Für die Eltern des Gymnasiums und der Realschule:

Herr Franz Schächner

Hochwürdigster Herr Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller,
ehrwürdige Frau Provinzoberin Schwester Salome Strasser,
hohe Geistlichkeit,
verehrte Frau Oberstudiendirektorin i.K. Renate Gammel,
verehrte Festgäste.

Die Eltern der Schülerinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums und der Dr.-Johanna-Decker-Realschule blicken mit großer Dankbarkeit auf den Orden der Armen Schulschwestern v.U.L.Frau zurück. Ist es doch das Wirken dieses Ordens gewesen, der diese Schule über fast 166 Jahre hinweg in positivem Sinne geprägt hat. Auch wenn die Zahl der Ordensschwestern an der Schule in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen ist, so ist dennoch der gute Ruf der Schule geblieben.

Ihr Orden, verehrte Frau Provinzoberin, hat mit seinen Prinzipien versucht, aus den Schülerinnen lebenstüchtige Frauen heranzubilden, die in christlicher Verantwortung ihr Leben meistern.

Wir Eltern sind froh und dankbar, dass es diese Schule gab und auch weiterhin gibt. Die christlichen Prinzipien dieser Schule sind für die meisten Eltern auch ausschlaggebend gewesen, ihre Töchter an diese Schule zu schicken. Wir Eltern danken dem Orden für die gute Zusammenarbeit und all denen, die stets ein offenes Ohr für die Belange der Elternschaft hatten. Wir wünschen dem Orden der Armen Schulschwestern, der in der Erziehung und Bildung junger Menschen - gerade auch hier in Amberg - unendlich viel Gutes getan hat, dass er diese Durststrecke im Nachwuchs junger Ordensschwestern überwindet und in einigen Jahren (Jahrzehnten) wieder zu neuer Blüte heranwächst.

Wir Eltern sind froh und erleichtert, dass das Leben dieser Schule weitergeht. Wir freuen uns, dass die Diözese Regensburg die Trägerschaft beider Schulen übernommen hat.

Ich darf Ihnen, Hochwürdigster Herr Bischof, versichern, dass die Schulstiftung der Diözese mit dieser Schule einen guten "Fang" gemacht hat. Sie finden eine Schule vor, die sowohl in der Bausubstanz als auch in der inneren Substanz einen Top-Zustand aufweist: angefangen von der Schulleitung, Frau Oberstudiendirektorin i.K. Renate Gammel, über das Lehrerkollegium bis hin zu den Verwaltungsangestellten und allen Mitarbeitern der Schule.

Wir wünschen uns, dass dieses harmonische Miteinander an der Schule bleibt, dass diese Harmonie auch mit dem neuen Schulträger besteht und dass Meinungsverschiedenheiten, die ganz natürlich sind, in Gesprächen freundschaftlich und sachlich erörtert werden.

Wir Eltern sehen und akzeptieren die Notwendigkeit von Schulgeld. (Herr Domkapitular Neumüller und Herr Johann Gröber haben bei Elternabenden darüber ausführlich informiert). Dieses wird für manche Eltern eine Belastung sein. Ich hoffe aber, dass wegen der Einführung des Schulgeldes niemand der Schule den Rücken kehrt, sondern glaube, dass man sich die besondere Prägung, die den Wert dieser Schule ausmacht, auch etwas kosten lassen kann.

Was uns Eltern (und wohl auch Sie, Hochwürdigster Herr Bischof) nicht erfreut, ist die Tatsache, dass Stadt und Landkreis sich nicht an der Finanzierung des Sachaufwands der Dr.-Johanna-Decker-Schule beteiligen. Hochwürdigster Herr Bischof, wir vertrauen auf Ihren Einfluss bei Oberbürgermeister und Landrat, damit die Stadt und der Landkreis sich in naher Zukunft vielleicht umstimmen lassen und einen angemessenen finanziellen Beitrag leisten.

Was uns Eltern manchmal Sorge macht, ist das Problem der Lehrerversorgung. Ich bewundere das Engagement und das Geschick von Oberstudiendirektorin i.K. Renate Gammel und ihrer Mitarbeiter in der Schulleitung, dass sie es jedes Jahr schaffen, die Unterrichtsversorgung so zu organisieren, dass kein Unterricht ausfällt. Leider wird die Zahl von Lehrkräften, die für den Unterricht an kirchlichen Schulen zur Verfügung stehen, immer kleiner. Wir alle kennen das dafür verantwortliche Problem der finanziellen Ungleichbehandlung von angestellten Lehrkräften im Kirchendienst und verbeamteten Lehrkräften im Staatsdienst.

Hochwürdigster Herr Bischof, Hochwürdiger Herr Domkapitular Neumüller, vielleicht können Sie in den zuständigen Gremien Ihren Einfluss geltend machen, damit dieses Problem der kirchlichen Schulen zu einer guten Lösung kommt. Sie können in allen Belangen auf die Mithilfe und gute Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten unseres Gymnasiums und unserer Realschule bauen.

So darf ich am heutigen Tag, der für die Chronik der Dr.-Johanna-Decker-Schulen ein sehr bedeutender ist, Ihnen, verehrte Frau Provinzoberin, und allen Ordensschwestern, auch den schon lange verstorbenen, die an dieser Schule so segensreich gewirkt haben, seitens der Eltern nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott" sagen.

Möge diese Schule auch unter dem neuen Schulträger im Sinne der Ordensgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger zum Wohle unserer Töchter weiter wirken.

Ihnen, verehrte Frau Provinzoberin, und Ihnen, sehr geehrte Schwester Cäciliana als Oberin des Konvents in diesem Haus, darf ich im Namen der Elternbeiräte beider Schulen für ihr Wohlwollen uns gegenüber herzlich danken und als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß und die DJD-Schultasse überreichen.

Auch wenn die Trägerschaft der Schulen jetzt in anderen Händen liegt, so freuen wir uns dennoch sehr, dass die Schwestern als die "guten Seelen" hier im Hause bleiben.

Ihnen, Herr Domkapitular Neumüller, als dem Direktor der Schulstiftung der Diözese Regensburg, möchte ich zum Anfang Ihrer "Schulzeit" hier in Amberg, sozusagen als "Schultüte", ebenfalls unsere Schultasse überreichen und Ihnen viel Freude, Erfolg und Gottes Segen bei Ihrer neuen Aufgabe wünschen.

Vorsitzender des Elternbeirats am Gymnasium im Namen der Elternvertreter beider Schulen, Franz Schächner

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