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Aktuelles

Decker-Schülerinnen beim MINT-Camp der Uni Regensburg [zurück zur Übersicht]

Vorschau„MINT – Into a New Generation!“ So lautet der Name des neuen Kooperationsprogramms zwischen den Fakultäten Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg und regionalen Gymnasien, an dem Mia Aures und Sophia Grabinger vom Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium im Rahmen eines 4-tägigen Camps teilnehmen durften (im Bild bei der Verleihung des Abschlusszertifikats mit Moderator Armin Wolf, von rechts).

Beide besuchen derzeit einen Chemiekurs in der 11. Jahrgangsstufe und wurden von ihren Lehrkräften für das Camp vorgeschlagen. Zusammen mit 9 weiteren Schülern und Schülerinnen aus den insgesamt 6 Kooperationsschulen sowie 21 Teilnehmer/-innen aus ganz Bayern, welche sich durch ein Bewerbungsverfahren einen Platz für das Camp sichern konnten, erlebten sie vier arbeitsreiche, aber auch lehrreiche Tage.

Das diesjährige Camp stand unter dem Titel „Nachhaltige Chemie – Green Chemistry“. In der 93-seitigen Broschüre, die die Teilnehmerinnen schon vorab bekommen hatten, hieß es einleitend:
„Moderne chemische Forschung liefert den Schlüssel zur Entwicklung von ressourcen- und umweltschonenden Technologien, mit denen global gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen sichergestellt werden können, und mit denen der gesellschaftliche Anspruch auf Fortschritt und Wohlstand für alle in einer Weise erfüllt werden kann, in der unsere Erde auch für nachfolgende Generationen noch lebenswert bleibt.“

Die Chemie versuche heutzutage, chemische Verfahren ökonomischer und ökologischer zugleich zu gestalten, und dabei umweltfreundlichere Produkte zu entwerfen. Ein weiteres Ziel sei, ökologische Schäden früherer Jahrzehnte zu beseitigen. Und schließlich gebe es eine Reihe von Zielen, die die Welt im Allgemeinen verbessern sollen, beispielsweise die Steigerung der Effizienz der Energiewirtschaft etwa durch die Entwicklung neuer Batterien und verbesserter Katalysatoren oder durch die Nutzung des Sonnenlichts als Energiequelle für chemische Reaktionen; aber auch der Beitrag der Chemie zur Entwicklung neuer Medikamente und Medizinprodukte war ein Thema, zu dem die Campwoche Denkanstöße und Antworten liefern sollte.

Damit versuche die Universität Regensburg den Schülerinnen und Schülern zum einen Wissen mit auf den Weg zu geben, um in den komplexen Zusammenhängen des Themenfeldes „Umwelt – Klima – Nachhaltigkeit“ Wichtiges von Unwichtigem trennen zu können, um weder Lobbyisten noch Umweltpopulisten „auf den Leim zu gehen“, sondern sachlich und konstruktiv an der derzeit laufenden Debatte teilzunehmen, so Prof. Werner Kunz in der Camp-Broschüre.

Ausgestattet mit reichlich digitalem Vorbereitungsmaterial machten sich die Mädchen also am Montag auf den Weg an die Uni-Regensburg. Nach dem Einkleiden mit Laborkitteln und Schutzbrillen und der obligatorischen Sicherheitsunterweisung konnte das Camp starten. Einem dicht gepackten Programm aus Vorlesungen („Nachhaltigkeit“, „Erneuerbare Rohstoffe“, „Biosensoren“ oder „Laserchemie“) folgten verschiedene Praktika („Photokatalyse und nachwachsende Rohstoffe“, „Point of Care Biosensorik“) und Rechercheaufträge zum Thema „innovative, grüne Technologien“. Dazwischen mussten zudem noch Versuchsprotokolle erstellt werden.

Aufgelockert wurde die Woche durch eine „Hausrallye“ mit „märchenhaften Knobelaufgaben“, oder durch das von der „Sportstimme Ostbayerns“, Armin Wolf, organisierte und begleitete Abendprogramm (Stadionführung und Baseball-Training) in der Armin-Wolf-Arena.
Auch die Extremsportlerin Holly Zimmermann konnte für einen Vortrag über „Motivation zum Durchhalten in Extremsituationen“ und der Frage „Was hat Sport mit einem (Chemie-)Studium zu tun?“ gewonnen werden.

Auch die interessierte Öffentlichkeit hatte am Mittwochabend im Rahmen eines Diskussionsabends zum Thema „Verantwortung der Naturwissenschaften zum gesellschaftlichen Beitrag in der Klimadebatte“ die Gelegenheit, ebenfalls etwas Campluft „schnuppern“.

Sophia Grabinger begeisterte sich besonders für das Thema Nachhaltigkeit, da sie das auch in ihrem Alltag intensiv beschäftige: „Die Vorlesungen und die öffentlichen Diskussionen dazu waren äußerst wissenswert, und ich war wirklich sehr beeindruckt.“

Beide Decker-Schülerinnen gefiel es, sich mit Gleichaltrigen zu unterhalten, die sich für denselben Themenbereich interessieren; der tägliche Kontakt zu Professoren und Studenten habe wichtige Einblicke in das Chemiestudium ermöglicht.


(djd-Bericht vom 06.12.2019/ham; Bilder: Thomas Dengler)

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