den beiden Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Carola Kurz und Frau Tanja Schleicher, dem Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Michael Luig, und beim MAV-Vorsitzenden StD i. K. Franz Hanauska für die sehr guten Gespräche und das aktive Mitgestalten bedanken.
Mein besonderer Dank gilt den Damen des Sekretariats, Frau Helga Kuhn, Frau Michaela Pirner und Frau Regina Ruppert, dem Hausmeister, Herrn Wolfgang Batek, mit seinem Helferteam und Schwester Monika an der Pforte für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit.
Ohne die überaus professionelle, kompetente und loyale Zuarbeit meiner Kolleg(inn)en in der Schulleitung hätte ich dieses erste DJDS-Schuljahr nicht überstehen können. Daher gilt mein uneingeschränkter Dank meinen beiden Stellvertretern, StDin i. K. Monika Wagner und RSK i. K. Richard Reber, und meinen beiden Mitarbeitern im Direktorat, StRin (RS) i. K. Gabriele Tröster und StD i. K. Rudolf Künstler. In zahlreichen Gesprächen und durch Ihr Tun haben Sie mich als DJDS-Neuling durch alle schulischen Lebenslagen begleitet, mich bestens beraten, mir unglaublich viel Arbeit abgenommen und mir stets das Gefühl vermittelt, dass Sie hinter mir stehen. Vergelt’s Gott dafür!
Stellvertretend für alle externen Partner möchte ich ein Wort des Dankes für die vielfältige Unterstützung an die Provinzoberin der Armen Schulschwestern, Sr. Charlotte Oerthel, an Landrat Richard Reisinger, Oberbürgermeister Michael Cerny, den Direktor des Katholischen Schulwerks Dr. Andreas
Hatzung und an die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Frau Prof. Dr.
Andrea Klug richten.

Hochwürdigsten Herrn Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Hochwürdigen Herrn Domdekan Prälat Johannes Neumüller als Stiftungsdirektor der Schulstiftung, Herrn Johann Gröber als Verwaltungsdirektor und Frau Claudia Berzl als zuständige Sachbearbeiterin sage ich abschließend ein aufrichtiges Vergelt’s Gott für die große Unterstützung bei zahlreichen Anlässen. Ich bin überzeugt, dass Ihr Rückhalt zu einer guten Zukunft der DJDS führen wird! Und ich hoffe, dass die Aussage von König Ludwig I. über die Ordens- und Schulgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger für unsere DJD-Schule Programm ist: „Die Frau weiß, was sie will, und was sie will, ist groß gedacht.“

Einer guten Tradition meiner geschätzten Vorgängerin OStDin a. D. Renate Gammel folgend möchte ich eine Buch- und eine DVD-Empfehlung für die anstehende Ferienzeit aussprechen:

Bischof Stefan Oster / Peter Seewald: Gott ohne Volk? Die Kirche und die Krise des Glaubens, Droemer-Verlag München, 2016.
Ein zentraler Satz von Bischof Stefan Oster gefällt mir sehr gut: „Mein Anliegen ist es, Sehnsucht zu wecken – und zu hoffen, dass einige mitgehen.“

Gott würfelt nicht – Ein Film von Fritz Poppenberg über den erbitterten Kampf zwischen Wissenschaft und Ideologie, Drei-Linden-Film, 2001.
Die Naturwissenschaft wird u. a. durch den Physiker Werner Heisenberg mit dem Zitat vertreten: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

Ich wünsche Ihnen und Euch eine spannende Lektüre bzw. Betrachtung sowie erholsame und schöne Ferien!

Günter Jehl

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