Partnerschule in Luxemburg

Meine Luxemburger Austauschpartnerin zu Gast in Amberg

Am Montag, den 28. April 2003, war es endlich so weit: das Wiedersehen mit unseren Austauschschülerinnen aus Luxemburg stand unmittelbar bevor. Obwohl manches neue Gesicht dabei war - einige unserer Austauschpartnerinnen konnten nicht nach Amberg kommen - verstanden wir uns dennoch auf Anhieb gut.

Nachdem der erste gemeinsame Abend auf unterschiedliche Weise in den Gastfamilien verbracht wurde, ging es am nächsten Tag für alle zuerst einmal in den Unterricht. Am Nachmittag desselben Tages fuhren wir dann ins Neue Museum - einem Museum für Kunst und Design - in Nürnberg. Besonders interessant fanden alle die Ausstellung des englischen Künstlers Julian Opie. Seit Anfang der neunziger Jahre entwickelt Opie seine Bilder am Computer, wobei ihm jedoch immer die Realität Modell steht. Anschließend verbrachten wir noch einige Zeit in der guten Stube Nürnbergs - sprich Fußgängerzone - bevor uns der Bus wieder nach Amberg brachte.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Ausfluges nach Weltenburg und Regensburg. Das Kloster selbst liegt am Eingang des romantischen Donaudurchbruchs. Es wurde von den iroschottischen-kolumbanischen Wandermönchen Eustasius und Agilus von Luxeuil (Burgund) um das Jahr 600 gegründet und ist somit die älteste klösterliche Niederlassung Bayerns. Natürlich warfen wir auch einen Blick in die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716-1739 erbaute und ausgestaltete Abteikirche, die zu den Spitzenleistungen des europäischen Barocks zählt. Leider konnten wir nicht alle Gemälde betrachten, da im Inneren der Kirche eifrig saniert wird. Mit dem Schiff ging es dann durch den weltberühmten Donaudurchbruch zurück nach Kelheim.

Gestärkt durch einen kleinen Abstecher in einem very-well known fast-food restaurant (oder frz. bouffe-vite) machten wir uns auf, Regensburg zu erkunden. Zuerst genossen wir eine äußerst informative und kurzweilige Stadtführung durch Fr. Bittner, später dann besuchten wir die Hundertwasser-Ausstellung, um nach einem kurzen Stadtbummel uns im Cinemaxx, dem größten Kino der Domstadt, einzufinden. Hier sahen wir uns dann mit unseren Partnerinnen - je nach Lust und Laune - verschiedene Filme an.

Der nächste Tag, Donnerstag, wurde in den Familien verbracht. Dieser Tag wurde von vielen dazu genützt die neuen oder auch schon bestehenden Freundschaften zu intensivieren. Es wurden Radtouren unternommen, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten gemacht und der Versuch gestartet, den Luxemburgerinnen bayrische Gepflogenheiten nahe zu bringen (z.B. durch einen Besuch der Kirchweih in Lintach).

Am Freitag waren "unsere Mädls" noch einmal in der Schule zu Gast und schließlich stand der letzte offizielle Programmpunkt an: Gemeinsames Abendessen in einer Amberger Pizzeria. Der Abend sollte damit aber noch nicht beendet sein und so machten wir unsere Austauchschülerinnen mit einigen Lokalitäten in Amberg bekannt.

Kaum hatten wir uns so richtig aneinander gewöhnt, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Schweren Herzens traten wir am Samstag früh deshalb den Weg zum Kurfürstenbad an, wo der Bus schon wartete. Eine schöne Austauschwoche war leider zu Ende.

Jessica Barwitz, G11c

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