Zwischen Moldau und Erinnerungen

Unsere Abifahrt nach Prag

Die diesjährige Abifahrt ging für uns Schülerinnen des Abiturjahrgangs 2026 am DJDG nach Prag.

Vom Sonntag, den 27. bis Mittwoch, den 30. Juli erkundeten wir die Goldene Stadt. Nach einer entspannten Busfahrt erreichte die Klasse am Sonntagmittag ihr Hotel nahe der Metrostation Roztyly die tschechische Hauptstadt. Die Zimmer hieß es nun schnell zu beziehen, da am Nachmittag noch ein Stadtspaziergang mit Frau Graf und Frau Grötsch sowie eine Moldaufahrt auf uns warteten. Bereits an diesem Tag schritten wir über die berühmte Karlsbrücke und bekamen einen großartigen Eindruck von der Stadt.

Der Montag startete mit einer geführten Stadtbesichtigung, bei der wir Schülerinnen spannende Einblicke in die bewegte Geschichte Prags und seine architektonischen Besonderheiten erhielten – vom gotischen Veitsdom bis hin zur Burg und der goldenen Gasse. Die Wache vor dem Präsidentenpalast war auch eine interessante Komponente des Tages, da sich die Wachmänner kein bisschen bewegen dürfen, aber trotzdem der ein oder andere Gähner fiel.

Am Nachmittag standen noch Museen wie das „Museum der Illusionen“ und das „Kafka Museum“ auf dem Plan. Der Schriftsteller erhielt zudem eine besondere Position in der Reise, da wir jenen auch schon im Deutschunterricht bei Frau Decker behandelt hatten.

Nachmittags blieb Zeit für eigene Erkundungen. Manche gingen bummeln in den kleinen Gassen, besuchten weitere spektakuläre Museen (wie das Bierbraumuseum) oder probierten Zimtschnecken oder die für Prag typischen Baumstriezel in einem der zahlreichen Cafés.

Am Dienstag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: Unser Schulleiter Herr Kistler, der extra an diesem Tag für uns angereist war, zeigte uns das jüdische Viertel und die Innenstadt, bei der er auf die vielen Shoppingläden verwies, welche am Nachmittag dann auch gestürmt wurden. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in einem besonderen Restaurant, welches traditionelle Speisen wie Gulasch, Schnitzel und vieles mehr vegan zubereitete, aus.

Am Mittwochmorgen hieß es dann langsam Abschied nehmen, doch für den letzten Vormittag hatte sich Frau Graf noch einmal etwas ganz Lustiges überlegt: Eine Stadtrallye mit dem Handy – so konnten wir Schülerinnen nochmals die wichtigsten Monumente und Sehenswürdigkeiten Revue passieren lassen.

Mit vielen schönen Erinnerungen, vollen Handy-Galerien und dem Gefühl, eine intensive und unvergessliche Zeit miteinander erlebt zu haben verließen wir am Mittwochnachmittag unser Reiseziel.  Die Abifahrt war nicht nur ein kulturelles Erlebnis, sondern auch ein gelungener gemeinsamer Abschluss der Schulzeit – bevor nun der letzte große Endspurt Richtung Abitur beginnt und nun eher das Pauken für die Klausuren im Vordergrund steht.

Text & Bilder: Isabel Dachs (Q12)