25 Jahre Realschulabschluss – Klassentreffen der R10a

Ehemalige Schülerinnen feiern Wiedersehen an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen

Am Samstag, den 27. September 2025, war es soweit: Elf ehemalige Schülerinnen der Klasse R10a kehrten an die Dr.-Johanna-Decker-Schulen zurück, um gemeinsam ihr 25-jähriges Realschulabschluss-Jubiläum zu feiern. Auch wenn einige kurzfristig erkrankt waren und die früheren Lehrkräfte Richard Reber (ehemalige Schulleitung) und Elisabeth Preuß-Langner leider nicht teilnehmen konnten, war die Stimmung von Anfang an herzlich und voller Wiedersehensfreude.

Eine besondere Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart entstand dadurch, dass Daniela Pröls – selbst Ehemalige und heute Lehrerin am DJDG – den Sektempfang organisierte und die Gruppe durch das Schulhaus führte.

Die Hauptorganisation des Treffens lag in den Händen von Manuela Merkl (geb. Zinnbauer) und Maria Kagerer (geb. Reindl), die mit großem Engagement dafür sorgten, dass dieser Tag unvergesslich wurde. Viele der Ehemaligen leben noch heute im Landkreis Amberg-Sulzbach oder in den angrenzenden Regionen; eine Teilnehmerin reiste sogar aus Dresden an, fühlt sich Amberg aber nach wie vor eng verbunden.

Nach dem Sektempfang im liebevoll gepflegten Schulgarten ging es in die alten Klassenzimmer E22 und D21. Sofort war klar: Die Erinnerungen sind lebendig. Jede wusste noch genau, wo sie damals saß – und natürlich wurden zahlreiche Selfies gemacht. Der Blick auf den Mariahilfberg und die besondere Atmosphäre der Schule wurden neu entdeckt und geschätzt. „Als Schülerin nimmt man viele schöne Details gar nicht richtig wahr“, lautete das einhellige Fazit.

Die Schule wirkte kleiner als in der Erinnerung – ein typisches Phänomen, wenn man nach Jahren zurückkehrt. Selbst der Duft der Räume weckte Erinnerungen. Die damaligen Schwerpunkte – Rechnungswesen (heute BWR) und Hauswirtschaft (heute Ernährung und Gesundheit) – boten reichlich Stoff für Gespräche. Anekdoten aus dem Schulalltag, lustige Streiche und besondere Momente mit den Lehrkräften sorgten für viele Lacher.

Ein besonderes Highlight war die Erinnerung an die „Pforte“ – ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Schule. Wärmflaschen, Tee und ein Ort der Geborgenheit – all das kam wieder ins Gespräch. Als Daniela Pröls erwähnte, dass der Förderverein die Finanzierung der Pforte übernommen hatte, zeigte sich die Klasse R10a großzügig und hinterließ eine Spende im Körbchen.

Nach rund anderthalb Stunden verabschiedete Daniela Pröls die sympathische Runde – doch das war noch lange nicht das Ende. Beim gemeinsamen Abendessen wurden bis spät in die Nacht weitere Erinnerungen geteilt, gelacht und die Verbundenheit zur Schule gefeiert.

Die Schulfamilie sagt: Danke, dass ihr da wart – schön, dass ihr den Weg zurück zu euren Wurzeln gefunden habt!

Text & Bilder: Daniela Pröls