Dr.-Johanna-Decker-Realschule feiert 58 Absolventinnen

Am Ende der Schulzeit: Dankbarkeit, schöne Erinnerungen und Schwung für die Zukunft

Nicht nur die Sonne, sondern auch die Gesichter strahlten, als Schulleiter Hans Kistler den 58 Absolventinnen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule die Zeugnisse der Mittleren Reife in die Hände drückte.

Zuvor hatte Schulseelsorger Reinald Bogensperger einen feierlichen Gottesdienst mit den Hauptpersonen und ihren Familien zelebriert. Anerkennende und motivierende Grußworte wurden gesprochen von Oberbürgermeister Michael Fritz, Stellvertretendem Landrat Henner Wasmuth und der Elternbeiratsvorsitzenden Nina Reichart.

Besonders ausgezeichnet wurden die Besten der drei Parallelklassen: Marie Binner, Milena Färber, Theresa Heldmann, Eva Krause, Lea Lindner, Annika Scheibl und Anja Schlagenhaufer. Aus diesem Kreis erhielten drei Absolventinnen noch eine besondere Anerkennung für ihre Leistungen in den MINT-Fächern, und zwar aus der Hand von Dominik Meindl, dem Leiter des Siemens-Trainingscenters in Amberg: Marie Binner, Annika Scheibl und Anja Schlagenhaufer. Den Saint-Exupéry-Preis der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Regensburg erhielt Olivia Augsberger für ihre Französisch-Leistungen.

In ihrer Ansprache im Namen des Jahrgangs blickten Theresa Heldmann, Valentina Stockner und Frizzi Winklmeier mit Dankbarkeit und auch etwas Wehmut zurück auf die Schulzeit, erinnerten an einprägsame gemeinsame Erfahrungen wie etwa die Sprachschulfahrt nach England, und blickten voller Zuversicht und Energie in die Zukunft.

Schulleiter Hans Kistler knüpfte an die gemeinsamen Erlebnisse der Schülerinnen an und strich hervor, welche Erkenntnis sich daraus ableite: „Das echte Leben findet nicht nur am Bildschirm statt.“ Im Bezug auf die Künstliche Intelligenz und deren zunehmende Nutzung zitierte er eine Aussage von Papst Leo XIV.: „Nur aufrichtige Beziehungen und stabile Bindungen lassen gute Lebensgeschichten gedeihen.“ Abschließend richtete er einen Dank an die Absolventinnen: „Ihr habt unsere Schule mitgestaltet und Spuren hinterlassen. Wir freuen uns, dass wir Euch ein Stück auf Eurem Weg begleiten durften.“

Die Feier wurde musikalisch gestaltet von Beiträgen des Großen Chors und der Absolventinnen Sude Tasci und Christina Viehauser am Klavier. Bemerkenswert: Christina Viehauser trug ein selbst komponiertes Werk mit dem Titel „Golden Sunrise“ vor, das die Zuhörer beeindruckte. Mit dem von allen Absolventinnen gesungenen Michael-Jackson-Lied „Heal the World“ endete die Feier, die im Schulgarten mit Gesprächen und Erfrischungen ihre Fortsetzung fand.


Text und Bilder: Peter Ringeisen